Denken schadet doch nicht!

Ein junger Mnn schwenkt die Palästina-Flagge.
Na und? Was soll schon sein?
Er tut das in Palästina. Na und? Ist doch normal!
Er wedelt mit seinem Lappen in Richtung Israel.
Hin zu einer jüdischen Siedlung.
Na und? Ist doch alltäglich!

Aber es ist provokativ!
Alles Flaggenwedeln ist provokativ.
Auch in Deutschland, wenn Schwarz/Rot/Senf gezeigt wird.
Flagge zeigen, sagt man.
Flagge zeigen gegenüber irgendwem.
Der soll sich angesprochen fühlen!

Wenn ich einen Lappen aus dem Fenster hänge,
und es ist kein Hakenkreuz drauf,
ist das ein harmloser Akt,
meinetwegen nenne es Nationalstolz.
Wedele ich mit dem Lappen gegen eine Person,
so signalisiere ich.
Ich bin dieser und jener,
und Du bist anders.
Du hast nicht mal einen Lappen mit.
Du Null.

Mein Vorschlag:

Lasst die Nationalflaggen, wo sie nicht gefährlich werden können – im Schrank ganz unten. Wer buntes Tuch zeigen möchte: Die Flaggensignale der Schiffahrt sind auch bunt. Damit kannst Du sogar anzeigen, wenn in Deinem Keller ein Mangel an Kohlen eintritt, oder auf Deinem Klo die Pest ausgebrochen ist.
Und was sagt uns Schwarz/Rot/Gold? Ich bin ein Deutscher. Und was sagt uns Orange? Ich bin eine Möhre. Toll. Grün gezackt? Ich bin ein Kaninchen. (Oder war es Spinat?)

Apokalypse und Folgen

Jetzt wird’s böse. Schliesslich haben wir hier die apokalyptischen Reiter zu fassen.
Sie kündigen die Apokalypse an, also das Jüngste Gericht, die Endabrechnung für Leute wie mich, die Atheisten, Häretiker und anderes Gelichter.

Nun bin ich tatsächlich versucht, zu checken, ob diese vier Figuren bereits unterwegs sind. Kann ja sein, nicht wahr?

Vorneweg die Pest. Ich sage, in der modernen Variante heisst das Übel Covid-19 B 1.1.7 respektive P 1. Ist unterwegs, also positiv vermerkt.

Der Bengel mit dem grossen Messer ist der Krieg. Darüber muss man nicht nachdenken. Krieg ist immer irgendwo auf dem Globus, denn man macht damit satte Profite. Ist positiv vermerkt.

Der Typ mit der Waage signalisiert Teuerung. Das ist gewiss kein Hit, denn Teuerung findet immer statt. Auguren reden sogar von inflationären Tendenzen – also positiv vermerkt.

Und der letzte Reiter, der auf dem kranken Klepper ist der Tod; wer wollte bestreiten, dass zur Zeit kräftig gestorben wird? Positiv!

Was lernen wir aus dieser Betrachtung? Die kuriosesten Sekten werden recht behalten, das Jüngste Gericht steht bevor. Also: Leute, zieht Euch warm an! Da kommt etwas auf uns zu wie ein Sandsturm in der Wüste. Und sucht Schutz in Euren Kirchen! Dort sitzen die Fachleute!

Bei mich braucht keiner kommen. Ich bin nur ein ungebildeter Bauer und kann mit dem Stoff, den die Theologen aus aller Welt mit dem Begriff „Eschatologie“ zusammengefasst haben, nichts anfangen. Wenn’s hoch kommt, lese ich das 6. Kapitel der Johannes-Offenbarung zur Apokalypse, Weiterführendes ist mir suspekt (Soll heissen, dass ich dafür zu dumm bin).

Und nun mache ich etwas ganz Böses. Ich füge hinzu, was die katholische Kirche zum Thema zu sagen hat:

Recentiores episcoporum synodi

ist ein Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche vom 17. Mai 1979 zu eschatologischen Frage. In ihm werden wesentliche Aussagen zur Eschatologie getroffen und klargestellt

Im Kern werden folgende Aussagen getroffen:

„1. Die Kirche glaubt an die Auferstehung der Toten (vgl. das Apostolische Glaubensbekenntnis).

  1. Die Kirche versteht diese Auferstehung so, daß sie den ganzen Menschen betrifft; dies ist für die Auserwählten nichts anderes als die Ausweitung der Auferstehung Christi selber auf die Menschen.
  2. Die Kirche hält an der Fortdauer und Subsistenz eines geistigen Elementes nach dem Tode fest, das mit Bewußtsein und Willen ausgestattet ist, so daß das „Ich des Menschen“ weiterbesteht, wobei es freilich in der Zwischenzeit seiner vollen Körperlichkeit entbehrt. Um dieses Element zu bezeichnen, verwendet die Kirche den Ausdruck „Seele“, der durch den Gebrauch in der Heiligen Schrift und in der Tradition sich fest eingebürgert hat. Obwohl sie nicht übersieht, daß dieser Ausdruck in der Heiligen Schrift verschiedene Bedeutungen hat, ist sie doch der Auffassung, daß es keinen stichhaltigen Grund dafür gibt, ihn abzulehnen, zumal ja irgendein sprachlicher Ausdruck zur Stütze des Glaubens der Christen einfach notwendig ist.
  3. Die Kirche lehnt alle Denk- und Sprechweisen ab, durch die ihre Gebete, die Beerdigungsriten und der Totenkult ihren Sinn verlören und unverständlich würden: denn all das stellt in seiner Substanz einen Locus Theologicus dar.
  4. Die Kirche erwartet gemäß der Heiligen Schrift „die Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit“ (Dei Verbum, I, 4), die nach ihrem Glauben jedoch als unterschieden und abgesetzt zu verstehen ist von der Situation des Menschen unmittelbar nach seinem Tod.
  5. Die Kirche schließt in ihrer Lehre über das Schicksal des Menschen nach seinem Tod jede Erklärung aus, die die Bedeutung der Aufnahme Mariens in den Himmel an jenem Punkt auflösen würde, der ihr allein zukommt: daß nämlich die leibliche Verherrlichung der allerseligsten Jungfrau die Vorwegnahme jener Verherrlichung ist, die für alle übrigen Auserwählten bestimmt ist.
  6. Die Kirche glaubt, indem sie am Neuen Testament und an der Überlieferung treu festhält, an die Seligkeit der Gerechten, die einmal bei Christus sein werden. Eben so glaubt sie, daß eine ewige Strafe den Sünder so trifft, daß er der Anschauung Gottes beraubt wird und daß die Auswirkung dieser Strafe das ganze Sein des Sünders erfaßt. Was aber die Auserwählten betrifft, so glaubt sie, daß vor der Anschauung Gottes eine Reinigung stattfinden kann, die jedoch von der Strafe der Verdammten völlig verschieden ist. Das meint die Kirche, wenn sie von Hölle und Fegfeuer spricht.

Wenn man über das Geschick des Menschen nach dem Tode spricht, so muß man sich besonders vor Darstellungsweisen hüten, die sich ausschließlich auf willkürliche Phantasievorstellungen stützen; Übertreibungen in dieser Hinsicht sind nämlich ein nicht geringer Grund für die Schwierigkeiten, denen der christliche Glaube häufig begegnet. Jene Bilder hingegen, welche wir in der Heiligen Schrift verwandt finden, verdienen eine besondere Ehrfurcht. Man muß ihren tieferen Sinn verstehen und die Gefahr vermeiden, sie allzu sehr abzuschwächen, weil das oft die Wirklichkeit selbst verflüchtigt, die in diesen Bildern angedeutet wird.“

Ich habe diesen Text gelesen, und ich gestehe allen Ernstes: Es ist Kunst, aus einem Nichts eine solche Erklärung herauszuquetschen. Lies mal Punkt 6; auf solchen Stützen ruht die gesamte Glaubenslehre, und dies ohne jeden Zweifel, auf Seiten der Gläubigen!

I’m an angry man!

Es geschieht nicht häufig, aber manchmal muss man sich bemühen, in die Vergangenheit zu schauen, um die Gegenwart zu verstehen.

Viele werden nicht begreifen, was ich hier zu sagen habe. Sei es drum, ich probiere es.
Ich wurde in einer Welt erwachsen, die, wie man so sagt, in Ordnung war. So zumindest erschien sie mir, denn die Informationen zum Weltgeschehen und zur Politik in Bonn waren gelinde gesagt sehr ausgesucht. Wie auch immer: Das scheinbare oder tatsächliche Bild der Republik war insgesamt positiv, und das färbte durch. Auch heute verlangen wir Wahrheit, wie wir sie in jungen Jahren zu Recht oder falsch wahrgenommen haben.

Heute ist man investigativ fortgeschritten, und es ist ungleich schwerer, Lügen als Wahrheit zu verhökern. Der Abstand zwischen Wahrheit und „alternativer Wahrheit“ wurde in einem unerträglichen Umfang grösser und grösser. Und in der immer weiter wachsenden Lücke zwischen Wahrheit und Lüge wächst ungehindert das Misstrauen gegenüber den Repräsentanten der Politik. Das über die Jahre angewachsene toxische Depot tut ein Übriges dazu, dass man bei der Entscheidung, ob man der Wahrheit oder der alternativen Wahrheit folgen sollte, rasch zum Absolutismus, zum bekannten, berüchtigten starken Mann tendiert.

Siehe: Während die Wahrheit stets nackt und brutal auftritt, hüllt sich die Lüge in jedes denkbare, brauchbare Gewand, in dessen Falten sich der Zweifler wohlfühlen kann. So feuert er aus sicherer Deckung auf Ungeschütztes. Er ist nichts weiter als eine erbärmliche, feige Sau.

Und wo stehst Du?

Ein Rep stirbt

Dies ist David Andahl.
Er starb durch das Virus Covid-19.
David war Republikaner.
Als solcher wollte er ins Regionalparlament
des Staates North Dakota
gewählt werden.
Tot sein ist kein Hindernis.
Andahl erhielt als Leiche
35% der Stimmen.
An dieser Stelle hat das System versagt.
Sie setzten nicht den Leichnam auf den Hocker,
sondern einen Ersatzmann.
Man kann sogar einen Nicht Gewählten einsetzen
und damit der eigenen Partei
den Verlust eines Sitzes
bei Neuwahl ersparen.

Alu-Hut tut gut!

Es drängt mich, als hätte ich Durchfall, und es muss raus:

Die Corona-Pandemie deckt vieles auf, das bisher nur im Verborgenen blühte. Um zu erklären, was ich meine, muss ich etwas tun, was mir im Innersten zuwider ist. Ich gebe nun die Nummer einer arroganten Sau.

Bis vor 8 Monaten war ich der Meinung, dass die geistig minderbemittelten Bürger mit etwa 30% zu beziffern seien. Nun bin ich eines Besseren belehrt. Es sind ziemlich genau 50%, und bei diesem Quantum m,uss ich zugestehen, dass der Grad der Unfähigkeit über diese 50% von „ein wenig dämlich“ bis zum „völlig verblödeten Untermenschen“ reicht. Den harten, gefährlichen Kern dieser Gruppe sehen ich bei um die 15%, der Rest besteht aus Dumpfbacken und Mitläufern, die jedes Risiko scheuen, wenn sie massiv rangenommen werden.

Erschreckender finde ich, dass ca. 80% der Deutschen tatsächlich glauben, in einer Demokratie zu leben. Diesen Glauben leiten sie von dem Umstand ab, dass sie alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen dürfen. Wenn sie damit einem Direktmandat zustimmen, das von einer Partei mit einem korrupten Ferkel besetzt wird, so ist ihnen das wohl gleichgültig. Sie haben nie im Leben je kapiert, dass man bei der Teilhabe an einem demokratischen Prozess ein gerüttelt Mass an Verantwortung trägt, die mit einer Haxe und 5 Halben Lagerbier nicht abgegolten sein kann.

Die BRD leidet an derselben Krankheit wie das UK. Man missbraucht das Wort Demokratie bis an die Kotz-Grenze, und praktiziert einen Absolutismus. Der Ex-Kanzler Kohl hat dies bis zur Perfektion praktiziert.

Und dann kommt so eine Dumpfbacke mit Alu-Hut und klebt sich auf seine Mütze, die Demokratie sei bedroht. Diese Kopfbedeckung hat man übrigens bei den Amis abgekupfert. Kreativ – das können sie nicht mal schreiben.

Bleibt die Frage, wieso diese Kinder der Finsternis überhaupt wählen dürfen. Sachlich betrachtet ist das nämlich ein Unding. Politisch gesehen schaut es anders aus; nimmt man ihnen das Wahlrecht, so haben jene, die eine absolute Macht haben wollen, ausgespielt.

Besagte Hälfte Unmündiger verteilt sich natürlich auf das gesamte Parteienspektrum, wie die „gute“ Hälfte auch. Nur gilt: Je weiter rechts eine Partei steht, desto grösser ist ihr Anteil an politischem Ausschuss. Und genau der beschafft Mehrheiten!

Und nun versuche ich, wieder normal zu werden. Wie macht man sich eigentlich einen Alu-Hut? Geht ein Fussball als Kopfmodell? Oder ist da ein Stahlhelm drunter? Kann man damit Auto fahren, oder kippt sowas vorne runter über die Augen? Ist der Pinökel obendrauf eine Nachahmung à la Pickelhaube? Und was ist mit TÜV? Muss ich etwa alles neu erfinden, oder gibt die in Hutgrösse 56 zu kaufen? Verdammt! Was ist nur im Netz los? Nix mehr?

Blick antiker Athener in die Neuzeit

Wenn ein Grieche aus dem attischen Zeitalter in die Zukunft schaut und dabei bis ins Jahr 2021 kommt, so wird er sich an Antipatros erinnern, der so um 320 vor Chr. die erste Oligarchie, die Herrschaft des Geldes installierte. Damit hatte er die Demokratie in die Knie gezwungen, und dort ist sie heute noch.

Glaubse nich, gell?

Nehmen wir uns die Polis „München“ vor. Jeder weiss, dort regiert das Geld.
Wer mithalten kann, ist Bürger mit vollen Rechten. Die Zugereisten sind die Meköten, wer am Hasenberg wohnt, ist Periköte, und wer nichts hat ist Sklave und lebt von der Fürsorge anderer. Wer jetzt noch die Agora vermisst: Es ist der Marienplatz vor dem Rathaus mit dem Viktualienmarkt um die Ecke.

Ein Alt-Athener wird also sehen, was der Neu-Münchner im Leben nicht bemerken wird: Es ist im Prinzip wie früher, nur die Kulissen wurden verändert mit Auto, Kühlschrank und Fernseher. Und statt Sklavenhandel nutzt man heute das Geschäft der Verleiher:

“ Ich verstehe. Sie suchen einen zum Kloputzen. Ich habe da 14 Akademiker, davon 3 Juristen, ein Sprachwissenschaftler, zwei Archäologen, der Rest sind Betriebswirte und Soziologen. Ich empfehle Ihnen einen Archäologen. Diese Leute sind mit Besen, Schaufel und Putzlappen bestens vertraut!“

Bin ein wenig verwirrt

In einer chaotischen Kulisse tummelt sich eine Herde Paviane. Das Oberhaupt ist grauhaarig, und trägt seinen geröteten Arsch offen zur Schau.

Anderswo: In einer geordneten Kulisse aus Stahl und Glas tummelt sich eine andere Herde. Ihr Oberhaupt ist nicht grauhaarig, und der Rest ist auch nicht vergleichbar.

Bei den Pavianen herrscht Ordnung.
In der anderen Herde herrscht ….. ? Vielleicht Unordnung?

Tolle Wirkung, so ein roter Arsch.
Und anderswo, in der Politik ….. ambivalent ….. !

Weiss irgendwer, in welchem Zoo ich gerade bin ?

Quo vadis? Narra!

Das Feuer der Fackel ist längst erloschen.
Die Freiheit eines grossen Landes versinkt
in einem Meer von Unwissen, Ignoranz,
Dummheit, Grossmachtgehabe und
der verzweifelten Suche nach Identität.
Das Sündenregister aus vergangenen
Jahrzehnten soll ausgeglichen werden,
indem man Religionen einsetzt, und
den einzigen Gott, der greifbar und
begreifbar erscheint: Den Dollar.
Ein Blick von draussen offenbart
die Erbärmlichkeit einer Gesellschaft,
die Besseres zu leisten in der Lage ist,
und die Besseres verdient hat, als
von Soziopathen und Psychopathen angeführt zu werden.

Wieder mal: Das C

Wenn mich das C-Virus erwischt, bläst es mir mit tödlicher Sicherheit ( ;>() das Lebenslicht aus. Dennoch habe ich ein völlig entspanntes Verhältnis zu diesem Ding.
Dies vorweg.

Nun wird ja viel über das Versagen der Politik in der C-Krise geklagt, und das Gejammere ist zum Teil so intelligent wie ein Pflasterstein. Fatal, dass man bevorzugt den Dumpfbacken in den Medien Plätze einräumt. Da erdreistet sich ein MP tatsächlich, den Erfolg von Neuseeland bei der Abwehr des C mit Europa zu vergleichen, und dies mit dem Tenor, dass die es geschafft haben, und die EU nicht. Neuseeland – auf 2 Inseln, weit ab vom Weltgeschehen, mit 4,5 Mio. Einwohner vergleicht dieser Hirni mit der EU, die 440 Mio. Menschen auf die Waage bringt, oder genauer gedacht mit Europa und seinen 8oo Millionen Menschen, die auch noch zusammengebacken sind wie Rührei. Und diese Leuchte des 22. Jahrhunderts will C bekämpfen? Demnächst kommt er mir mit Liechtenstein, dort sind nur knapp 39.000 Leute zu Hause, also 0,039 Mio..

Ein anderer Aspekt: Wenn in Berlin die Besatzung des gesamten Regierungsapparats zu 75 % mit Beamten und Juristen besetzt ist, haben die Bürger nichts Gutes zu erwarten.
Die können allen möglichen gedruckten Kram lesen und interpretieren – aber was, wenn zur C-Katastrophe nichts gedruckt ist? Vermutlich lesen sie dann die BILD. Geistige Beweglichkeit und Kreativität hat man diesen Menschen wegtrainiert! Nein, nicht ungerecht werden! Sie lassen sich beraten. Da werden Leute befragt, die gewohnt sind, in Mikroskope zu gucken und den Winzling C zu studieren. Aber wir brauchten andere Fachleute, nämlich solche, die – da Pandemie anliegt – global zu denken gewohnt sind, denn C tummelt sich auf dem ganzen Globus, tötet hemmungslos und stört globalisierte Wirtschaftssysteme.
Man hätte top down denken müssen, nicht bottom up. Lustig ist wieder, dass sie, die Polit-Freaks sich über Erfolge freuen können, wobei sie es als Erfolg werten, dass die Friseure wieder Haare schneiden dürfen. Mein Vergnügen daran hält sich in Grenzen. Ich schneide mir die Haare selbst.

Wie auch immer: Bottom up zu konzipieren geht selten gut. Man scheitert an der Komplexität der Aufgabe. Und genauso sieht die Arbeit der Bundes- und Landesregierungen am C-Problem aus. Malle ja, Sylt nein. Gründonnerstag alles zu – alles offen. Astrazeneca verarscht die gesamte EU. In Italien liegen 29 Mio. Impfdosen bereit für den Schwarzmarkt. Soll ich weitermachen? Lieber nicht. Über meinem Schreibtisch bilden sich nun dunkle Wolken. Das kann ich nicht zulassen. Wir haben einen sonnigen Tag! Den will ich auch hier drinnen!

Freiheit – eine Fiktion

Wer kennt sie nicht, die biblischen 10 Gebote! Wer sie im Tanach, der hebräischen Bibel nachliest, wird begreifen, dass diese „fossile“ Werteordnung, sei sie nun hbräisch oder christlich ausgelegt, die Freiheit des Menschen erheblich beschneidet. Aber wer von den Pharisäern, die in alle Richtungen zu polemisieren gewohnt sind, hat je dazu Kritisches
verlauten lassen? Offenbar fürchtet man die Macht der Kirchen dieser Welt!

Handlungen, die per Gesetz mit Strafen bedroht sind, engen die Freiheit weitergehend ein. Dies ist nichts weiter als natürlich, denn das Leben in einer Gemeinschaft kann nur möglich sein, wenn der Einzelne seinen Individualismus zügelt; der Aussenseiter, der in seiner Laubhütte im Wald autark lebt, ist nur scheinbar erheblich freier; ihn plagen die Naturgesetze.

Wer bis hierhin alles verstanden hat, sollte seine Vorstellung von Freiheit längst im Klo runtergespült haben. Es kommt noch einiges andere zusammen, w2as Erziehung und Erfahrung an Unfreiheit beisteuern, oder?

Ich halte mich kurz. Nur noch ein Hinweis:
Wer sich seinen Emotionen uneingeschränkt hingibt, ist durch sie unfrei geworden.
Wenn also ein Autofahrer 230 km/h fahren darf, kann und wird, fühlt sich frei, und ist ungefühlt in einem Geschwindigkeitsrausch gefangen. Frei sein geht anders: Ich traf in Berlin, im Grunewald auf einen Maserati-Fahrer. Fragte, wie schnell sein Sportwagen läuft. Er bemerkte lakonisch, das wisse er nicht, da er in seinem Kabrio viel lieber mit 40 durch den Wald fährt und die Natur geniesst.

Der Terminus „Freiheit“ wird unentwegt missbraucht, ist deshalb entwertet und nur noch in Propaganda-Parolen zu gebrauchen. Politiker sind nicht so dumm, wie man es glauben möchte. Sie wissen um das Problemwort, und sie nutzen es.
Dumm ist jener mächtige Teil des Volks, der sich seine humanistische Bildung in der Dorfkneipe geholt hat. Dieser armseligen Truppe kann man etwas vom Pferd erzählen –
sie müssen glauben, das sie nicht wissen. Und so entwickelt sich der Trumpismus in eine Art Religion, und die Wahrheit geht unter wie ein Pflasterstein im Nordatlantik.

Demokratie – very british

Vorneweg: Ich schreibe heute nicht über die Rädelsführer des Brexit, sondern ausnahmslos über den berühmt-berüchtigten „kleinen Mann auf der Strasse“.
Ich nenne ihn hilfsweise „Henry“.

Henry ist über den Brexit und seine Folgen schlecht oder garnicht informiert. Wohl informiert ist er über den Status von GB in der Welt. Briten sind die geistigen Eliten, die der Welt nur Gutes bringen. Britannien ist dem antiken Griechenland gleichzusetzen, dieser Quelle der Demokratie, denn:
GB hat der westlichen Welt die Demokratie gebracht. Ja, auch Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.

Für diese Wohltat verlangt selbst Henry eine Gegenleistung, derzeit Teilhabe am europäischen Binnenmarkt und der Zollunion, und zwar ohne EU-Mitgliedschaft, also befreit von allen Verpflichtungen – kostenlos im Wortsinne. Die Ablehnung solcher Wohltat findet Henry unfair.

Die Politiker von UK sind ein wenig bescheidener. Sie verlangen weitere Verhandlungsbereitschaft über den 31.3.2021 hinaus, da einiges geregelt werden müsste.
Das haben sie tatsächlich erkannt, nicht jedoch, dass man ihnen nicht mehr vertraut, da sie skrupellos Verträge und eigene Gesetze brechen, wenn es ihnen in den Kram passt.
Das weiss Henry nicht, denn es geht ihn nichts an, denkt er. Und die britischen Medien, selbst die hochgelobte BBC lügen auf dem Regierungsniveau mit, dass sich die Balken biegen. (In der BBC hat man das Personal gewechselt! Das hilft immer.)

So wird von London immer wieder berichtet, die EU sei am zerbrechen und läge schon am Boden. In Brüssel sitzt der sauteure Beamtenapparat und ist verunsichert: Wir sind am Ende? Warum sagt uns das erst jetzt? Können wir nicht aufstehen? Oder gar auferstehen?

Anderes Thema:

Die Super-Demokraten von der Insel haben sich eine neue Masche ausgedacht, und zwar der Not gehorchend. Es wurde ein Gesetz vorgestellt, das Demonstrationen dann verbietet, wenn sie „lästig“ sind. Natürlich lästig für die herrschende Klasse. Die hat sich in den letzten Jahren breichert, aber auch viel Scheisse hinterlassen. So muss man in UK einige Unannehmlichkeiten befürchten.
Man darf also eine Demo anzetteln, wenn man die Regierung bejubelt. Als Ausdruck von Unmut und Kritik ist die Demo untersagt. Man müsste sich wie unter den Fittichen von Putin und Lukaschenko fühlen – nicht so Henry. Der hat wieder einmal nichts mitgekriegt, weil man diese Entgleisung in den Absolutismus vornehm verschweigt.

Es gibt weitere Leckereien aus Britannien. Aber es reicht für heute.

Zur Erinnerung

Metapher !

Im letzten Jahr ist uns dieses Bürschchen Philipp Amthor mit einer Korruptions-/Lobby-Affaire auf den Senkel gegangen.

Nun meldet die Deutsche Presseagentur das Folgende:

„Die CDU-Vertreterversammlung Mecklenburg-Vorpommerns hat den Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor mit großer Mehrheit auf Platz 1 der Landesliste für die Bundestagswahl am 26. September gewählt. Amthor erhielt am Sonnabend in Güstrow 130 Ja-Stimmen. 147 Parteimitglieder waren anwesend.“

Kann mir irgendwer erklären, wie ich das zu finden habe? Bubi baut Scheisse und wird dafür belohnt! Oder:
Das System schützt seine Kinder!

Kein Zweifel, Bubi ist ein intelligentes Kind. Mit seinen 28 Lebensjahren sollte er allmählich gereift sein Dennoch hat er frei von Hemmungen seine Wichtigkeit in der MV-Politik überschätzt und im Wahn, der Spitze ganz nah zu sein, alle Hemmungen verloren, sein Gewissen in die Tonne getreten, und sich im Irrglauben, geschützt zu sein, über natürliche Grenzen des Anstands hinausgewagt, sich zu weit aus dem Fenster gehängt, und ist runtergefallen.

Amthor ist wie ein Möbeltischler, dessen Gesellenstück, ein Stuhl während der Prüfung unter dem Hintern des Innungsmeisters zusammengebrochen ist, und der dennoch mit einer 1minus in die Jobwelt entlassen wird – Vogelhäuschen bauen kann er immerhin ganz gut!

Spahn, Scheuer, Amthor, die grosse Hoffnung der CDU/CSU und Deutschlands politische Zukunft! Sie gehen sicherlich mit ihrem Privatvermögen so sorgsam um wie Du und ich. Aber sie sitzen auch in der Nähe der Bundeskasse. Dort greifen sie rein wie Diebe in der Nacht, nehmen sich 9-stellige Summen und gehen pokern. Und wenn die Kohle verpulvert ist, holen sie sich frisch. Der Spass ist gross, das Risiko klein. Sie sind halt unbändige Buben, die noch lernen müssen. Und wenn es in der Kasse knapp wird, sind wir auch noch da. Du und ich. Und die Gemeinschaft der Parteifreunde verhindert moralische Bedenken und fördert die Raubritter-Mentalität.

Der Amthor-Skandal beweist es: Das Mismanagement der Parteispitzen geht zu Lasten der Republik und ihrer Bürger. Und allzeit gilt die Weisheit: Die dummen Kälber wählen ihren Schlachter selber.
Ja, das ist ein saublöder Spruch – zu einem weltweit saublöden Problem.

Geschwind wie der Wind – das Virus. Nicht der deutsche Politiker, und nicht der deutsche Beamte!

Wie sich die Bilder deutschlandweit gleichen! Hier sieht man einen Gesundheitspolitiker aus Niedersachsen auf der Suche nach dem rechten Weg aus der Corona-Krise. Wie? Man sieht ihn nicht? Very tricky!

Gelegentlich kann man lesen oder hören, in den USA würe man mit Tests und Impfung endlich loslegen. Das meint sicherlich, dass man dort Fahrt aufgenommen hat. Das heisst noch lange nicht, dass man schnell geworden sei. Bestenfalls ist man relativ schnell, im Vergleich zu Deutschland.

In unserem Land wird man womöglich immer langsamer, weil die Verantwortlichen andauernd über Hindernisse stolpern, die sie sich selbst in den Weg legen.

Ihnen fehlt es gewiss nicht an Intelligenz. Die Pflege des eigenen Rufs und das Geniessen von Machtbefugnis ist diesen Leuten wichtiger als das Wohl der Bürger.
Dies ist leicht zu verstehen. Das Bürgerwohl bringt zu wenig persönlichen Nutzen; die Wiederwahl wird über die Landesliste sichergestellt, und sonst ist da nix zu holen.
Um wieviel ertragreicher ist dagegen der Besuch von 2 oder 3 Lobbyisten!

Massnahmen gegen die Pandemie

Erkenntnis:

Je dümmer die Massnahmen des Staats, desto schlimmer wird die Abneigung, der Widerstand gegen Behördenwillkür.

Der Zorn des Bürgers richtet sich gegen die Repräsentanten des Staates: Im wesentlichen sind dies Beamte der Polizei und des Ordnungsämter. Sie sind neben den Bürgern weitere Opfer eines idiotischen Systems.

Ursachen:

Die Stühle in Parlamenten und Regierungen werden zu mindestens 75% von Beamten und Juristen besetzt. Nicht Fachleute entscheiden, sondern Dilettanten.

Beamte und Juristen können lesen, was vorgeschrieben ist, und danach handeln. Das hat mit dem wirklichen Leben nichts zu tun.

In der deutschen Rechtsordnung fehlt eine Regelung für nationale und globale Notsituationen. Eine Notstandsregelung würde das von seiner Wichtigkeit durchdrungene Hindernis „Landesregierung“ entmachten und die Kompetenzen zentralisieren.

Die gesamte Organisation des Pandemie-Managements ist per politischen Einflüssen und Selbstdarstellung der Akteure untauglich.

Man ordnet sich dem Sauladen EU unter, und reklamiert gleichzeitig Selbstbestimmung für das eigene Bundesland.

Und man ist permanent damit beschäftigt, die Fehler im Management zui vertuschen. Medien wie Fernsehn und Rundfunk sowie servile Zeitungsleute helfen dabei mit, die Bürger zu belügen.

Auswirkungen:

Die Wirtschaft leidet, zum Teil wegen der Unfähigkeit der Apparate – das ist genauso schlimm wie das Virus selbst.

Die Kinder trifft es besonders hart wegen der Schliessung von Kitas und Schulen.

In der Erwachsenenwelt werden jene dominieren, die zu dumm sind, einen leeren Saustall zu erobern.

Derzeit spekuliert man bereits mit einer dritten Welle, diesmal wegen der Mutanten
B 1.1.7 und B 1.351.

Man darf gespannt sein, wie die Bürger auf ein Lockdown zu Welle 9 reagieren werden; die Nullen in politischer Verantwortung werden das Corona-Virus nicht besiegen. Es mangelt an kollektiver Intelligenz.

Ich entschuldige mich für die hier durchscheinende Polemik; ich gönne mir die Entgleisung, um unser Problem zu verdeutlichen.

Kulturpessimismus (Vorsicht! Gift!)

Die Theorie:
Eine kulturkritische Betrachtung, die das gegenwärtige Stadium des kulturellen Entwicklungsprozesses einer Gesellschaft als einen in sich logischen und unausweichlichen Verfallsprozess deutet.
Die Praxis (Bericht Focus 29.4.2002):
Binnen weniger Minuten tötete Robert S. im Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen. Im Folgenden wird der zeitliche Hergang des Amoklaufes vom Freitag geschildert, der auf Mitteilungen der Polizei beruht:

Anfang Bericht

Morgens: Robert S. verabschiedet sich von seinen Eltern. Sie gehen davon aus, dass er an diesem Tag Abiturprüfung im Gutenberg-Gymnasium hat, und wünschen ihm viel Glück.

Gegen 10.45 Uhr: Robert S. betritt das Gymnasium und vermummt sich auf der Toilette in schwarzen Kleidungsstücken.

11.05 Uhr: Der Hausmeister hört Schüsse und alarmiert die Polizei.

11.10 Uhr: Das Sondereinsatzkommando wird informiert.

Zu diesem Zeitpunkt sind bereits 15 Menschen tot.

Ende Bericht


Oh ja, es sieht nach billiger Effekthascherei aus, versucht man, aus dem Erfurter Drama einen Beweis für den fortschreitenden Zerfall unserer Kultur abzuleiten.
Wer aber in diesen lausigen Tagen ein wenig grübelt, das kleine Einmaleins beherrscht, und willens ist, ehrlich zu analysieren, dem kriecht die Angst ins Gedärm.
So geschehen bei mir.
Es hat mich einigermassen betroffen gemacht, dass der Bundesinnenminister Waffengesetze verschärfen möchte. Mag sein, dass er dies am besten beherrscht. Mag sein, dass sich in solchen Aktionen seine Fähigkeiten erschöpfen. Man kennt das, und man verübelt es ihm nicht einmal. Dennoch: Du stehst unmittelbar vor dem Höllentor und wagst es nicht, hindurchzuschreiten – aus Angst, es könnte Dir dort die Wahrheit über den Weg laufen, oder es könnte ein Richter fragen: Was ist Dein Beitrag, Mensch?
Der Innenminister verschärft Gesetze. Damit wird natürlich alles besser. Man muss aus dem rechten Lager kommen, um an Unfug dieser Art glauben zu können. Aber der Mann muss ja irgendwas tun, nicht wahr? Action!

mailto: innenminister@berlin.oje


Minister,


anscheinend sind Sie und Ihre Beamten nicht in der Lage, oder nicht willens, diese schlimme Erfurter Tragödie korrekt aufzuarbeiten. Ich bin in Rente und habe ausreichend Zeit und Musse, das für Sie zu erledigen. Ob Ihnen das passt, oder nicht, ist mir relativ gleichgültig. Lesen Sie einfach weiter, und lernen Sie!


· Der Erfurter Massenmord im Gutenberg-Gymnasium ist ein konsequenter Racheakt eines in seelische Schieflage geratenen jungen Menschen. Gleichartiges ist zu allen Zeiten geschehen, Alltag in einer gewalttätigen Welt


· Der Tod eines Menschen, ja, auch solch sinnloser Tod ist schmerzlich für die Angehörigen. Sie verdienen Rücksichtnahme und Mitgefühl.


· Es ist nicht die ganze Nation betroffen. Dies in die Welt zu posaunen ist billige Propaganda.


· Die Erfurter Ereignisse werden journalistisch erbarmungslos vermarktet. Sie bringen Einschaltquote und Auflage. Diese Widerwärtigkeit zwingt den Zuschauer und Leser, sich angeekelt abzuwenden. Oder sie animiert zur Suche nach blutigen Bildern im Internet – je nach Veranlagung. Aber sie behindert das Nachdenken.


· Gleiches gilt für Politikerreisen nach Erfurt. Betroffenheit mimen oder – im besten Falle – sentimental werden wird als Imagewerbung erkannt, und besonders in Wahlkampfzeiten korrekt verübelt.


· Talkshows im Fernsehn kreisen wie selbstverständlich um dieses Thema. Dort geht man nach der Methode Hühnerhof vor: Scharren an der Oberfläche, und gelegentlich laut gackernd ein Körnchen (Wahrheit?) hochhalten, bekunden, man habe etwas, oder alles erkannt und verstanden. Es werden 3 kluge Bemerkungen in 60 Minuten Geschwätz verpackt geboten.


· Wer hat in den letzten 2 Jahrzehnten je den Begriff „Gewalt“ definiert? Sie auch nicht, Minister! „Keine Zeit, keine Zeit. Muss Gesetze verschärfen!“


· HOT meint: Bildung und Erziehung sind in einem wahrlich desolaten Zustand. Benutzen wir doch hilfsweise einige hinlänglich bekannte Klischees, um uns auf die Verifizierung dieser Feststellung vorzuarbeiten.

· In den Schulbussen wird tagtäglich randaliert. Schüler terrorisieren ihresgleichen, und Erwachsene: Was willst Du alter Sack hier? Mach, dass Du rauskommst! (O-Ton)


· Höflichkeit ist Schwäche. Es werden statt dessen die Ellenbogen gestählt.


· In der Schule sitzen mehrheitlich unfähige, faule oder resignierende Lehrkräfte. Ihre Aufgabe ist es nicht, die Kinder zu erziehen. Sie können nicht ersetzen, was die Eltern versäumen.


· In den Pausen wird geraucht, gedealt, geraubt, erpresst, genötigt, gesoffen. Drei Elfjährige mit einer Flasche Doppelkorn – Pausenaufsicht findet nicht statt. (Eigenbeobachtung)


· Lehrer sind rechtlos, sprachlos, haben ihre Ideale verloren und gehen womöglich mit 45 aufgeraucht in Pension. (Eigenbeobachtung)


· Schulbehörden sind blind. Oder sie spielen Blindekuh. Es hat den Stab nicht zu interessieren, wer an der Front draufgeht.

Anmerkung: HOT hat selbst zwei Kinder über die Runden bringen müssen., und Erfahrungen als Schulelternrat gesammelt.


· Kultuspolitiker sind primär Ex-Partei-funktionäre; sie sehen den Kulturbetrieb als Selbstläufer, der keine intelligente Politik abverlangt.


· Die Bundesregierung ist nicht zuständig. Kultur ist Ländersache.


· Das also ist das Klima, in dem Kinder ihre Bildung erhalten, und dafür gute Arbeitsleistungen erbringen sollen, in dem beispielsweise das bekannt schlechte PISA-Ergebnis gediehen ist.
Dieses Szenarium existiert. Offenkundig mangelt es allen Verantwortlichen an Vorstellungskraft. Sie sind nicht in der Lage, zu spüren, was sie unseren Kindern mit einem derartig konditionierten Lernangebot antun. Aber sie können jederzeit ansagen, was es kostet.


· Kommen wir zur Rolle der Eltern. Sie vernachlässigen ihre erzieherischen Aufgaben. Was geht, wird mit Geld erledigt. Was mit Geld nicht funktioniert, mit Fernsehn. Und was man weder mit Geld noch mit Fernsehn erledigen kann, das wird durch Grosszügigkeit ausgeglichen. Hauptsache, es herrscht Ruhe im Haus.


· Im übrigen sind Eltern froh und glücklich, wenn ihre Kinder sich auf der freien Wildbahn behaupten. Sie haben das „Recht des Stärkeren“ verinnerlicht, wissen, dass Weicheier auf der Strecke bleiben.


· Selbst berechtigte Angriffe auf ihre Nachkommen werden mit äusserster Härte abgewehrt. Beliebter Pennäler-Spruch: Das sag ich meinen Eltern, die bringen Dich vor Gericht! (Eigenbeobachtung)


· Solcherart gediehene Kinder sind an das Nehmen gewöhnt. Sie nehmen, wo sie Nützliches kriegen können. Auch z. B. Lehrbücher aus der Uni-Bibliothek. Mittlerweile darf man sie getrost als Kotzbrocken bezeichnen.


· Man trifft sie in den Unternehmen wieder. Dort wird das Hauen und Stechen fortgesetzt. Schwächere haben gegen sie keine Chance. Sie sind in den Chefetagen gerne gesehen und bilden den Führungsnachwuchs. In ihnen erkennen die Bosse sich selbst.


· Oben wird Unfähigkeit durch Brutalität gegen die Mitarbeiter ersetzt. Man übt die Verwendung von Begriffen wie Lean management und Synergieeffekte morgens vor dem Spiegel. Arbeitsplatzvernichtung statt Umsatz ist in Mode. Das hat Folgen:


· Der Vater verliert seinen Job, damit seine Vorbildfunktion, und der Sohn keilt umso mehr, um im Spiel zu bleiben. Einige gewinnen, aber viele verlieren.


· Die Politik glänzt durch Abwesenheit, oder sie redet sich mit armseligen Sprüchen um Kopf und Kragen. („Ich bin ein Automann!)

Dies also ist das Klima, in dem soziales Denken und Handeln gedeihen sollen.
Schliesslich die Erfurter Tragödie: Wie um alles in der Welt kann so etwas geschehen? Bei uns in Deutschland! Wo hier doch alles so toll ist! Die ganze Nation ist sooo betroffen! Und die halbe rennt zu Gedenkgottesdiensten.
Ich sagte ja eingangs, ich würde Klischees benutzen. Man muss hier natürlich relativieren. Ich will das nun versuchen, und zugestehen:
Auf jeden negativen Fall kommen drei positive. Es ist die an Stammtischen so beliebte Art zu diskutieren. Einer kennt da einen Fall, und ein anderer drei andere Fälle. Und alle übersehen das Wichtige:
Auf dem Weg in die soziale Verantwortlichkeit sind zu viele junge Leute auf der Strecke geblieben. Sie sind oft falschen Zielen nachgejagt, haben sie nicht erreicht und bleiben irgendwo desillusioniert, frustriert und ohne neue Perspektive hängen. Verlierer.
Es reichen 25 Prozent irgendwie asozial gepolter Bürger aus, um eine Gesellschaft nachhaltig zu schädigen. Längst ist ein entsprechendes Schneeballsystem in Bewegung gesetzt. Wir registrieren die Folgen, dikutieren die Ursachen, reden und reden, und es scheint unmöglich, den Verfallsprozess anzuhalten. Man sieht nicht, was man nicht sehen will. Also muss man nichts unternehmen. Man ist ja nur auf Zeit gewählt. Sollen die nächsten, die anderen sich kümmern!
Wenn Sie nicht gerade Gestze verschärfen müssen, lesen Sie doch mal bei Oswald Spengler nach, in seinem Werk „Der Untergang des Abendlandes“.
Noch ein netter Aspekt: Der Mensch verfügt heutzutage über Atomwaffen. Sie bietet die unglaubliche Chance, auf schnellstem Weg einen kulturellen Neuanfang zu organisieren. Gewiss, das ist blanker Zynismus. Noch. Warten wir´s mal ab.

USA auf Raubzug

Dies ist Robert Leroy Mercer. Er ist Amerikaner, 75 Jahre alt und hat als Hedgefondsmanager Milliarden USD zusammenverdient. Man darf getrost davon ausgehen, dass er einer der schlimmsten Finger ist, die je den Planeten Erde gepiesackt haben.

Reichtum zieht eine üble Wirkung hinterher, die Langeweile. Superreiche brauchen eines nicht: Geld. Sie haben so viel, dass sie es nicht mehr zählen konnen. Und so fragen sie sich, was sie mit dem Kapital anfangen könnten. So ergibt sich die Erkenntnis, dass nur noch die Macht über andere, besser: die Macht über Staaten und Wirtschaftssysteme genügend Reize zu bieten haben.

Was tut man dann? Ein Bob Mercer, intelligent bis in die Haarspitzen spendet 25 Millionen USD für den Wahlkampf von Donald Trump, einen anderen schlimmen Finger. Und er spendet nicht aus Sympathie, sondern weil Trump ihm von Nutzen sein wird. Er hat sich den Psychopathen gekauft, und der hat alles unterzeichnet, was man ihm vorgelegt hat.

Inzwischen weiss man, dass Mercer auch britische Politiker gekauft hat. GB war das schwächste Glied in der Kette, die sich EU nennt. Mercers Absicht ist, die EU als Wirtschaftsblock zu schwächen. Eine kranke EU braucht er für einen grossen Plan, den sich der „Club der Milliardäre“ ausgedacht hat. Siehe dazu Infos zur Trilateralen Commission, die nur noch dürftig verdeckt von der Weltherrschaft des Kapitals unter Abschaffung der Demokratie träumt, die also ein globales Feudalsystem errichten möchte, in welchem man die Bürger als moderne Arbeitssklaven hält.

Wir dürfen erwarten, dass Mercer’s Aktionenund die anderer Figuren demnächst weitere Ziele ins Visier nehmen; was mag die Merkel kosten, wenn ich sie für meine Zwecke kaufen möchte?

Ich sehe ein, dass ich hier heftige Schwarzmalerei betreibe. Wie nennt man so etwas heute? Verschwörungstheorie? Muss ich an Warren Buffet erinnern, der sich öffentlich zum Krieg Arm gegen Reich bekannte und aufrichtig erklärte, die Reichen würden gewinnen?
Warum, glaubst Du, reist Steve Bannon neuerdings durch Europa und redet mit den Staatsführern? Er war Mercers Aufpsser bei Trump, irgendwann verbrannt, und nun hat er einen neuen Job: Spaltpilze in die EU säen. Die Polen hat er schon im Sack. Man erzählt, neulich habe man ihn in Italien gesehen. Vermutlich feilt er derzeit an den verrotteten
Kettengliedern der EU herum. Und verrottet ist die EU auf ganzer Linie. Warten wir ab, was mit dem Nordirland-Prpblem zustande kommt. Die Briten haben nun einen neuen Vorschlag dazu unterbreitet. Das Good friday agreement soll weiterhin gültig sein, aber man ignoriert einfach, was drin steht. Ich hoffe, in Brüssel gibt es nun einen Aufschrei, den ich in Hamburg noch höre, oder ein gleichwertigen Riesengelächter. Würde die EU dieses „Angebot“ annehmen, so stünde ein gewaltiges Tor als Zugang zum europäischen Binnenmarkt offen: Keine Normen, keine Verbote, keine Kontrollen, kein Zoll – nichts dergleichen. Dann könnten die Deutschen aus China alles kaufen und fressen, was krank macht, inklusive vergiftetem Milchpulver für Kleinkindernahrung.

Weils mir gerade einfällt: In GB sind die allermeisten Arztpraxen staatlich, gehören zum Nationalen Gesundheitssystem NHS. Nun wird die Regierung diese Praxen an eine amerikanische Gesellschaft verkaufen. Man nennt das Privatisieren. Nun sollen die Praxen Gewinne erwirtschaften. Bürger bezahlen, ein US-Laden kassiert ab.
Der Stolz Britanniens, das NHS hat plötzlich eines seiner zwei Beine verloren. Das zweite Bein, die Krankenhäuser sind später dran. Aber alles wird unter der Decke abgewickelt. Man will ja keinen Volksaufstand.

Es ist an der Zeit, gegen die USA vorzugehen. Sie sind noch immer auf Raubzügen unterwegs. Nach dem WK II haben sie deutsche Technologie geklaut und in den USA aufgebaut, heute nutzen sie weltweit 21 Stationen mit ihrem System ECHELON für Wirtschaftsspionage, und es war ein internationales Konglomerat an tüchtigen Leuten, die das Silikon valley berühmt machte. Wie bitte? Die Raketentechnik?Gestatte das ich grinse.
Ohne Komponenten aus dem Ausland fliegt eine US-Rakete keine 3 m hoch. Vermutlich.

Tut sie doch. Die Grundlagen stammen aus Peenemünde, wo Wernher von Braun für unseren Adolf forschte. Haben die Amis auch geklaut.

Man könnte stundenlang so weiterschwadronieren; ich beende zwangsweise meinen Spaziergang durch die halbe Welt. Ist kein Spass. Es fühlt sich an wie ein Spaziergang im ersten Becken eines Klärwerks, wo das Dicke abgefischt wird. Hier stinkt es so übel, dass ich mir das Korrekturlesen schenke. Und ich?

Was ist von einem Typen zu halten, der – ein Stück zurück – das traurige Los einer Salatgurke besingt, um dann hier zu zeigen, dass er auch nur eine Gurke ist? Wohl wahr – eine Essiggurke, sauer und ohne Dill, mehr aber auch nicht.

Über unsere Helden der Neuzeit

Quelle: C. Kugler

„Hurra! Wir sind Spitze, wir haben Spitzen und wir sind spitz!“
Soweit die Jubelperser, die ihren Job nach dem Schah-Besuch 1967 nicht gewechselt haben, sondern heutzutage unsere Spitzenpolitiker in den Heldenstatus hochjubeln, was mich wiederum innig wünschen lässt, sie mögen rasch in die Walhalla in Donaustauf bei Regensburg einreiten, oder eingehen im Wortsinne.

Andererseits: Jede Person aus diesem Foto ist qualifiziert, bei VW den Fabrikhof zu fegen. Man muss hier wirklich abwägen

Wenn ich Qualm in meiner Bude habe, weil irgendein „Spitzen“-Politiker wieder mal danebengelangt hat (nur bei fremden Portemonnaies greifen sie immer zielgenau mittenrein und nie daneben), dann setze ich mich an meinen PC und schreibe ihm eine Mail. Diese Dinger gedeihen selten sachlich, sind fast immer unverschämt, bringen manchmal einen kurzen, vergnüglichen Diskurs mit einem vorgeschalteten Schmutzfilter, der vornehm Referent beim Bürgerservice oder ähnlich genannt wird – und beim Angepieselten kommt nichts von alledem an. Wem nützt solcher Unsinn schliesslich? Logo, mir natürlich!

Damit Du besser verstehst, was ich meine: Es ist wie mit Blähungen …. Mehr sage ich nicht.

Die Hofberichterstatter der Medien reden gerne vom Spitzenpolitiker, wenn sie dieses Prädikat mit einem prominenten Namen verbinden können. Es ist in diesem Prozess völlig unerheblich, auf welche Weise eine Person prominent geworden ist. Wichtig sind allein die Möglichkeiten einer Vermarktung der betroffenen Person, des Ereignisses, und der eigenen Person (der des Berichterstatters).

Diese in der Journalistik durchaus gebräuchliche Technik nennt man Anschleimen. Versachlicht sollte man Spitzen-Politiker damit definieren, dass jemand bei irgendwas an der Spitze steht, nicht aber zwangsläufig auch Spitze ist. Ja, man könnte sogar annehmen, dass Menschen, die Spitze sind, niemals in Spitzenpositionen landen können.

Es ist schon recht interessant, auszuloten, auf welche Weise sich diese Politiker gegenüber den Bürgern abgeschottet haben. Tatsächlich ist das Kappen aller Leitungen nach unten bewusstes Handeln. Dafür gibt es gleich zwei Motive:

  1. Es kann nicht geduldet werden, dass einige zigtausend Kotzbrocken ihren Unflat beispielsweise auf den Tisch des Bundeskanzlers laden. Der Gute könnte dann nicht einmal mehr so regieren, wie er glaubt, dass Regieren geht, auch wenn’s anders gemacht werden müsste. Das ist verständlich formuliert, oder?
  2. Das Volk ist dumm. Aus politischen Gründen wird der Terminus BLÖDE nicht mehr verwendet, ausser man befindet sich unter Freunden. Das Volk ist so dumm, dass es nicht mal weiss, was ihm gut tut. Der Sachverstand sitzt in den administrativen Spitzen- positionen, bei den Beamten. (Lach`nicht!)

Primitive Ansichten, meinst Du? Trivial? Genau. Du hast ins Schwarze getroffen. Aber auch wahr – leider, wie alle Trivialitäten.

Darf ich Dich mal etwas fragen? Wie kommst Du zurecht mit der Forderung, das Amt zu respektieren, wenn der Inhaber eine Null ist?

Ich schaffe das nicht. Es hat wohl damit zu tun, dass ich aus eigener, leidvoller Erfahrung weiss, wie schwer es ist, nur erst mal von den eigenen Kindern respektiert zu werden. Ein wirklich hartes Stück Arbeit, und niemals gibt es eine Erfolgsgarantie!
Wie meinen? Woher ich die Chuzpe nehme, einen Politiker als eine Null zu nennen? Hör zu. Es gibt Regierende, die zugleich ihre eigene Opposition sind. Wenn man viel Mist produziert, wird der Haufen immer grösser, bis er endlich bis zu mir stinkt. Und meine Nase funktioniert. Mein Hirn auch, mehr oder weniger. Und bis die parlamentarische Opposition endlich aufgewacht ist und mit ihrer Arbeit beginnt, ist mein Hals schon wieder am Abschwellen, und ich habe den Draht in meine Mütze zurückgefummelt.

Ich kann, und ich will mir ein wenig Polemik nicht verkneifen. S`ist gut für mein Wohlbefinden, und wer sich auf mich einlässt, lässt sich auch auf mein Schandmaul ein; wir sitzen schliesslich alle an irgendeinem Stammtisch und schlagen verbal auf irgendwelche Leute ein, vermeintliche oder tatsächliche Gegner, mögen sie über uns oder unter uns sitzen, Fremde oder Verwandte sein, Nachbarn mit ihrem Maschendrahtzaun oder der Bäcker mit klitschigen Graubrot – wir finden immer einen mit Hörnern, zwischen die man hauen kann, oder?
Und nun bringen wir dieses trostlose Kapitel hinter uns. Für heute ist Feierabend. Schliesslich sind wir Rentner der Arbeit entwöhnt.

Ein Stern geht unter …..

….. und die Welt versinkt in Trauer. Es ist wieder einmal die Rede von Grossbritannien und insbesondere von den dort Regierenden. Diese Experten-Mannschaft muss derzeit zuschauen, wie ihnen die britische Wirtschaft unter dem Hintern wegbricht. Natürlich haben sie sich auf den Weg gemacht, nach den Gründen zu suchen, und sie haben einen Grund gefunden, der sie zufrieden stellt:

Ursache allen Übels ist die EU.
Man hat GB in eine Falle gelockt.
Führend beim unfairen Tun sei Frankreich.
Die Franzosen wollten alle Macht über Europa.
Und es sei unfair gewesen,
mit Michel Barnier einen versierten, fachkundigen Diplomaten
in die Verhandlungen zu schicken.
Ausserdem sei dieser Mann heimtückisch
mit Freundlichkeit und Eloquenz aufgetreten.
Er sei „d i e Honeytrap“, also eine wahre Honigfalle gewesen.

Wohlgemerkt: So berichtet die britische Regenbogenpresse.
So schildert man in diesen Tagen den Bürgern, warum sie in der Tinte sitzen.
Inzwischen wurde auch ein wenig geklärt, was man in GB beim Brexit ursprünglich erwartete:
Ein Gentleman-Agreement ohne viel Aufhebens, das GB den Zugriff auf den EU-Freihandel zusichert. Nun war das Unerwartete geschehen: Barnier und seine Leute kamen mit Bergen von Papier an und verlangten das Unmögliche: Dass irgendein Brite das Zeugs durchliest! Diesen Briten gibt es wohl nicht. Aufforderungen der EU, zu arbeiten gelten selbst in der OECD als Unhöflichkeit. Gleichfalls ist unhöflich, den Briten nicht zu geben, was sie wollen. So das offizielle Grossbritannien.

Achtung! Das liest sich wie ein Joke, es ist ein Joke, aber so verrückt wird es durch die Murdoch-Medien an die britische Bevölkerung verkauft. Da diese Bildungslücken aufweisen, die so gross sind wie das Zillertal, also nicht viel wissen, müssen sie glauben.
Parallele: Siehe Trumpisten!

Rule, Britannia

Rule, Britannia! Britannia rule the waves;
Britons never will be slaves.

Herrsche, Britannia! Britannia beherrsche die Wellen;
Briten werden niemals Sklaven sein!

Ist dieser Text nicht verräterisch? So denkt in London auch noch der Müllmann, und so denkt und handelt frei von Zweifeln GB’s Regierung.

So die inoffizielle Nationalhymne Grossbritanniens; die offizielle
trägt den schönen Titel

„God shave the Queen ….. „

Zur Sache:

Wie heisst das zur Zeit in der BRD prominenteste Wesen?
Na, is doch nicht schwer! Es ist ein Virus mit dem Spitznamen Corona.
Und dieses Ding ist ungefähr so promi wie Donald Trump.
Es füllt die Nachrichtenseiten im Netz und im TV auf eine Weise,
die zum Weghören zwingt.
Fatal ist, dass anderes Wichtiges verschwiegen wird.
Ich darf das mal drastisch formulieren? Ja?
Ok. Man scheisst uns mit Covid-Gelaber zu bis unters Dach.
Aus dem Fenster gucken geht nicht mehr; so entgeht uns
grösstenteils, wie die regierende Klasse versehentlich oder
gewollt Mist baut, und wie jeder dieser Kaste jeden schützt.
Man muss durchgeknallt wie Trump oder hinterhältig wie die
Briten sein, um es mit dem System zu verderben.
Und als Bürger muss man mit exquisiter Dummheit geschlagen
sein, um nicht zu bemerken, wie man im Namen des Ideals
„Demokratie“ betrogen und belogen wird.

Allerdings: Es gibt sie noch, die ehrlichen, ehrgeizigen Journalisten. Man
findet sie kaum in DE, wohl aber in den USA und sogar in GB.
Und diese Briten graben und graben, fördern kleine und
kleinste Wahrheiten zutage, und setzen sie zusammen,
um zu einem Gesamtbild zu kommen. Hier ist eines davon:

Briten, also Bürger wie Politiker wollten den Brexit.
Die Bürger haben Vorteile erwartet.
Über Nachteile wurden sie nicht informiert.
Die Politiker kannten die Nachteile.
Sie zocken darauf, dass die EU irgendwann die
Nachteile per Zugeständnisse beseitigt.
Sie wissen, das kostet Zeit. Diese Zeit wird gewonnen,
indem man lügt, betrügt, täuscht, fordert usw.
Alle irren Winkelzüge haben nur zum Ziel, Brüssel weich zu kochen.
Alles Papier ist nur Makulatur, ist die Tinte zur Unterschrift nicht wert.
So hat man nun damit begonnen, innerhalb der EU mit den
schwächsten Staaten wie Italien, Polen und den Balkan-Staaten
auf subtile, diplomatische Weise Unruhe zu stiften.
Starker Lobbyismus, Inkonsequenz und politische Verblödung im
Brüsseler Apparat sind die verlässlichsten Partner der Briten.
Was im Innern von GB in der Zwischenzeit kaputt geht,
interessiert dieses asoziale Pack nicht im geringsten.
Sie brauchen Zeit und Geduld, und die haben sie
anscheinend im Übermass.

Was sie erreichen wollen?
Primär Teilhabe an der Zollunion und dem Freihandel der EU
ohne jede Verpflichtung zu Verbraucherschutz etc.
Mehr nicht.

(So berichten regierungskritische Medien in Grossbritannien)

UK’s Sorge um die EU

Wir haben wieder einmal Glück gehabt. Schwester Britannia hat die EU unter ständiger fürsorglicher Kontrolle. Deshalb hat sie nun auch beobachtet, dass der Staatenbund nach dem Brexit leidet wie ein kranker Hund, denn GB hat bis heute immerhin 68% seiner Exporte und zahlreiche Unternehmen verloren.

Doch, Du hast richtig gelesen und alles falsch verstanden. Die Briten verlieren Geschäftsvolumina, und darum geht es der EU so schlecht. Jetzt geschnallt?

Nachdem das kapiert ist: Als Problemlösung verlangen die Briten nun eine Verlängerung der Grace period, die am 31. März planmässig endet. Die EU soll also durch eine Verlängerung der Gnadenfrist genesen, die nur den Briten nützt: Kein Zoll zwischen Insel und Nordirland oder zwischen Nordirland und er Republik Irland. Gleichzeitig möchten die Briten ein Rosinenpicken veranstalten, um der EU wieder auf die Beine zu helfen, indem die für GB unbequemen Regelungen verändert oder beseitigt werden.

Böse Zungen kürzen ab: „Die Briten wollen wieder verhandeln!“ Korrekt formuliert: Sie wollen einen neuen, für sie besseren Vertrag. Der vorliegende ist ohnehin bis heute von beiden Seiten nicht ratifiziert.

Unter der Hand spricht man nun über drei Alternativen zur Durchsetzung von Forderungen:

Alt. 1 – Neuer Vertrag ohne Widerstand der EU
Alt. 2 – die EU zwingen; Mittel noch unbekannt
Alt. 3 – Gegenleistung anbieten.

Reaktion in Brüssel: Pffffttttttt ……… man wird schon noch umfallen! Nur nicht sofort. Dann aber wie eine 300 Jahre alte Eiche.

Abschliessend:

Es fällt mir nicht leicht, mich bei einem Gnom zu bedanken, bei einer Figur aus dem Dunkel, aber ich muss es, es ist mir ein dringendes Bedürfnis:

Vielen lieben Dank, Boris für Deine Fürsorge!