Armageddon

Wieder einmal muss die Offenbarung des Johannes herhalten, um ein Ende zu illustrieren, um das jüngste Gericht ins Bild zu setzen. Und wieder einmal muss die Skyline von Boston herhalten, um von einem Meteoritenschauer zerstört zu werden. Es ist beinahe so, als würde man in den USA das dicke Ende herbeisehnen – eine beispiellose Idiotie. Nur Kinder glauben, dass „der HERR“ willens und in der Lage wäre, Gerechtigkeit walten zu lassen.
Hätte er diese Fähigkeit, so würde es auf unserem Planeten weitaus besser aussehen, und der kindliche Teil unserer Erwachsenenwelt müsste nicht wie seit Jahrzehnten darum betteln und Geld an Kirchen spenden, damit die Profis tun, was sie tun können, nämlich nichts.
Aber der HERR hustet uns etwas. Er ist nie da, wo er gebraucht wird. Aber seine Jünger beten, da sie glauben, was sie sich nicht zu wissen getrauen.

Aber die Weisen aller Länder glauben zu wissen, was abgehen wird. Jederzeit kann der San Andreasgraben hochgehen wie eine Rakete, die phlegräischen Felder in Rom ihre Gewalt ausüben, der Yosemite Park in den USA eine weltweite Hölle entfachen; den Zeitpunkt des jüngsten Gerichts bestimm aber weder die Bibel, noch der Mensch, noch der HERR. Das macht allein Mutter Erde. Und es ist gut so.

Mit der seit 2020 grassierenden Pandemie warnt uns Gäa, die Erdenmutter vor ihrer Stärke. Und sie liebt es nicht, zu offenbaren, sondern zu überraschen und dem Menschen seinen Platz im Universum zu zeigen.

Was denn? Was denn? Du weisst nicht, wer Gäa ist? Ob es sie überhaupt gibt oder nicht? Mein Gott, es ist die Mama des HERRN ! Ihre Familie ist irdisch! Auf Mars und Venus hat sie schon nichts mehr zu melden.

Wenn sie unseren Planeten Erde kaputt macht, ist sie selbst erledigt. Verstehst Du jetzt? Sie wird sich hüten! Aber wie das immer ist – ihr Sohn könnte zündeln, nur mal ein wenig, um zu sehen, was geschieht, wenn in Deutschland die Eifel in die Luft fliegt ….. man steckt nicht drin! Schaut Euch seinen Auserwählten an, den Donald Trump aus Kallstadt …. Qualität geht anders.

Migration

Es ist ja nicht wie bei armen Leuten. Wir haben auch ein deutsches Wort dafür: Wanderung.
Wollen wir im Mai mal eine Woche lang im Thüringer Wald migrieren?
Mitnichten. Wir wollen dort wandern!

Aha, so nicht. Ein anderer Fall:
Da ist ein junger Syrer, ein Wander ….. ein Migrant. Dumme Sache. Er ist zugleich ein Emigrant, also ein Auswanderer, und ein Immigrant, ein Einwanderer.

Nun haben wir ihn da, wo wir ihn haben wollen. Nicht im Thüringer Wald. In der Thüringer Hütte auf dem Rennsteig hat er nix verloren. Nein, wir haben ihn in ein Grosslager gesteckt, das von Politik und Bürokratie betrieben wird.

Geht wohl nicht anders.

Zum Bild:

„Lieb ist wohl allen das Licht;
aber am liebsten denen,
die lange in finsterer Nacht wandelten.“

Bernhard von Clairvaux (1091 – 1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe

Aristoteles

Was zum Teufel soll man über diesen Menschen schreiben? Beginnt man damit, so findet man kein Ende; dieser Mann hat ca. 40 Jahre lang im antiken Griechenland Wissenschaft und Philosophie dominiert!

Ich war versucht, das Bild seiner Büste in den Papierkorb zu drücken, aber selbst wenn ich das tue, steht er noch haushoch über mir.

Giganten kann man nicht unterdrücken – man muss sie einfach ertragen.

Aristoteles hatte einen sehr profunde Ausbildung bei Platon genossen. Mein letzter Lehrer hiess anders, nämlich Höckelsberger.
So durfte der Grieche auch den Alexander III. von Makedonien lehren, was einen König ausmacht, und so gedieh Alexander der Grosse!
Und wen habe ich ausgebildet? Vergiss es! Meine Zöglinge sind so klein geblieben wie ich. Format „Höckelsberger“!

Das liest sich jetzt ein wenig schlimm, nicht wahr? Vorsicht! Man setze die richtige Brille auf! Wie sagte es der Alte Fritz zu seinem Kammerdiener? „Er merke sich: Er ist nicht gross, sondern nur lang!“ Hier war die Körperlänge der Massstab. Ist es heute das Geld? Vielleicht bin ich dann absulut klein, aber relativ gross? Oh doch, das geht! Und aus der Sicht eines Geldsacks bin ich womöglich relativ gross, aber absolut klein!

Was ich sagen will: Man gerät allzu schnell auf Glatteis, wenn man nicht sorgfältig nachdenkt. Das behindert aber nicht beim Urteilen. Oder?

Und was hat Aristoteles nun damit zu zun?
Ehrlich gesagt: Nichts.
Ich bin nur verbal ausgerutscht. Es ist diese verfluchte Chain of mind ….. die Leute wie mich zum Schwätzer macht, zum Oberlehrer Lämmle.

Wieso, zum Teufel, ist hier schon wieder alles vollgeschrieben?

Sichtweisen

Ich weiss, dass ich meine Ziele gelegentlich überprüfen muss.
Denn:
Ein Ziel muss erreichbar sein, sonst ist es eine Illusion.
Habe ich ein Ziel erreicht, verbuche ich einen Erfolg.
Ich war erfolgreich – weil mein Ziel gut gesetzt war.
Auch Teilerfolge sind, wie der Name schon sagt, Erfolge.
Sie sind als solche unverzichtbar, denn
man hat auch Misserfolge zu verkraften.
Die liegen auf der anderen Seite der Waage,
und sie wiegen schwerer als die Erfolge.

Also: Setze realistische Ziele, und habe Erfolg.
Ein wichtiges Wort, laut gesprochen, sichert Bewusstsein:
Geschafft!
Bekämpfe aufkommendes Selbstmitleid mit Humor.

Primitiv? Das nicht. Es ist schlichte Logik. Wer sie drauf hat, nimmt auch keinen Schaden, wenn er mal ausrutscht und langt hinschlägt.

Was’n hier los ?

Ich möchte ja nicht auf den Putz hauen oder übertreiben. Darum gestehe ich, dass ich von griechischer Mythologie so viel verstehe wie eine Ziege vom Socken-Stricken.
Nun nenne ich mich einen Generalisten. Das bedeutet bekanntlich, dass ich viel, sehr viel weiss – aber von allem nur sehr wenig. Das ist anders nicht möglich. Mein weniges Wissen sammle ich nach der Hühnerhof-Methode: Hier und da mal ein Körnchen aufpicken, abschmecken, gucken, ob’s bekommt oder eine massive Diarrhoe auslöst, usw. Darum weiss ich, dass ein griechischer Gott namens Kronos seinem Vadder, dem Uranos den Schniedel abgeschnitten hat. Es muss dabei Blut geflossen sein, denn aus dem Blut erwuchsen uns im Leib der Mutter Gaia die Erinnyen, die man später Eumeniden nannte, und die in Rom als Furien bekannt waren.

Wie es aussieht, lebt heute noch eine davon. Sieht nach Alekto aus. Sie hat die Fähigkeit, Krieg und Tod zu verursachen – ein Talent, das heute noch gebraucht wird.
Schaue sie Dir an, und Du ahnst, wie sie den Trump in den USA bearbeitet hat, damit der einen Krieg mit dem Iran beginnt. So hätte sie Trump vernichtet und die Ayatollahs im Iran, diese dementen alten Männer mit ihren Herrschaftsträumen ebenso. Hat leider nicht geklappt. Trump wurde anders weggeräumt, und die Ayatollahs mümmeln weiter ihren Hirsebrei und träumen den Atombomben-Traum.

Anscheinend backt sie jetzt sehr kleine Brötchen, die Alekto. Sorgt dafür, dass die deutschen Fussballer gegen Nord-Mazedonien verlieren! 2 Millionen Einwohner gewinnen gegen 84 Millionen. Wo fremde Kräfte sinnlos walten. lässt sich kein Fussballspiel gestalten!

Andererseits könnte ich verstehen, wenns ein Racheakt war, eine andere Spezialität der Eumeniden. Es könnte die Rache sein für das, was die „Troika“ in Griechenland angerichtet hat, um deutsche und französischen Banken zu ihrem Geld plus Gewinn zu verhelfen. Zugegeben – diese These ist ein wenig gewagt. Die Deutsche Bank krepieren zu lassen hätte einen besseren Showeffekt gebracht als der Fussball.

Tja, so ist das, mein Lieber!

Fuffzig Gramm Dünger zu viel auf dem Quadratmeter, und Du kannst Dir Deine Gerste von unten angucken!
Was sagst Du immer? Die Kraft muss ins Korn, nicht ins Stroh – nun hast Du es umgekehrt. Und das nur, weil Du dem Saukerl von der Genossenschaft aufgesessen bist, der Dir dieses moderne Zeug für teures Geld angedreht hat. Das Düngewunder!

Jetzt guck nochmal hin! Beim Korn fehlen etwa 20 Prozent, aber die Strohmenge hat sich verdreifacht. Willste, oder kannste jetzt von Strohballen leben oder nicht? Oder sollen die das Flens nun aus Stroh brauen, weil das Malz knapp geworden ist?

Nun komm, Du musst nicht losheulen. Drei Jahre Gründünger, und der Spuk ist vorbei. Bis dahin stockst Du Deinen Milchviehbestand auf und säest hier Lupinen, für die Kühe.
Die fressen das Grün und die Körner!
Und ja, wir sind jetzt deutsch. Ende mit Monsanto! Ich bin Baier! Oder Bayer …. Bauer ….. jedenfalls Leberkäse, oder Leverkusen. Eins von beiden. Jetzt lach, Du Depp!
Deine Gerste – ein Hammer! Da steht ein Wald im Gerstenfeld – ist Heinrichs neue Gerstenwelt! Ha ha ha…. !

Denken schadet doch nicht!

Ein junger Mnn schwenkt die Palästina-Flagge.
Na und? Was soll schon sein?
Er tut das in Palästina. Na und? Ist doch normal!
Er wedelt mit seinem Lappen in Richtung Israel.
Hin zu einer jüdischen Siedlung.
Na und? Ist doch alltäglich!

Aber es ist provokativ!
Alles Flaggenwedeln ist provokativ.
Auch in Deutschland, wenn Schwarz/Rot/Senf gezeigt wird.
Flagge zeigen, sagt man.
Flagge zeigen gegenüber irgendwem.
Der soll sich angesprochen fühlen!

Wenn ich einen Lappen aus dem Fenster hänge,
und es ist kein Hakenkreuz drauf,
ist das ein harmloser Akt,
meinetwegen nenne es Nationalstolz.
Wedele ich mit dem Lappen gegen eine Person,
so signalisiere ich.
Ich bin dieser und jener,
und Du bist anders.
Du hast nicht mal einen Lappen mit.
Du Null.

Mein Vorschlag:

Lasst die Nationalflaggen, wo sie nicht gefährlich werden können – im Schrank ganz unten. Wer buntes Tuch zeigen möchte: Die Flaggensignale der Schiffahrt sind auch bunt. Damit kannst Du sogar anzeigen, wenn in Deinem Keller ein Mangel an Kohlen eintritt, oder auf Deinem Klo die Pest ausgebrochen ist.
Und was sagt uns Schwarz/Rot/Gold? Ich bin ein Deutscher. Und was sagt uns Orange? Ich bin eine Möhre. Toll. Grün gezackt? Ich bin ein Kaninchen. (Oder war es Spinat?)

Ein Muslime wie aus dem Bilderbuch

Lasse dieses Bild eine Minute lang auf Dich wirken. Vielleicht spürst Du danach undefinierbar, aber intensiv eine starke Persönlichkeit. Ich habe sofort weitergeschaltet; meine Phantasie verbindet dieses Portrait mit der Figur des Alten vom Berg, einem Mann mit dem Namen „Rāšid ad-Dīn Sinān“, der in der Zeit von 1133 bis 1193 lebte. Er war ein irakischer Sektenführer der ismailitischen Mörderbande, die sich die Assassinen oder auch Fedajin nannten. Die Politik des Alten war wegen des wirkungsvollen Arbeitens seiner Assassinen einigermassen erfolgreich; er kooperierte sogar mit christlichen Kreuzrittern.

Fedajin sind Kämpfer, die dem Tod geweiht sind. Sterben für die Sache – heute noch modern! Siehe hierzu die Covid-Verweigerer! Alles Fedajin!

Vom „Alten vom Berg“ spricht man übrigens, weil er in einer Festung auf dem Berg Masyaf lebte. Dort war er unangreifbar. Alle Versuche, ihn zu beseitigen, scheiterten.

Schon wieder „Freiheit“?

Aus gegebenem Anlass:

Beamte sind wie keine andere Menschengruppe unfrei,
man fügt sie wie ein Zahnrad in Systeme ein.
Gewähre ihnen wahre Freiheit,
und die öffentliche Verwaltung bricht zusammen
wie ein Kartenhaus.

RRisch

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Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit –
das ist der Grund,
warum so viele Menschen sich vor ihr fürchten.

George Bernhard Shaw

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Die Freiheit ist ein vager Begriff.

Otto von Bismarck (1815 – 1898)

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Der alte Heringsbändiger hatte völlig recht.
100 kluge Leute definieren
in 100 klugen Sprüchen,
und 100 Epigonen benutzen sie nach Belieben
in der irrigen Annahme,
klug zu sein.

Ist ja gut! Ich zähle mich dazu!
Es ist mit dem Sprüche klopfen
wie mit Schokoladenpudding.
Man kommt an der Schüssel nicht vorbei,
ohne wenigstens den Finger eingetaucht zu haben
und ein wenig zu kosten.
Danach fühlt man sich immer ein wenig besser.

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Noch’n Versuch ( Er kanns nicht lassen!):

Die Freiheit ist ein individuelles Recht;
die Freiheit des Denkens
kann und darf nicht behindert werden.
Die Freiheit des Handelns dagegen
findet dort ihr Ende, wo das Kollektiv beginnt.

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Wer auf die Strasse geht
und „Freiheit“ brüllt,
ist ein armseliges Würstchen.
Das Schwein war schlauer.

Wer aber auf die Strasse geht
und „frei heut“ brüllt,
verdient einen Lacher,
eine Currywurst und ein Bier.

Das Ding

„Tja, dat Dingen da das is’n Ding!“
Das meinte ein IT-Experte, und ich hatte keine Wahl, musste zustimmen. Ich zog mich zurück. Projizierte das Ding erneut auf meinen Monitor, diesmal 300-fach gezoomt.
Prima vista war der Erkenntniswert gleich Null. Also riskierte ich einen zweiten Blick.Toll, dachte ich mir dabei. Ich weiss nicht, was es ist, wozu man es benutzen könnte, wo es herkommt, was es bei mir, oder von mir will ….. es ist ….. es ist ein Joke oder so etwas.
Oder es ist Fake, und man will mich am Hintern kriegen, weil ich mich als Besserwisser unbeliebt mache.

Nun ist es so weit. Mich hat soeben eine Wut-Welle erfasst und mich weit weggetragen. Ich sehe das Ding distanziert. Denke still in mich hinein und glaube plötzlich, dass ich ein Rätsel zu lösen habe; böse Absicht ist nicht erkennbar, vielleicht soll es einfach Spass bringen! Ich schaue ein drittes Mal auf das Ding. Mir scheint, es ist aus Teilen zusammengebaut und wird in Kugelform präsentiert. Und der Schlüssel zur Lösung sind die Farben!
Oben die Sonne, und ihr Feuer.
Darunter das Reich der Menschen in der Dämmerung, es folgt der begrünte Teil der Erde, dann der unbewachsene, wüste Teil,
und schliesslich das Wasser.

Ich habe das kugelige Gebilde in seine Einzelteile zerlegt, und dann das vor mir liegende Puzzle zusammengefügt. Dieses Bild der Erde kannte ich nicht. Und ich will es auch nicht kennenlernen. Die Warnung habe ich wohl verstanden. Leider bin ich der falsche Adressat.

Zu Hause

Wenn ich dreimal hinfalle, liege ich hier im Gras, bleibe am Boden und greife mir einen Apfel. Wenn mich dann der Bauer erwischt, habe ich ziemlichen Zoff. Sollte ich dort herumliegen, ohne zu kauen, so kann der Bauer auch sagen: Bevor Du gehst, stopf Dir mal die Taschen voll!

So ist das im Alten Land bei Hamburg. Hier werden auf 10.500 Hektar Land rund 300.000 Tonnen Äpfel geerntet – jedes Jahr. In Kiew / Ukraine habe ich Äpfel aus dem Alten Land gekauft.

Auf weiteren 1100 Hektar stehen Kirschbäume. Der Rest aus dem Obstkorb ist Hobby.
Sonst wächst hier nichts, oder sagen wir mal nicht viel. Aber 10 km nach Süden, und Du stehst auf einem Kartoffelacker. Über die Elbe, in Dithmarschen wird Kohl geerntet, und Schwein gibts bei ALDI. Hungertod? Findet nicht statt.

Wenn man aber Kulinarisches sucht, um den Gaumen mal richtig zu verwöhnen, muss man nach Hamburg. Im Alten Land sind nur zwei Gerichte bemerkenswert:
Die Hochzeitssuppe, eine gebundene Suppe mit Wurzelgemüse, Klösschen, Eierstich und einem Berg bestes Rindfleisch, die so dick sein mussw, dass der Löffel drin stehen bleibt, delikat gewürzt mit Muskat und Ingwer.
Und Stint satt. Stint ist ein Salmonide, also ein Lachsfisch. Die wahren Riesen dieser Rasse messen so viel wie mein Mittelfinger der rechten Hand, sind aber nicht so rund, sondern schlank. Es gibt sie im Frühjahr, wenn sie in Schwärmen die Flussläufe hochwandern, um irgendwo oben zu laichen. Man fängt sie in Ufernähe mit Netz, lässt die kleinen, wie sie aus dem Wasser kommen, und nur die grossen werden ausgenommen. Nun wälzt man sie in Mehl und wirft sie in heisses Fett. Wenn sie schön goldgeln gebraten/frittiert sind, gibt man sie auf Teller und schiebt sie den Gästen hin.
Die fallen drüber her, und wenn der Teller leer ist, wird er wider aufgefüllt. Das macht man so lange, bis der Teller wieder leer ist, und der Gast aufgefüllt. Natürlich hat man ihm zwischendurch reichlich Bier serviert, und man schliesst das Mahl ab mit einem ordentlichen Aquavit, oder ähnlichem.

Wie gesagt, den Rest der Kulinarik hier kann man getrost vergessen – ein einziger Hotelier hat noch eine attraktive Speisekarte. Wem es da zu teuer ist: Ich kenne eine Currywurstbude. Und Fahrradfahren ist eh gesünder als Schlemmern. Das Radnetz ist sehr ordentlich.

Was haben wir sonst noch? Schiffe gucken an der Elbe. Das Hauptfahrwasser steuerbords liegt ziemlich dicht beim Ufer. Wenn dann so ein 60.000-Tonner längs kommt, kann das schon beeindrucken.

Touristik-Werbung? Ich lächle müde. Wenn hier in meinem Schrieb 6 Leute vorbei kommen, ist der Werbeeffekt natürlich phänomenal!

Apokalypse und Folgen

Jetzt wird’s böse. Schliesslich haben wir hier die apokalyptischen Reiter zu fassen.
Sie kündigen die Apokalypse an, also das Jüngste Gericht, die Endabrechnung für Leute wie mich, die Atheisten, Häretiker und anderes Gelichter.

Nun bin ich tatsächlich versucht, zu checken, ob diese vier Figuren bereits unterwegs sind. Kann ja sein, nicht wahr?

Vorneweg die Pest. Ich sage, in der modernen Variante heisst das Übel Covid-19 B 1.1.7 respektive P 1. Ist unterwegs, also positiv vermerkt.

Der Bengel mit dem grossen Messer ist der Krieg. Darüber muss man nicht nachdenken. Krieg ist immer irgendwo auf dem Globus, denn man macht damit satte Profite. Ist positiv vermerkt.

Der Typ mit der Waage signalisiert Teuerung. Das ist gewiss kein Hit, denn Teuerung findet immer statt. Auguren reden sogar von inflationären Tendenzen – also positiv vermerkt.

Und der letzte Reiter, der auf dem kranken Klepper ist der Tod; wer wollte bestreiten, dass zur Zeit kräftig gestorben wird? Positiv!

Was lernen wir aus dieser Betrachtung? Die kuriosesten Sekten werden recht behalten, das Jüngste Gericht steht bevor. Also: Leute, zieht Euch warm an! Da kommt etwas auf uns zu wie ein Sandsturm in der Wüste. Und sucht Schutz in Euren Kirchen! Dort sitzen die Fachleute!

Bei mich braucht keiner kommen. Ich bin nur ein ungebildeter Bauer und kann mit dem Stoff, den die Theologen aus aller Welt mit dem Begriff „Eschatologie“ zusammengefasst haben, nichts anfangen. Wenn’s hoch kommt, lese ich das 6. Kapitel der Johannes-Offenbarung zur Apokalypse, Weiterführendes ist mir suspekt (Soll heissen, dass ich dafür zu dumm bin).

Und nun mache ich etwas ganz Böses. Ich füge hinzu, was die katholische Kirche zum Thema zu sagen hat:

Recentiores episcoporum synodi

ist ein Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche vom 17. Mai 1979 zu eschatologischen Frage. In ihm werden wesentliche Aussagen zur Eschatologie getroffen und klargestellt

Im Kern werden folgende Aussagen getroffen:

„1. Die Kirche glaubt an die Auferstehung der Toten (vgl. das Apostolische Glaubensbekenntnis).

  1. Die Kirche versteht diese Auferstehung so, daß sie den ganzen Menschen betrifft; dies ist für die Auserwählten nichts anderes als die Ausweitung der Auferstehung Christi selber auf die Menschen.
  2. Die Kirche hält an der Fortdauer und Subsistenz eines geistigen Elementes nach dem Tode fest, das mit Bewußtsein und Willen ausgestattet ist, so daß das „Ich des Menschen“ weiterbesteht, wobei es freilich in der Zwischenzeit seiner vollen Körperlichkeit entbehrt. Um dieses Element zu bezeichnen, verwendet die Kirche den Ausdruck „Seele“, der durch den Gebrauch in der Heiligen Schrift und in der Tradition sich fest eingebürgert hat. Obwohl sie nicht übersieht, daß dieser Ausdruck in der Heiligen Schrift verschiedene Bedeutungen hat, ist sie doch der Auffassung, daß es keinen stichhaltigen Grund dafür gibt, ihn abzulehnen, zumal ja irgendein sprachlicher Ausdruck zur Stütze des Glaubens der Christen einfach notwendig ist.
  3. Die Kirche lehnt alle Denk- und Sprechweisen ab, durch die ihre Gebete, die Beerdigungsriten und der Totenkult ihren Sinn verlören und unverständlich würden: denn all das stellt in seiner Substanz einen Locus Theologicus dar.
  4. Die Kirche erwartet gemäß der Heiligen Schrift „die Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit“ (Dei Verbum, I, 4), die nach ihrem Glauben jedoch als unterschieden und abgesetzt zu verstehen ist von der Situation des Menschen unmittelbar nach seinem Tod.
  5. Die Kirche schließt in ihrer Lehre über das Schicksal des Menschen nach seinem Tod jede Erklärung aus, die die Bedeutung der Aufnahme Mariens in den Himmel an jenem Punkt auflösen würde, der ihr allein zukommt: daß nämlich die leibliche Verherrlichung der allerseligsten Jungfrau die Vorwegnahme jener Verherrlichung ist, die für alle übrigen Auserwählten bestimmt ist.
  6. Die Kirche glaubt, indem sie am Neuen Testament und an der Überlieferung treu festhält, an die Seligkeit der Gerechten, die einmal bei Christus sein werden. Eben so glaubt sie, daß eine ewige Strafe den Sünder so trifft, daß er der Anschauung Gottes beraubt wird und daß die Auswirkung dieser Strafe das ganze Sein des Sünders erfaßt. Was aber die Auserwählten betrifft, so glaubt sie, daß vor der Anschauung Gottes eine Reinigung stattfinden kann, die jedoch von der Strafe der Verdammten völlig verschieden ist. Das meint die Kirche, wenn sie von Hölle und Fegfeuer spricht.

Wenn man über das Geschick des Menschen nach dem Tode spricht, so muß man sich besonders vor Darstellungsweisen hüten, die sich ausschließlich auf willkürliche Phantasievorstellungen stützen; Übertreibungen in dieser Hinsicht sind nämlich ein nicht geringer Grund für die Schwierigkeiten, denen der christliche Glaube häufig begegnet. Jene Bilder hingegen, welche wir in der Heiligen Schrift verwandt finden, verdienen eine besondere Ehrfurcht. Man muß ihren tieferen Sinn verstehen und die Gefahr vermeiden, sie allzu sehr abzuschwächen, weil das oft die Wirklichkeit selbst verflüchtigt, die in diesen Bildern angedeutet wird.“

Ich habe diesen Text gelesen, und ich gestehe allen Ernstes: Es ist Kunst, aus einem Nichts eine solche Erklärung herauszuquetschen. Lies mal Punkt 6; auf solchen Stützen ruht die gesamte Glaubenslehre, und dies ohne jeden Zweifel, auf Seiten der Gläubigen!

Ratlos

Es gibt immerhin zwei Möglichkeiten, mit diesem Bild umzugehen:
Wegwerfen, oder etwas dazu schreiben.

Wegwerfen – möchte ich nicht. Vielleicht wird seine fiese Visage irgendwann benötigt. Dieser Mann könnte aus einem Filmset abgehauen sein – typisch bösartig, korrekt gekleidet, wohlhabend, fährt einen Chevrolet Suburban – aha! Cosa nostra!
Consigliere des Paten Matthew Madonna, Lucchese family! Alles klar. Dann wäre das hier Joseph DiNapoli? Der sieht aber garnicht wie ein Italiener aus, eher wie ein Ire!

Aber was, wenn er auf der anderen Seite steht? Staatsanwalt ist? Hat er dann noch irgendeinen Wert für mich? Ich müsste ihn dennoch als Gangster verkaufen – ist das alles fair? Es kann ja auch sein, wir haben hier den liebsten Opa von Marylou, 6 Jahre alt am Wickel, der früher bei HEINZ die Tomatensosse rührte …..

So gesehen sollte ich ihn löschen. Schliesslich möchte man keine Persönlichkeitsrechte verletzen. Also hau wech den Mann, der ist nicht brauchbar! Aber wie hört sich das denn an? Etwa besser?

So geht es auch nicht. Ich mache einen Kompromiss. Lasse das Bild, wo es ist, und schreibe garnichts dazu. Ich bin gross genug, um kleine Brötchen zu backen. Ich schreibe also nichts zu dieser Figur, und damit fange ich sofort an. Beschlossen und verkündet.

Interuniverser Handel

Verfluchter Mist!
Jetzt muss ich verdammt nochmal rüber,
nur weil ich vergessen habe,
die Krnznbriggl einzukaufen.
Diese verfluchen Dinger
haben mich fett wie ein Mastschwein werden lassen.
Und meine Frau erst;
wenn sie in der Nähe ist,
dann frag nicht nach Sonne!

Angst

Was ist das, die Angst?
Es ist beim Entstehen eine unkontrollierte Emotion.
Kann man Angst kontrollieren?
Man kann. Sie verschwindet zwar nicht,
aber sie verliert an Wirkung.
Angst behindert rationales Denken.
Sie ist deshalb gefährlich.

Ursachen können real sein, oder irreal,
also phantasie-geboren.
Dabei wird Phantasie zu Wirklichkeit.
Besser: Zu einer Schein-Wirklichkeit.

Solche Wahrheiten bieten die Rechtfertigung
für Denken und Handeln.
Sie vermischen sich zu einem Konglomerat,
in dem alles zur Realität wird,
die in ihrer Schieflage
auch das Schiefe gerade erscheinen lässt.
Wissen wird durch Glauben ersetzt.
Die Gesellschaft ist toxisch geworden.

I’m an angry man!

Es geschieht nicht häufig, aber manchmal muss man sich bemühen, in die Vergangenheit zu schauen, um die Gegenwart zu verstehen.

Viele werden nicht begreifen, was ich hier zu sagen habe. Sei es drum, ich probiere es.
Ich wurde in einer Welt erwachsen, die, wie man so sagt, in Ordnung war. So zumindest erschien sie mir, denn die Informationen zum Weltgeschehen und zur Politik in Bonn waren gelinde gesagt sehr ausgesucht. Wie auch immer: Das scheinbare oder tatsächliche Bild der Republik war insgesamt positiv, und das färbte durch. Auch heute verlangen wir Wahrheit, wie wir sie in jungen Jahren zu Recht oder falsch wahrgenommen haben.

Heute ist man investigativ fortgeschritten, und es ist ungleich schwerer, Lügen als Wahrheit zu verhökern. Der Abstand zwischen Wahrheit und „alternativer Wahrheit“ wurde in einem unerträglichen Umfang grösser und grösser. Und in der immer weiter wachsenden Lücke zwischen Wahrheit und Lüge wächst ungehindert das Misstrauen gegenüber den Repräsentanten der Politik. Das über die Jahre angewachsene toxische Depot tut ein Übriges dazu, dass man bei der Entscheidung, ob man der Wahrheit oder der alternativen Wahrheit folgen sollte, rasch zum Absolutismus, zum bekannten, berüchtigten starken Mann tendiert.

Siehe: Während die Wahrheit stets nackt und brutal auftritt, hüllt sich die Lüge in jedes denkbare, brauchbare Gewand, in dessen Falten sich der Zweifler wohlfühlen kann. So feuert er aus sicherer Deckung auf Ungeschütztes. Er ist nichts weiter als eine erbärmliche, feige Sau.

Und wo stehst Du?

An angel has fallen

Wie sagt man?
„Runter kommen sie immer!“
Gilt das auch für Engel?
Wenn sie ganz oben in Ungnade gefallen sind?
Lässt der Alte sie wirklich abstürzen?

Ich schaue mir diese Figur an.
Sie ist gesichtslos.
Wir Irdischen sollen wohl nicht erfahren,
wen es oben hart erwischt hat.
Grosses Minus!
Der Gezeigte ist gebaut wie ein Vogel.
Hat keine Flügel,
sondern Händel.
Grosses Minus.
Er hat keine Hände,
keinen Mund,
keinen Schnabel – essen Engel nie?
Trinken sie nicht? Sind sie physiologisch
besser gebaut als Menschen?
Herr, lass es mich wissen!
Grosses Minus.
Was soll diese Witzfigur auf Erden?
Wenn die ein Flammenschwert halten soll,
wird sie abstürzen!
Na, wenigstens hast Du ihm Füsse mitgegeben.
So kann er davonlaufen,
wenn er mit den Flügelspitzen
eine Halbe Wies’nbier stemmt.
Ich will garnicht wissen,
wo er diesen Nektar
in sich hineingiesst.
Vielleicht hat er sich auch nur
eine Herrensocke über den Kopf gezogen.
Grosses Minus.

Herr, weisst Du was?
Was Du hier treibst,
hat mit meiner Religion nichts zu tun!
Mir reicht’s.
Macht doch Euren Scheiss ohne mich!

Ein Rep stirbt

Dies ist David Andahl.
Er starb durch das Virus Covid-19.
David war Republikaner.
Als solcher wollte er ins Regionalparlament
des Staates North Dakota
gewählt werden.
Tot sein ist kein Hindernis.
Andahl erhielt als Leiche
35% der Stimmen.
An dieser Stelle hat das System versagt.
Sie setzten nicht den Leichnam auf den Hocker,
sondern einen Ersatzmann.
Man kann sogar einen Nicht Gewählten einsetzen
und damit der eigenen Partei
den Verlust eines Sitzes
bei Neuwahl ersparen.

So macht man sich zum Kringel!

Heute bin ich ein freier Mensch, und das seit einem Vierteljahrhundert. Vor 50 Jahren war ich noch ein Sklave und habe auf deutschen Geschäftsfeldern „Baumwolle gepflückt“.

Es war Freitag, die Uhr zeigte 9:30 Uhr an, und ich hatte keine Lust mehr auf Büro. Was macht ein Sklave in dieser Situation? Nein, er holt sich keine Prügel bei seinem Chef ab – er flüchtet. So habe ich mich vom Hof geschlichen, bin nach Hause gefahren und hängte nun meinerseits den Chef raus. Ich zu meiner Frau: Packen, wir fahren nach Amsterdam! Sie: Aber unsere Tochter ist doch in der Schule ….. Ich: Ich hole sie da raus!

Gewiss, die Lehrerin war ein wenig geschockt: Herr Risch, ist was passiert? Kann ich irgendwie helfen? Ich: Nein, es ist nichts Schlimmes, aber sie wird dringend zu Hause gebraucht, das geht leider nicht anders, und am Dienstag ist sie wieder hier in der Klasse! Ich schnappte unsere Kleine, 8 Jahre alt, und machte mich auf und davon.
Zu Hause stieg meine Frau ins Auto, ich schmiss die 2 Koffer hinten rein, und weg waren wir. Es folgten Nächte in Leeuwarden, Den Haag und Amsterdam.

Der schiefe Turm von Leeuwarden, der Oldehove war schon sehenswert. In Den Haag rettete uns mein Koffer. Es regnete abends, und wir suchten Zimmer. Im Hotel Babylon Nähe Bahnhof standen wir patschnass, missmutig und abgerissen in der Lobby. Die drei Mädels am Empfang musterten uns abschätzend und leicht verschnupft, weil wir Penner es wagten, nach einem Zimmer zu fragen – bis ihr Blick auf meinen teuren Samsonite-Koffer fiel. Es dauerte einen Moment, bis eine der drei Damen korrekt schaltete. Zur Sicherheit verlangte sie einen Ausweis und eine Kreditkarte, dann kriegten wir das letzte freie Zimmer; die Tochter durfte kostenlos im Doppelbett mitschlafen, und das Frühstück war für uns auch kostenlos. Was wir nicht ahnten: Die Städte waren voller Niederländer, weil Königin Juliane ihren 70. Geburtstag feierte.

Am Folgetag erreichten wir Amsterdam und stellten fest, dass die gesamte Innenstadt ein einziger, riesiger Flohmarkt war. Und mich hats erwischt. Findet meine Tochter doch einen Pferdekopp aus Gips in natürlicher Grösse, und ich musste das verfluchte Ding einen Nachmittag lang unter den Arm geklemmt durch die Altstadt schleppen. An diesem Sonntagnachmittag habe ich mich selbst verflucht, und meine Idee, nach Holland abzuhauen. Zum Ausgleich, und um neue Kräfte zu sammeln, habe ich mich bei einem Matjesverkäufer festgebissen. Der verkaufte Matjesfilets aus einem Fass und ohne Brot. Da kommt so ein Eingeborener, kauft zwei Filets, und würgt sie runter wie ein Kormoran! Siehe Foto. Ich habe das dann auch so gemacht. „Roooland, Du erstickst!“ Vind je dat lollig?


Ich habe den Fisch schon halb unten, beisse den Schwanz ab und werfe ihn in die Herengracht. Bester Matjes ever! Und kaufe nach. Aber Papa! Lass das ….und ich: Wer schleppt hier das Pferd durch die ganze Stadt? Du oder ich? Naja, mit 3 Doppelfilets hat man genug Fisch gehabt. Zum Frühstück am Montag habe ich dann kompensiert. Statt Fisch gabs Brötchen, Butter, und Schokostreusel obendrauf. Eekhoorntjesbrood. Auch nicht übel.

Dann kam der Keukenhof. Die Bilder mit Tulpen reichten mir bis ins nächste Jahrtausend, und wenn ich in unserem Garten eine Tulpe sehe, juckt mir mein rechter Fuss. Er will nichts als drauftreten! Nichts gegen Blumen. Aber ich brauchte volle 2 1/2 Stunden, um vom Parkplatz auf eine öffentliche Strasse zu kommen. In diesem Chaos hätte ich jede sich anbietende Strasse genommen, wäre auch Richtig Madrid oder Tromsö gefahren.
Am Spätnachmittag beschlossen wir, sofort und ohne Stop nach Hause zu fahren;
am Folgetag sollte die Lütte ja wieder in der Schule erscheinen, aber ja nicht erzählen, was sie so alles erlebt hatte.

Der weisse Gipskopp vom Pferd hing dann eine Weile im Giebel unserer Hütte, bis einer der Nachbarn fragte, was dieser Scheiss da oben wohl sollte. Plötzlich war er weg, und ich weiss heute noch nicht, wo dieses verfluchte Ding, das ich in Amsterdam mit mir rumschleppen musste, abgeblieben ist.
Irgendwann war es mir auch egal. Hauptsache weg. Ganz weg.

Alu-Hut tut gut!

Es drängt mich, als hätte ich Durchfall, und es muss raus:

Die Corona-Pandemie deckt vieles auf, das bisher nur im Verborgenen blühte. Um zu erklären, was ich meine, muss ich etwas tun, was mir im Innersten zuwider ist. Ich gebe nun die Nummer einer arroganten Sau.

Bis vor 8 Monaten war ich der Meinung, dass die geistig minderbemittelten Bürger mit etwa 30% zu beziffern seien. Nun bin ich eines Besseren belehrt. Es sind ziemlich genau 50%, und bei diesem Quantum m,uss ich zugestehen, dass der Grad der Unfähigkeit über diese 50% von „ein wenig dämlich“ bis zum „völlig verblödeten Untermenschen“ reicht. Den harten, gefährlichen Kern dieser Gruppe sehen ich bei um die 15%, der Rest besteht aus Dumpfbacken und Mitläufern, die jedes Risiko scheuen, wenn sie massiv rangenommen werden.

Erschreckender finde ich, dass ca. 80% der Deutschen tatsächlich glauben, in einer Demokratie zu leben. Diesen Glauben leiten sie von dem Umstand ab, dass sie alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen dürfen. Wenn sie damit einem Direktmandat zustimmen, das von einer Partei mit einem korrupten Ferkel besetzt wird, so ist ihnen das wohl gleichgültig. Sie haben nie im Leben je kapiert, dass man bei der Teilhabe an einem demokratischen Prozess ein gerüttelt Mass an Verantwortung trägt, die mit einer Haxe und 5 Halben Lagerbier nicht abgegolten sein kann.

Die BRD leidet an derselben Krankheit wie das UK. Man missbraucht das Wort Demokratie bis an die Kotz-Grenze, und praktiziert einen Absolutismus. Der Ex-Kanzler Kohl hat dies bis zur Perfektion praktiziert.

Und dann kommt so eine Dumpfbacke mit Alu-Hut und klebt sich auf seine Mütze, die Demokratie sei bedroht. Diese Kopfbedeckung hat man übrigens bei den Amis abgekupfert. Kreativ – das können sie nicht mal schreiben.

Bleibt die Frage, wieso diese Kinder der Finsternis überhaupt wählen dürfen. Sachlich betrachtet ist das nämlich ein Unding. Politisch gesehen schaut es anders aus; nimmt man ihnen das Wahlrecht, so haben jene, die eine absolute Macht haben wollen, ausgespielt.

Besagte Hälfte Unmündiger verteilt sich natürlich auf das gesamte Parteienspektrum, wie die „gute“ Hälfte auch. Nur gilt: Je weiter rechts eine Partei steht, desto grösser ist ihr Anteil an politischem Ausschuss. Und genau der beschafft Mehrheiten!

Und nun versuche ich, wieder normal zu werden. Wie macht man sich eigentlich einen Alu-Hut? Geht ein Fussball als Kopfmodell? Oder ist da ein Stahlhelm drunter? Kann man damit Auto fahren, oder kippt sowas vorne runter über die Augen? Ist der Pinökel obendrauf eine Nachahmung à la Pickelhaube? Und was ist mit TÜV? Muss ich etwa alles neu erfinden, oder gibt die in Hutgrösse 56 zu kaufen? Verdammt! Was ist nur im Netz los? Nix mehr?