129 – Renne !

Hinschauen kostet nichts. Ich schaue also hin. ööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööö

Jetzt bin ich glatt auf dem Ö eingeschlafen ….. ich mach die Sauerei nicht weg! Wo war ich? Hinschauen. Gut.

Ich sehe zwei parallele Entwicklungslinien. Eine – mein Ich und seine Fähigkeit im Umgang mit der globalen, lokalen und mit sonstigen Entwicklungen. Und eine andere Linie – die der Welt, der Menschheit und anderem Kram in ihrer Bewegung.

Frage:_ Wie synchron laufe ich eigentlich? Was ist, wenn ich, wie ich vermute, immer wieder hinterher rumpele? Nicht Up to date bin?

Angenommen, die Welt rennt weiter wie in den letzten hundert Jahren und offeriert ständig neue und komplexere Anforderungen an mich, ich aber bin eingefroren, und nicht geht mehr. Wo oder was bin ich 100 Jahre später, mit meinem Wissen und den Fähigkeiten des Menschen aus dem 22. Jahhundert? Im 23. habe ich die Bedeutung eines Neugeborenen erlangt, obwohl ich im 20. ein As war. Inkompetent, nicht mehr urteilsfähig, alles, was zwei andere Gruppen auszeichnet: Die Dummen und die Faulen.

Ich muss mal dringend vor einen Spiegel treten. Davor! Nicht hinein!

128 – Demowas?

Nehmen wir einmal an, Du bist Mitglied einer Partei XYZ und Du hast einen Sitz im Stadtrat. Die XYZ hat im Rat die Mehrheit.

Nun muss über einen Deal mit einem Grundstück beschlossen werden. Du weisst, da läuft ein krummes Ding, und stimmst dagegen. Du stimmst also gegen Deine Parteifreunde.

Egal, wie es ausgeht. Es geschieht folgendes:

  1. Deinen Listenplatz für die nächste Wahl kannst Du vergessen.
  2. Du wirst abgebürstet, bis Blut austritt.
  3. Du hast jedes Vertrauen in der Partei verloren.
  4. Keiner gibt Dir ein Bier aus.
  5. Man redet nicht mehr mit Dir.
  6. Der Deal läuft auch ohne Dich.
  7. Du bist einfach erledigt.
  8. Die Opposition grinst hämisch. Und
  9. Dorthin wechseln? Die wollen auch keine Verräter in ihren Reihen.

Was lernst Du daraus?
a. Du hast Mist gebaut, der Schaden ist irreparabel.
b. Das Parteiensystem ist Gift, da anti-demokratisch.
c. Du hast endlich kapiert, was in Berlin „Fraktionszwang“ bedeutet.
d. Du spürtest die Peitsche, auf Zuckerbrot kannst Du lange warten.
e. Du ahnst, wie Feudalismus geht. Und
f. das Schlimmste: Erinnerungen an Helmut Kohl! Höchststrafe!

Der Witz des Monats August:
Dieses „System“ wollte man in Afghanistan installieren? Die sind doch schon sehr viel weiter! Vielleicht lohnt es, dorthin zu schauen, wenn wir über unsere Zukunft rätseln! Früher war alles besser! Auch in der Steinzeit!

127 – Splitter

Rüstungsausgaben werden in DE immer noch als „Verteidigungsausgaben“ bezeichnet. Vielleicht, weil man diese Ausgaben gegen die Bürger verteidigen muss?

Das Grundgesetz bestimmt, dass die Bundeswehr nur als Mittel zur Landesverteidigung eingesetzt werden darf. Folgerichtig hat man den Ort der Verteidigung in den Hindukusch verlegt. Schon passt es.

Der Alptraum, dass die Taliban auf ihren Mopeds angerast kommen, bei Berchtesgaden in die BRD eindringen und uns dem Islam als Futter vorwerfen, kostete uns knapp 47 Milliarden oiro. Nun ist die Kohle verbrannt, und uns bleibt nur der Ascheregen, den die Medien nun erzeugen. Mein Gott! Was hätten wir mit den 47 Milliarden sonst anfangen sollen?

Die USA hat wegen dem Afghanen-Unfug etwa 2,8 Billionen USD ausgegeben. Echte Billionen, das sind die mit den 12 Nullen!

Wer glaubt, das Geld sei in den Sand gesetzt, weil man den Krieg gegen 60.000 Taliban verloren hat, irrt, und zwar gewaltig. Aber wir werden nie erfahren, wer wieviel Profit gemacht hat. Aber wir wissen, dass Kriege stets wegen Profit angezettelt werden.

In 2020 hat man in der NATO rund 1100 Milliarden USD die Rüstungsgüter ausgegeben. Man erzählt sich, beim Erzgegner, dem Russen seien es 61 Milliarden gewesen. Das wäre ein 18-tel. Verwunderlich: In der Bundeswehr trinken sie die Erbsensuppe immer noch aus dem Kochgeschirr, weil kein Geld für Löffel da ist!

Was zum Teufel hatten die NATO-Staaten in Afghanistan zu suchen? Humanitäre Gründe können es nicht gewesen sein, sonst wäre man etwa 1968 in die Schweiz einmarschiert, um das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Es wurde erst in 1971 auf Bundesebene und bis 1990 auf Kantons-Ebene gewährt, und dies nach heftigen Geburtsschmerzen!

Afghanistan ist ein Staat, der in seiner Entwicklung auf Steinzeit-Niveau festgefroren ist. Modern ist dort nur die Praxis der Korruption, sie wird meisterhaft beherrscht. Wer dort eine im idealistischen Sinne neue Staatsordnung schaffen wollte, ist durchgeknallt und gehört weggesperrt.
Was also wollte man dort? Viel fällt mir nicht ein. Den Anbau von Schlafmohn verhindern? Der Staat finanziert sich im wesentlichen aus dem Vermarkten von jährlich 8.000 Tonnen Roh-Opium!
Ich denke, es ist die geo-strategisch günstige Lage. Die USA wäre Profiteur geworden. Afghanistan hat eine Grenze zu China. Dort wollte man einen militärischen Popanz aufbauen und die Chinesen beeindrucken. Ausserdem wäre der Weg vom Stützpunkt Afghanistan zum Nachbarn Persien nicht allzu weit. Mit den Iranern will man ja noch immer abrechnen.

Die Vorstellung, man könnte Iraki oder Afghanen in die deutsche Gesellschaft integrieren, ist schlicht schwachsinnig. Die Türken beweisen uns täglich, dass sie sich um das „Deutsche“ einen Dreck kümmern. Sie leben mitten unter uns Natives und ignorieren unser, achten ihr eigenes Rechtssystem. Man kann aus Feuer und Wasser kein neues, harmonisches Element bilden. Ich bin sicher, dass jeder das weiss. Aber sie erzählen uns dazu Wippchen; wir sollen doch an das Gute im Menschen glauben, diese lächerliche Fiktion.

(Gutes steckt natürlich im Individuum. Sobald wir aber unser Privatissimum verlassen, wirken andere Kräfte auf unser Denken und Handeln)

126 – Träumerei

Aus dem Kommentar eines Briten stammt die folgende nette Analogie.
Für ihn ist sie ein Joke.
Für mich, ein Homo sapiens ist sie viel mehr, nämlich die Ursache vieler menschen-gemachter Katastrophen.
Mir verdirbt das die Freude an einem gelungenen Aphorismus. Aber so weit muss man es ja nicht kommen lassen. Erst mal macht der Spruch Spaß:

„Der Wald glaubt, die Axt sei einer von ihnen,
nur weil sie einen Stiel aus Holz hat.“

Eine charmante Kritik am Wahlverhalten, nicht wahr?
Der Wähler, er heisst glaube ich Mustermann, diese Kunstfigur, die sich in DE als Summe aus ca. 25 Mio. Individuen ergibt, ist wahrhaft strunzdumm.

125 – Erfolg !

Wenn ich in unserer Küche am Herd stehe und irgendetwas zubereite, so mutiere ich zum Volldeppen.

Ich hocke am Tisch und schnippele Gemüse. Das dauert Stunden, denn meine Finger kommen noch mit dem Gemüse zurecht, aber nicht mit meinem Kochmesser. Darum schneide ich mit Bedacht und Vorsicht, und das dauert, sodass meine Tochter dann lieber ins Bett geht, als mir zuzuschauen. Am folgenden Morgen bin ich in aller Regel damit fertig.
So bin ich. Pingelig? Ich lege keinen Wert auf Akkuratesse, oder Schönheit – ich mag nur kein Blut im Porrée.

Wenn dann meine Minestrone fast fertig ist, und ich schmecke ab, dann stelle ich wie immer fest, dass ich das Salzen vergass. Nun kommts. Ich weiss, wie man mit Salz umgeht. Dennoch, und aus unerfindlichem Grund greife ich ins Salzfass, schöpfe eine Handvoll raus und werfe sie in meine Suppe. Das macht meine Mahlzeitz ungeniessbar. Wegschütten geht nun nicht, weil ich so lange geschnippelt habe. Also Pfuschen, bis die Minestrone wieder geniessbar ist – ich habe da so meine Methode. Nur – wenn ich fertig bin, ist im Topf keine Minestrone, sondern eine namenlose Mumpe. Egal. Hauptsache, sie ist geniessbar, und sie macht satt. Icdh biete meiner Tochter an, mitzuerssen, und beobachte, wie sie langsam grün im Gesicht wird. Ein stilles Vergnügen, und nicht gerade anständig.

Nun ist es mir gestern gelungen, ein Rührei mit Pilzen anzufertigen. Die Pilze waren gebraten, nicht gekocht, das Rührei saftig, wie es sein soll, und ich habe – wie es der Zufall bestimmte – korrekt gewürzt. In meiner chinesischen Reisschale sah das Rührei allerdings aus wie Katzenkotze, ungelogen!
Aber lecker! Nächstes Mal werde ich das mit Sonnenbrille auf der Nase essen. Das gibt dann eine bessere Farbe auf dem Teller. Oder ich brate das Ei separat, und füge später die Pilze dazu, ohne alles umzurühren.

Oh Mann, bin ich gut! Diese Körperbeherrschung beim Salzen!

124 – Brexit

Ich muss vorausschicken, dass alles, was ich über dieses Thema schreibe, aus britischen Quellen stammt. Die Zensur im deutschen „Journalismus“ liesse derartige Info’s erst gar nicht durch.

Es wird berichtet, britische First Minister (= Ministerpräsidenten der 4 Länder) wären in Tränen ausgebrochen.

Nochmal: Es war, wie wenn Laschet weint. Oder Seehofer. Verstanden? Das ist absurd. Ein Bild? Computerkunst per Photoshop?

Nein, die Lage ist ernst, scheinbar nahezu verzweifelt. Ein First Minister weint nicht, weil das Bier alle ist, oder weil er keine Chicken wings kriegen kann. Man hat vermutlich ernsthaft recherchiert, und heraus kam, dass der Verlust des Status „Weltmacht“ Ursache für den Gefühlsausbruch war. Mit einem Male versteht man, dass man so armselig ist wie alle anderen ringsherum. Oder schlimmer. Und in Germany gibt es immer noch Bier! Die haben doch den Krieg verloren!

Man beginnt in GB zu verstehen, dass man ein Spiel verloren hat. Wo immer sie die Finger reinsteckten, hinterliessen sie verbrannte Erde, und nun wird gejammert, dass sie allein dastehen, dass das Vertrauen verspielt ist. „Keiner mag mich!“ Dazu kommt, dass sie das eigene Land allmählich ruinieren.

Die Waliser haben den Rüssel voll, weil sie sich betrogenh fühlen, und wollen in die Selbständigkeit. Die Schotten sind längst soweit. Nordirland muss ohnehin wieder an die Republik zurückgegeben werden, weil nur so der üble Konfliktherd beseitigt werden kann. Übrig bleibt England mit der großen Geldwaschanlage London.

In den Commonwealth-Staaten wird man sich schadenfroh die Hände reiben, weil sich die selbsternannten Supermänner in London endlich die Pfoten gründlich verbrannt haben.

So sind die langfristigen Aussichten für das United kingdom. Ein Kurswechsel könnte das Desaster verhindert. Der ist jedoch nicht zu erwarten. Die aktuell gefahrene Linie ist denn doch zu ertragreich für die Plünderer aus dem House of Parliament/Westminster.

123 – Brexit

Mit der landesweiten Zerstörung der Logistik wurde, wie bereits erzählt, die Versorgung der Kneipen und dert Supermärkte massiv behindert. Insbesondere leiden alle, die Chicken anbieten wollen und nicht können, weil weder totes noch lebendes Geflügel verfügbar ist.

Nun schliessen 45 Restaurants einer Kette, die als Attraktion Chicken Piri Piri anboten. Sie sind noch immer gut versorgt mit dieser Pfeffersosse – aber wohin damit, wenn die Hühner fehlen? Spötter sagen, das macht ja nichts, weil die ja auch kein Bier haben. In den Brauereien stapeln sie die vollen Keg’s, und keiner bringt sie zu den Pubs mund Restaurants. Chicken piri piri und ein Bier – das war einmal. Nun müssen die Sportfischer-Vereinigungen fürchten, dass man den Forellen das Wasser wegsäuft.

Ja, im UK mhäufen sich die Katastrophen. Huhn, Bier, Kabeljau und Seelachs, und diese diebische Regierung – damit muss man erst mal fertig werden! Dazu kommt eine ungewisse Zukunft mit gewissenloser Politik. Kein Wunder, dass EU-Pässe so gefragt sind.

Aber der Brexit war eine klasse Aktion; das haben die da oben richtig gemacht!

Man frage nicht nach der Logik in diesem Bild. Da sagte doch eine Figur aus dem Unterhaus, dass sich alles in ca. 30 Jahren gelohnt hätte. So lange müsse man halt warten, also geduldig sein. Eine Mehrheit bder Brexitiers meint, alles würde sich in den kommenden Jahren regeln, und bis dahin könne man die Nachteile akzeptieren. Darum noch immer 80% Zustimmung zum Austritt aus der EU.

Ok, weitermachen!

122 – Tester

Ich weiss nicht, warum man mir das antut. Aber das Schicksal, dieses verfluchte Neutrum hat mich fest in seinen Klauen.

Was war? Das war!

Schon wieder musste ich als Tester herhalten. „Papa, probier mal!“ Man reichte mir ein Tütchen mit „Sportmix“ aus dem Hause Maryland. Ich öffnete, schüttete ein wenig vom Inhalt auf die Tischplatte, und prüfte Optik und Haptik. Hier kürze ich nun ab. Urteil: Hühnerfutter!

Was also hat man mir angedreht?
Sojabohnen gemischt, Erdnuss, Kürbiskerne, Mandeln. Der Chefkoch hat dann noch 3 Cranberries reinfallen lassen – fertig ist das Sportler-Futter.
Falsch, fertig ist es nicht, denn es fehlt das Getreide, etwa eine Handvoll Hirse. Oder Roggen. Braugerste.

Ich hab’s probiert. Es schmeckt, wie es aussieht. Hühnerfutter ohne Braugerste. Ich Narr habs gesehen und nicht geglaubt.

Wir alle wissen, was ein gutes Studentenfutter ausmacht. Trockenfrüchte und verschiedene Nuss-Sorten in einem ausgewogenen Verhältnis gemischt und so gelagert, dass das Zeug nicht muffig wird – solide Sache. Offenbar weiss das nicht jeder.

Wenn Du im Knast sitzt, und dort einem Wärter eine gelangt hast, und deswegen für 4 Wochen im Bunker ohne Licht hockst, ist das hart, und es macht Dich geschmeidig. Wirst Du aber dann nur mit Marylands Sportmix gefüttert, so bist Du für den Rest Deines Lebens ein gebrochener Mensch.

Ich denke, ich kann nun die Werbung von Seitenbacher besser aushalten.

121 – Brexit

Wie bereits berichtet hat die britische „Regierung“ mit klugen Massnahmen dafür gesorgt, dass neben allem anderen auch die Lieferketten für Lebensmittel empfindlich gestört sind. Panta rhei? Nicht bei Johnson und Co. ! Nachdem man die Versorgung der Bervölkerung mit Hühnerklein deutlich reduziert hatte, machte sich der Fisch, den man zu essen gewohnt war, aus den britischen Gewässern auf und davon und nach Norden, wo er das benötigte kalte Wasser vermutet. Wenigstens Rinder und Schafe bleiben standorttreu.

Inzwischen haben die Briten einen weiteren Grund, den Notruf zu benutzen. Man wählt auf der Insel die „999“, und eine freundliche Stimme fragt, wie man helfen könnte. Und der Mensch in Not wird antworten: „Hilfe, das Bier ist alle!“ In der Tat wird das Bier in Kleinbritannien knapp, und das verursacht grösste Sorgen. No Ale, no Stout? Womit, soll man sich nun den Brexit schönsaufen? Mit irischem Guinness etwa? Mit schottischem Whiskey?
Das Zeugs fliesst doch auch nicht mehr richtig!

Das Problem mit den fehlenden Lorry-Drivern ist auch bei der Johnson-Bande angekommen. Boris hatte wie immer eine schnelle Lösung zur Hand. Ausländische Fahrer gibts nicht. Sollen die britischen LKW-Kutscher halt 2 Stunden am Tag länger arbeiten! Aber diese egoistische Bande denkt garnicht dran!

Man könnte glauben, dass die Regierenden allesamt völlig verblödet sind. Aber Vorsicht! Sie agieren strikt nach Plan, und der Plan sagt, dass ihnen die Versorgungslage gleichgültig zu sein hat, und dass sich mit der Zeit alles wieder fein einpendelt. Darum, und weil sie stinkfaul sind, tun sie nichts. Ihr Metier, das der Upperclass ist nicht das Bier, sondern das Geld!
Der „kleine Mann auf der Strasse“ in UK hat das längst begriffen – es wurde ihm einfach mit in die Wiege gelegt. Zeit, dass die Deppen im Ausland das auch kapieren! Geht sie ohnehin nichts an. Wenn man von den Fesseln der EU endlich befreit ist, kann man diese Ansichten endlich voll ausleben.

120 – Korrektur

Ich kann nicht umhin, etwas klarzustellen.

Was ich in 118 und 119 geschrieben habe, ist eine Summe von Beobachtungen. Mir sind in letzter Zeit Fälle untergekommen, von denen ich dachte, dass die Eltern Rattengift brauchen, um sich von ihrer asozialen Brut zu befreien. Und ich kann nicht umhin, zu gestehen, dass ich, ein gelernter Atheist „Nun danket alle Gott“ anstimmen möchte, wenn es wieder mal einen dieser Kotzbrocken ernsthaft erwischt hat. Im Vergleich zur Wirklichkeit ist meine Persiflage reinste Schönfärberei.

Und ich bin fein raus. Meine beiden Kinder haben zwar Kanten wie ein jeder von uns, sind aber voll sozialisiert, also völlig in Ordnung. Aber ja doch! Auch vor dem Kühlschrank, oder einem Zwetschgenkuchen.

119 – Knorze

In 118 hatte ich das Grundübel …. vielmehr eines der Grundübel meines erbärmlichen Daseins beschrieben: Seniority, time and speed gehen nicht zusammen. It’s loss-generating!
(Mein fürchterliches Englisch benutze ich nur als Rache an den Briten für den ganzen Brexit-Scheiss, den sie unentwegt über Europa und die BRD ausgiessen.)

Zurück zum Thema. Ich hatte angedeutet, dass ich nicht mehr mitschwimmen kann im Strom der Zeit, und dass mir deshalb das Absaufen droht. Klar, ich suche nach Gegenmassnahmen. Eine Idee: Ich kaufe 25 kg TK-Blattspinat, und der kommt täglich auf den Tisch. Gemecker? „Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird!“ Basta! Ok, der Nachteil liegt auf der Hand. Ich muss den Schweinkram auch essen. Oder ich kaufe wie üblich zwei Laib Krustenbrot, schön frisch und noch warm, und fresse von beiden die Knorze weg, bevor ich zu Hause bin. Das ist dann etwas anderes. Knorze sind die beiden Endstücke des Brotlaibs, und warm ausgesprochen lecker. Wenn die Knerzl weg sind, kann man von dort aus nach innen bohren. Das Innerer ist nicht so schmackhaft, Pulen macht aber doppelt Spass – unterwegs und dann zu Hause resp. at home, wo Fressgierigen das Sägemesser aus der Hand gleitet und im Fuss stecken bleibt! Nun könnte ich an den Kühlschrank gehen, dort die 2 Pfund Butter ganz nach hinten schieben und in den Raum brüllen: „Die Butter ist alle!“, weil nämlich frisches Bauernbrot mit Butter sehr delikat ist und die Gesichter sehr lang werden..

Ja, ich denke, ich werde in diesem Stil agieren, bis die Bande beginnt, Blut zu schwitzen.

Weisste, wenn so ein Endstück vom Brot aufgeplatzt ist, und das Ganze vor sich hinduftet, dann – das gestehe ich freimütig – machen sich meine Finger selbständig, und füttern mich gegen meinen Willen. Ich komme dann nach Hause mit gerupften Brotlaiben, und das sieht nicht gerade gut aus. Wo bleiben dann Fairness, Gewissen und Anstand? Das Zeug haben die anderen mitgefressen, neulich, mit der Erdbeertorte. „Da ist doch noch was für Dich!“, und man deutete auf die drei Stückchen Tortenguss ….. so sieht es aus!

Man lernt ja nie aus. Auch nicht in hohem Alter. Aber ich hätte niemals auch nur vermutet, dass die berüchtigten Generationenkonflikte in der Küche vor dem Kühlschrank ausgetragen werden müssen!

118 – Starost

„Starost nje radost!“ Der Sozialismus bringt es halt auch nicht. Auch die Russen wissen, dass Alt werden keine reine Freude ist.

Ich musste das heute früh wieder einmal erleben. Denke so sinnig, heute tue ich mir mal etwas Gutes an und frühstücke mit ein wenig Toast, die Röstmaschine steht eh immer betriebsbereit, und was ist? Ausgerechnet heute ist die Brotkiste leergefre ….. leergegessen. Ich sass belämmert davor und starrte ungläubig in diese leere Höhle, und dachte so für mich: Wieder einmal einen Schritt zu spät dran! Und damit deute ich das eigentliche tragische Element an ….. ich bin zu langsam, und dies anscheinend in vielerlei Beziehungen. Ob es Fruchtjoghurt ist, oder die Möhren-Ingwer-Suppe ….. ich komme immer zu spät. Selbst beim gemeinsamen Tischgebet bin ich hinten dran. Wenn die anderen beim abschliessenden Segenswunsch sind, krebse ich immer noch beim „Dein Reich komme“ herum. Oder die anderen trinken bereits den Sossenrest aus ihren Tellern, da habe ich gerade mal die Hälfte meiner Portion geschafft und den Salat noch nicht angerührt. Und das ist tragisch. Wenn ich das letzte Salatblatt eingeschoben habe, ist das Dessert längst komplett aufgegessen, und ich darf die grosse Schüssel auskratzen. Und dabei denke ich dann stets an die Haut auf dem Schokoladenpudding.

Ich wollte das nur mal gesagt haben. Zieht Euch warm an! Der Winter steht vor der Tür, und der bringt ein wenig mehr als nur Frost in den Knochen.

117 – Huren

Man möge Nachsicht üben. Ich gestatte mir hier, ordinär zu werden. Warum auch nicht, wenns der Sache dient? Zumindest werde ich sofort verstanden!

Also, es geht um folgendes:

Der US-Staat Colorado zahlt seinen Bürgern einen kleinen Betrag dafür, dass sie zur Toilette gehen. 1 x Kacken bringt einen halben Dollar, 1 x Pinkeln einen Vierteldollar. Man kann auch Jahreskarten beantragen. Sie kosten nichts, aber sie verpflichten zu 122 x Kacken und 730 x Pinkeln. Der Staat zahlt dann einen Bonus von 20%, somit insgesamt 289,– USD.

Begründung der Massnahme: Dient der Volksgesundheit.
Bürgerbeteiligung: Die üblichen 50%
Kosten: 870 Millionen USD.

Wie, das glaubst Du nicht? Ich auch nicht. Also ab in die Wirklichkeit:

Wer sich in Colorado impfen lässt, bekommt 100 USD auf die Hand.


Es wird berichtet, dass diese Masche gut funktioniert.
Woher kennen wir diese Art von Geschäft? Na? Aus dem horizontalen Gewerbe ! Zum Kunden gehen, 1 x stechen lassen, 100 oiro kassieren! Seien wir ehrlich ….. das kennt man doch!

Diese Art des staatlichen Handelns in einer Pandemie versteht man, denn er handelt in Notwehr.
Die Bürger verstehe ich allerdings nur so gut wie den Trauergesang einer Salatschnecke.
„Staat, wenn Du Dir Sorgen um meine Gesundheit machen willst, dann zahle erst mal dafür!“

Was für ein übles Gesindel! Aber extrem geschäftstüchtig! Wahrscheinlich schieben sie auch noch sabbernd die tote Oma im Rollstuhl zum Impfzentrum – deren Hunderter kann man doch auch noch mitnehmen! Und da sie ungebildet sind, spucken sie nach der Impfung 10 x aus und glauben, nun wären sie den Impfstoff wieder los. Der Europäer schaut konsterniert zu, fragt sich, weshalb solche Leute seine Freunde sein sollen, , wo es doch in jedem Rudel Schakale anständiger zugeht als hier in Colorado, und die Szene berührt ihn unangenehm, weil sie ihn an seinen letzten Besuch bei den Huren erinnert.

Ich schlage vor, man baut an der Trump’schen Mauer weiter, an die Süd- wie an der Nordgrenze. Wie Trump entschieden hat, wird Mexiko alles bezahlen. Dann könnte ein Dach drüber gelegt werden, und wir hätten – ganz im Sinne der Weltmacht USA, der Welt grösstes Irrenhaus. Wie? Alaska? Ich denke da grosszügig. Das lassen wir wie es ist. Dort ist zu viel Natur, und die Verrückten graben alle am Klondike nach Gold:
„Contract a disease? Sorry, no time! I’m digging for the fucking yellow metal! Kick rocks!“

(Den letzten Satz hätte ich gerne ins Deutsche übersetzt, aber ich kann kein Englisch.)

116 – Finnegan

Seit Wochen streunt hier ein kastrierter Kater herum. Er trägt einen weissen Pelz, wedelt mit einem grau getigerten Schwanz, und hat so zwei bis drei graue Flecken im Fell. Keiner der Katzenbesitzer weiss, wo der hingehört – das ist ihm wohl auch gleichgültig. Hauptsache, er weiss selbst, wo er hingehört. In unsere Familie, und dazu lässt er keine Zweifel aufkommen.

Unsere beiden Katzenweiber sind misstrauisch oder, je nach Laune, auch desinteressiert. Finnigan frisst wie ein Scheunendrescher. Was rumsteht, wird niedergemacht. Spitzenwert: 5 Portionen in knapp 10 Minuten. Dabei bleibt er schlank und elegant. Das mach mal nach!

Sein Verhalten: Abgewichst. Absolut gelassen. Dennoch den Menschen zugeneigt. Fordert Kuschelei, und das auf charmante Art. Er wurde mehrfach gefeuert – interessiert ihn weniger. Wenn er nicht ins Haus darf, schläft er im Garten. Unter dem alten Apfelbaum hat er sich einen Schlafplatz eingerichtet. Steht ein Fenster offen, ist er im Haus, frisst alle Näpfe leer und legt sich ein wenig hin, in einem Brotkorb, wie es sich gehört. Die Katzenklappe hat er noch nicht verstanden.

Der Widerstand gegen eine dritte Katze hält noch, bröckelt aber bedenklich.
Ich verstehe das. Finnigan ist ein wahrer Schönling. Im Gegensatz zu mir.
Wenn der Kater hier einzieht, kann es zu einem Verdrängungswettbewerb kommen. Dann muss ich wohl um meinen Platz in diesem Haus kämpfen.
Auch der Mensch muss essen und schlafen! Ich bin doch kein Ork ….. andernfalls hätte ich längst die zwei Katzenweiber gefressen!

115 – Mahnung

„Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“

Dieses Zitat wurde von Hans Jonas, einem Philosophen des 21. Jahrhunderts formuliert.

In die Alltagssprache übersetzt : Er meinte, wir wären verpflichtet, allem Lebenden, ob Mensch, Tier oder Pflanze für die Zukunft ein gedeihliches Leben zu gewährleisten.

Hans Jonas starb 1993, sein Hauptwerk ist ein Buch mit dem Titel „Das Prinzip Verantwortung“.

Prof. Harald Lesch nennt unser Zeitalter das des Kapitalozaen; Geld beherrscht alle Gesellschaftsschichten. Geld wird nach dem Vorbild des Dagobert Duck gehortet, arbeitet nicht in der Volkswirtschaft, fehlt also dort, wo es gebraucht wird, wie zum Beispiel zur Gegenwehr beim Klimawandel oder zum Ausbau einer zeitgemässen Infrastruktur usw. Panta rhei? Heraklit, das war einmal. Vergiss es! Geld klebt immer, mit Vorliebe an Fingern. Wie Sekundenkleber!

Im Kapitalozaen ist der Gemeinsinn abhanden gekommen. An dessen Stelle trat der Egoismus in einer extrem perversen Variante. Objekt der pflegerischen Verantwortung ist das persönliche Vermögen, und dessen Wachstum. In den letzten 50 Jahren gab es keine positiven Veränderungen. Und so wird es auch in den kommenden 50 Jahren sein. Erbärmlich, nicht wahr?

114 – Nationalstolz

Ich leiste mir eine Fiktion, indem ich bestimme, ich könnte den Deutschen ihren Nationalstolz nehmen, ihn so auslöschen, dass er wirkungsfrei erliminiert ist, als hätte es ihn nie gegeben.

Frage: Was fehlt den Deutschen dann wirklich?

Ich vernachlässige das aufgesetzte Affentheater ….. falsch. es gehört dazu. Es ist Ausdruck von irgendwas. Sagen wir mal: Von Emotionen. Was sonst?

Also, Deutscher, was habe ich Dir wirklich genommen? Schwätzer aus der Politik haben stets eine Antwort parat: Es fehle dann die nationale Identität! Man frage eine dieser Figuren, was man darunter zu verstehen hat – Schweigen im Wald! Selbst die Wissenschaft tut sich schwer mit dem Definieren.

Nationale Identität entsteht von selbst. Sie ergibt sich als Summe aus allem, was eine Nation gemeinsam hat und trägt. Wenn davon nichts oder zu wenig zu finden ist, dann ist die Identität zerstört, die Nation gespalten. Unser Ist-Zustand in der BRD.
Herbeischnacken lässt sich das Ideal leider nicht.

Mag sein, man sucht intuitiv nach Gemeinsamkeiten, schlimmer: Nach Kompensation für fehlende solche. Da sind olympische Medaillen hochwillkommen, oder auch ein Eisbein mit Sauerkraut.

Wenn ich nun den Deutschen ihren Nationalstolz nehme, fehlt ihnen die Identität als Nation. Das ist jener Zustand, den wir heute haben: Chaos und wilde Risse quer durch die Gesellschaft. Keine Änderung? Doch, da ist etwas, was sie dann tatsächlich vermissen. Es ist die Wirkung der Ersatzdrogen wie Jubel-Gedöns in den Medien und der Medaillen-Regen, der den biersaufenden, fettleibigen Michel Mustermann, diesen Trittbrettfahrer buchstäblich aus dem Sessel hochreisst, damit er sich beim unverdienten Jubel gross fühlt.

Ätzend!

Ein Mitglied meiner Familie ist generell anderer Meinung. Man kann auf der emotionalen Ebene so lange experimentieren, bis man dort eine Ecke gefunden hat, in welcher man sich wohl fühlt. Dann wird ein wenig an den Prioritäten herumgeschraubt – und schon hat man ein positives Bild zu einer negativen Situation. Parole: „Ich liebe diesen Scheissladen!“ Ich nenne das ein echtes Surrogat. Es wirkt, und zwar gut!

113 – Vaterrlandsverräter

Es gibt einen nationalen Egoismus. Was ein Fehler bei einem einzelnen Menschen ist, kann das eine Tugend bei einem Volke sein?

Jean Antoine Petit-Senn , französisch-schweizerischer Lyriker (1792 – 1870)

Meine Antwort auf diese Frage lautet: J E I N !

Die Frage ist hinterhältig.

Ein JA ist zulässig in einer pluralistischen Gesellschaft wie die der EU; schliesslich geht es um der Erhalt und das Ausleben eines Wertesystems, einer Kultur, die andere Völker ablehnen, weil sie ihre eigene eingebracht haben. Die Art und Weise dieses Auslebens soll hier vernachlässigt werden, auch wenn manche Formen lächerlich und damit abschreckend sind.

Ein NEIN ist ebenfalls zulässig, weil nationaler Egoismus stets ein Hindernis darstellt, das eine Entwicklung hin zu einer Annäherung, zu Empathie und anderen Werten dieser Ordnung bremst bis unmöglich macht. In ökonomischen Wettbewerbssituationen zeigt er sein übles Gesicht in aller Deutlichkeit. Zum Sport habe ich meine Meinung in Beitrag 91 überdeutlich formuliert – kam anscheinend nicht gut an. Dennoch: Man sollte eine gute Leistung würdigen, und meinetwegen auch mit Fähnchenschwingen. Sportler haben sich das verdient. Aber was darüber hinausgeht, kotzt mich an.

112 – mini

Was ist mit der Milch los, die zurück in die Kuh fliesst?

Die Milch hat Heimweh!

Bitte beachte auch die Rückseite !

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111 – Funkspruch

Dies ist die Abschrift eines Funkgesprächs, das tatsächlich im Oktober 1995 zwischen einem US-Marinefahrzeug und kanadischen Behörden vor der Küste Neufundlands stattgefunden hat. Es wurde am 10.10.1995 vom Chief of Naval Operations veröffentlicht.

Amerikaner Bitte ändern Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.

Kanadier Ich empfehle, Sie ändern IHREN Kurs 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner Dies ist der Kapitän eines Schiffs der US-Marine. Ich sage noch einmal: Ändern Sie Ihren Kurs.

Kanadier Nein. Ich sage noch einmal: Sie ändern Ihren Kurs.

Amerikaner Dies ist der Flugzeugträger „USS Lincoln“, das zweitgrößte Schiff in der Atlantik-Flotte der Vereinigten Staaten. Wir werden von drei Zerstörern, drei Kreuzern und mehreren Versorgungsschiffen begleitet.
Ich verlange, dass Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, das ist Eins Fünf Grad nach Norden, ändern, oder es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit dieses Schiffes zu gewährleisten.

Kanadier Dies ist ein Leuchtturm. Sie sind dran.

109 – Chili

Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, …

… der seinen Urlaub in Texas verbrachte.

Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der ursprünglich vorgesehene Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter (gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht all zu scharf sein würden. Außerdem versprachen sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!

Die Bewertungskarten des Wettbewerbs:

Chilitester — Wettbewerb
Chili Nr. 1Volkers Maniac Mobster Monster Chili
Richter 1Etwas zu tomatenbetont; amüsanter Kick.
Richter 2Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
IchAch Du Scheiße! Was ist das für ein Zeug!? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!! Brauche zwei Bier um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das übelste – die Texaner sind echt bescheuert!
Chili Nr. 2Ottos Nachbrenner Chili
Richter 1Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Peperoni-Betonung.
Richter 2Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Peperoni um ernst genommen zu werden.
IchSchließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.
Chili Nr. 3Didis berühmtes „Brennt die Hütte nieder“ Chili
Richter 1Exzellentes Feuerwehr-Chili! Mörder-Kick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
IchRuft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist: Bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!!
Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.
Chili Nr. 4Lauras Black Magic
Richter 1Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
IchIrgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen?
Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die dumme Kuh fängt langsam an heiß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?
Chili Nr. 5Lindas legaler Lippenentferner
Richter 1Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten Kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
IchMeine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und 4 Leute hinter mir mussten vom Sanitäter behandelt werden.
Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.
Chili Nr. 6Veras extrem vegetarisches Chili
Richter 1Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
IchMeine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen musste und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen.
Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.
Chili Nr. 7Susannes „Schreiende-Sensation“ Chili
Richter 1Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpeperoni.
Richter 2Ähm, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Peperoni reingeworfen.
Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
IchIhr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an. Mein Hemd ist voller Chili, das mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd.
Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch das große Loch in meinem Bauch einsaugen.
Chili Nr. 8Helenas „Heiliger Strohsack“ Chili
Richter 1Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf.
Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.
Ich
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