Die Welt

Redet man über DIE WELT, dann … also … über – hmmm.  Die Herkunft dieses Begriffs WELT ist zumindest jenen klar, die althochdeutsch parlieren können. „Weralt“ meint bekanntlich Menschenalter, Menschenzeit. Hast Du nicht gewusst? Nun, ich auch nicht. Gut, dass ich lesen gelernt habe. Wie man vor dem 6. Jahrhundert die Welt genannt hat, liegt jedoch im Dunkeln. Egal, man hat einen Aufhänger, an dem man festmachen und in logischen Gedankengängen eine Definition entwickeln kann, die schlussendlich in der Science fiction ihre letzte Erklärung finden mag, und man ist anschliessend in der Lage, der 96jährigen Tante die Heimat von E.T. plausibel zu machen.

Oder man macht in der Astrophysik fest, wenn es denn dort unbedingt sein muss, am besten irgendwo in der Nähe von Stephen Hawkins, der in jener Sphäre lebt und arbeitet, auch wenn er nun in Ermangelung weiterer Erklärungsmodelle über die Philosophie auf die Theologie zurückgreift, was sein Weltbild etwa so griffig macht wie einen Viertelliter Senf, oder man landet direkt in der Philosophie und versinkt in ihr, denn wer von den Weltendenkern hat nicht schon seinen Senf dazugegeben, nämlich praktisch alles, was Rang und Namen hat, hat gedacht, kommentiert oder kritisiert – was und wie auch immer.

Was also ist die WELT?

Die Welt ist die Gesamtheit der wirklichen Dinge im erkennbaren All. (aus der Kosmologie)

Die Welt als beseeltes Wesen (Philosophie der Antike), oder

Die Welt als goettliche Schoepfung. (Christliche Philosophie des Mittelalters)

Die Welt ist die absolute Totalität des Inbegriffs existierender Dinge. (Kant, Erkenntnistheorie)

Phänomenologisch: Sie ist der Horizont der Erfahrung (Husserl, kenn ich nicht), die Ganzheit der Welt ist als der offene Horizont der Raum-Zeitlichkeit zu begreifen.

In Weiterfuehrung der Kant’schen transzendentalen und phänomenologischen Bestimmung von WELT ist sie die Allheit der Dinge begründenden ontologischen Kategorie als Charakter des Daseins, als Verstehenshorizont für das Seiende sowie für den Menschen, und zudem Entwurf des eigenen Seinkönnens, d. h. Welt ist die Ganzheit der Seinsmöglichkeit des Daseins (Martin Heidegger).

Hast Du auch alles mitbekommen? Ich gestatte mir ein Grinsen – Wahrlich: Das ist Kost für die Eisenfresser.

Phrasen dreschen

Vielleicht ist es an dieser Stelle angebracht, zur Praxis des Sprücheklopfens Stellung zu nehmen, zu einer  Unart, die man auch mit Phrasendrescherei bezeichnet.

Stellung beziehen zur Phrasendrescherei? Denk nach, mein Freund. Was sollte wohl dabei herauskommen? Kann man jemandem, oder gar sich selbst  diese Unsitte abgewöhnen? Lächerlich. Das Sprücheklopfen unterlassen? Ja dann bin ich doch nur noch ein halber Hans Otto! Phrasen sind schliesslich so etwas wie die Sättigungsbeilage, wie man in der ehemaligen DDR Kartoffeln, Reis und Nudeln bezeichnete, jener Stoff also, mit dem man ein ernsthaftes Gespräch anreichert, nur um Volumen zu erzielen!

Ein Redner, ich meine einen Profi am Mikro, redet 2 Stunden lang; wenn er den Inhalt seines Vortrags auf die reine Substanz eindampft –  sinnigerweise reden Köche vom Reduzieren der Kochflüssigkeit, um mehr Geschmack z. B. an die Sosse zu bekommen –  wenn also der Redner eindampfen würde, blieben acht bis zehn Sätze übrig, die angesagt drei bis vier Minuten erforderten, dann wüsste jeder Bescheid, und alle könnten rascher ans Kalte Buffet gelangen. Aber: Wie armselig stünde der Redner hinter seinem Pult,  müsste sich fragen lassen, wofür er ein solches Pracht-Honorar kassiert. Und er würde sofort erkennen, dass er nicht für die Essenz bezahlt wird, sondern für den Verdünner – farblos, ohne Geschmack, und an jedem Wasserhahn für den Bruchteil eines Cents zu haben.

Gewiss: Ohne Substanz ist eine Rede, eine Unterhaltung nicht auszuhalten; die Protagonisten setzen sich der Lächerlichkeit aus.

Das ist, wie man weiss, noch kein Hinderungsgrund – substanzlose Reden sind an der Tagesordnung, denn wer etwas sagen muss, obwohl er nichts zu sagen hat, der kann nur noch zu diesem merkwürdigen Verhalten Zuflucht suchen. Wohl dem, der für anderes gebraucht wird – bei ihm übt man Nachsicht. Wohl dem, der Macht besitzt – er wird gefürchtet und bleibt verschont. Aber wehe der Randfigur, die mitlaufend sich aufzuplustern versucht, um damit nach Anerkennung und Aufwertung zu fischen – solche Bedauernswerte sind Hohn und Spott ausgesetzt – Zombies ohne Vergangenheit und ohne Zukunft.

Also noch mal von vorne. Warum sich über Dampfplauderer auslassen? Möglicherweise schärft man damit den eigenen Blick zum Erkennen der Rattenfänger in unserer Gesellschaft, und damit auch der solideren Gattung, die redlich sich bemüht …

Zeit

Der Faktor Zeit hat in unserem Leben einen extrem hohen Stellenwert. Schliesslich sagt man, Zeit sei Geld! Nur ….. was ist das eigentlich, ZEIT? Der Versuch einer Erklärung führt uns bei einem angemessenen Mass an Gründlichkeit unversehens und unvermeidbar in die Kosmologie.

Man stelle sich ein Universum vor, in dem nichts, aber auch garnichts existiert ausser einem riesigen Stein. Niemand kennt dieses unbelebte Universum. Niemand weiss irgendetwas über seine Entstehung. Es war immer da, und es wird immer existieren. Es ist ewig. Dort existiert Zeit, aber fliesst sie? Meine Antwort lautet:

Keine Ahnung. Aber was soll dort schon fliessen?

Eine andere Betrachtung: Ein Raumkoerper hat 3 Dimensionen. Kein Mensch käme auf die Idee, dass eine der drei Dimensionen fliessen könnte. Nun sprechen einige mathematische Beziehungen dafür, dass eine vierte Dimension existiert, kurz „die Zeit“ genannt. Sie zeigt genauso wenig Bewegung wie die Dimensionen 1 bis 3. Ausdehnungen fliessen nicht. Sie sind.

Hat ein Kreis Anfang und Ende?

Wenn Zeit vergangen ist, haben wir ein Stück davon hinter uns gelassen. Wie bei der Bewegung über eine Strasse ein Stück des Wegs hinter uns bleibt. Aber die Strasse fliesst nicht …..

Sir Isaac Newton formulierte bereits vor 300 Jahren, Zeit erstrecke sich aus einer endlosen Vergangenheit in eine endlose Zukunft. Meinte er einen Zeit-Kreis? Er beschrieb damit jedenfalls seine Vorstellung von Ewigkeit in seinem physikalischen Weltbild.

Mit der modernen Theorie vom Urknall verbindet sich die Vermutung, die Zeit begänne mit dieser spektakulären Geburt eines Universums. Folglich endet sie mit dessen Kollabieren.

Was aber, wenn Newton recht hatte? Man schliesse die Augen und stelle sich das folgende Modell vor:

Die Zeit ist invariant. Sie ist also eine Konstante und wird mit dem Begriff EWIGKEIT begreifbar. Nun geschehen an verschiedenen Stellen der Zeit Ereignisse. Beispielsweise wird ein Universum geboren. Big bang! Dieses Universum hat seine eigene Zeitausdehnung. Entlang dieser geschehen weitere Ereignisse. Und jedes dieser Events trägt den Charakter eines Universums – mit eigener zeitlicher Dimension. Und in jedem jener Universen geschehen Events, und so weiter, wie z. B.  meine Autofahrt nach Hamburg und zurück (Event in meinem eigenen Universum!) bis hinein in die Prozesse, wie sie in der Struktur von Atomen ablaufen.

In der Kosmologie spricht man heute von Multiversum, errechnet Hyperräume mit 6 Dimensionen; ich finde, das eben skizzierte Modell ist dagegen schon noch begreifbar. Zeit und Ereignisse sind wie Faden und Perlen, wobei in jeder Perle wiederum andersartige, aber gleich strukturierte Perlenketten existieren, in deren Perlen wiederum gleichartige Strukturen zu finden sind, und so fort.

Der Zeitfluss ist nützliche, eine Erfindung genialer Menschen. Uhren messen in Zeiteinheiten nicht die Zeit, sondern die Dauer von Prozessen. Ausschliesslicher Zweck ist es, zu organisieren, indem  messbare Grössen definiert sind.

In unserem eigenen Universum geschehen unentwegt unendlich viele Ereignisse. Bewege ich meine Hand vom Keyboard zur Nase, dann ist der Faktor Zeitmenge gewiss irrelevant. Doch das ist er sehr wohl, sobald ich eine Reise nach Südafrika antreten möchte.

In diesem Beispiel existiert ein Event „Reise planen“ und ein Event „Reisen“. Dazwischen existiert eine Wartezeit. Wir messen Planzeit, Wartezeit und Reisezeit mit unseren Uhren.Nichts fliesst. Es laufen Prozesse ab mit einer messbaren Prozessdauer.

Wenn wir den Zeitfluss wahrzunehmen glauben, dann unterliegen wir wohl einer Sinnestäuschung. Tatsäch-lich leitet sich die Bewegung aus der Wahrnehmung einer Vielzahl von Prozessen mit begrenzter Dauer ab ….. wie jenes: Ein Auto taucht auf, faehrt vorbei und verschwindet wieder. Gleichzeitig hat ….. usw.

Unser „Zeitgefuehl“ resultiert aus der Messung der Prozess-Dauer – und der dabei gewonnenen Erfahrung (im Sinne des Erfahrens von Prozessverlaeufen). Zwischen den dynamischen Prozessen herrscht Statik …. Ewigkeit.

Eine Fliege erlebt Gleiches, wenn auch in sehr beschraenkter Form. Sicherlich ist ihr die Erfindung der fliessenden Zeit gleichgueltig, und sie ist fuer andere menschliche Erfindungen empfaenglicher, etwa die des Doppel-Whoppers bei McDonalds.

Soweit mein Ping, mein Statement zum Thema ZEIT, meine eigene String-Theorie sozusagen, gerade noch brauchbar als pseudowissenschaftliche Grundlage für einen Science fiction-Roman, den zu schreiben mir leider die Fähigkeiten fehlen.

Sichtweisen

Was wäre, wenn Du die Welt mit meinen Augen sehen könntest? Siehst Du dann, was ich sehe? Ich denke, nein.

Siehst Du dann, was Du zu sehen gewohnt bist? Ich denke, nein.

Wenn Du mit meinen Augen sehen könntest, wäre vieles nicht neu. Aber manches wäre Dir fremd. Es wäre eine andere Sicht auf unsere gemeinsame Welt. Und Du würdest Dich wundern, und fragen: Was ist wahr, und was ist Schein?

  Und vielleicht würdest Du verstehen, dass Objektivität eine Fiktion ist, dass die Wahrnehmung durch uns selbst mitbestimmt wird, und nicht durch Wahrheiten von mathematischer Qualität.

Das ist wichtig. Denke nach.

 Wie oft führt Meinungsverschiedenheit zum Konflikt? Ist der Casus belli nicht eine Wahrnehmungsverschiedenheit, die kein Mensch zu verantworten hat, weil Mutter Natur, besser die Evolution am Menschen zwar arbeitet, die Krone ihrer Schöpfung jedoch noch nicht ganz vollendet ist?

Wage es, verständig zu sein!

Alles ist wie immer.
Nichts ist neu.
Und täglich grüsst das Murmeltier.
So sucht man einen Ausweg  aus dem
Einerlei.
 
Siehe da, es gibt ihn.
Er besteht aus einem Kanal in die Welt,
ein trainiertes Hirn unter der Schädeldecke,
und soziale Absicherung vor allem
durch die Familie.
 
Alles andere, auch wenn es gut und teuer ist,
verliert an Bedeutung.
Und alles, was man mit „Spleen“ benennen
möchte, gewinnt.
 
Auf diese Weise legt man peu à peu
wieder einmal eine alte Lebensweise ab,
und gleitet peu à peu in eine neue hinüber.
 
Mein Bild draussen suggeriert: Herr, Erbarmen!
Und mein Bild drinnen sagt: Störe meine
Kreise nicht!
 
Wie sagte man früher?
Innen hui, aussen pfui.
Oder ähnlich.
Sapere aude!
 
mローランド (Roland)

Ein Lehrstück

Friedrich Rückert war ein Dichter und Sprachgenie;
er beschäftigte sich mit 40 Sprachen,
und dies auch als Übersetzer.
Im Jahr 1834 starben zwei seiner Kinder. Deshalb
schrieb er eine Vielzahl von Kindertotenliedern.
 
Der Komponist Gustav Mahler hatte den Tod von sechs
seiner 11 Geschwister zu beklagen. In 1901 bis 1904
komponierte er seine Kindertotenlieder
nach Rückerts Texten.
 
Nun könntest Du denken, der Schreiberling hätte
echt was drauf – Blödsinn.
Man liest sich in 70 Lebensjahren eine Menge
Allgemeinwissen zusammen, und man schleppt
damit 90% Müll im Hirn herum, wartet darauf,
es irgendwann auszupacken und damit zu
beeindrucken. Man fühlt sich gut, steht auf,
und die Rückenschmerzen radieren jedes
Hochgefühl sofort  aus.
Das ist wahrlich nicht prickelnd.
Und nochmal: Es ist nur Wissen.
Es ist kein Beweis von Intelligenz.
 
Vor Jahren habe ich im Netz einen IQ-Test gemacht.
Dabei  hatte ich 118 Punkte gesammelt.
Unzufrieden wiederholte ich nach einer Woche,
um an die 130 ranzukommen.
Das Resultat ernüchterte: IQ = 89!
 
Über Sinn oder Unsinn der IQ-Tests möge sich
jeder Interessierte selbst eine Meinung bilden.
Ich habe dazugelernt.
Ich habe gelernt zu unterscheiden zwischen
emotionaler, sozialer, ästhetischer und praktischer
Intelligenz,
und dass man zu dumm sein kann, einen Nagel
in ein Brett zu schlagen, aber mit ausgeprägter
sozialer Intelligenz ein Hauptgewinn
für die Gesellschaft.
 
Ein Beispiel zum Nachdenken:
 
In einem Unternehmen hat ein polnischer Zeitarbeiter
mit Hilfe eines Kartons und einem Besenstil
genial einfach ein schwieriges Problem gelöst.
Und 5 Fachleute schauten zu und staunten
Bauklötze.
 
Quintessenz:
 
Man sollte beim Urteilen über Menschen
sehr, sehr vorsichtig sein.
 

Quer argumentiert

Budapest – Parlament

Nicht mehr zu deuten weiß ich der Winde Stand,
Denn bald von dorther wälzt sich die Wog‘ heran,
   Und bald von dort, und wir inmitten
  Treiben dahin, wie das Schiff uns fortreißt
(Alkaios 630 – 580 v. Chr.)
 

Eine schöne Metapher, die Alkaios im ägyptischen
Exil schrieb, nachdem er sich mit der Obrigkeit
seiner Heimat Lesbos angelegt hatte.
 
Zweifelsohne fühlt der Mensch unserer Zeit
die gleiche Verunsicherung, wenn er
mutig über die global vernetzte Politik
nachdenkt.
 
Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778), Genfer Schriftsteller
und Philosoph formulierte weniger poetisch:
 
Nichts ist gefährlicher als der Einfluß der Privatinteressen
auf die öffentlichen Angelegenheiten; und der Mißbrauch
der Gesetze von Seiten der Regierung ist ein geringeres Übel
als die Verderbtheit des Gesetzgebers, welche die
unausbleibliche Folge einer Berücksichtigung
der Privatabsichten ist.
 
 Wolfgang (WoKo) Kownatka (*1938), ein Aphoristiker
meint milde gestimmt dazu:
 
Unsere Politik krankt derzeit nicht an fehlenden
Worten, sondern an einem Mangel
zukunftsorientierter Entscheidungen
und entsprechendem Handeln.
 
Und dann kommt Frau Süssmuth (CDU) daher und
referiert:
 
Politik ähnelt der Arbeit in der Familie:
Es wird viel erwartet, wenig anerkannt
und das meiste bleibt unsichtbar.
 
Think positive!, sagt Henry Schaffner (*1949),
ein Kleinunternehmer, und
 
Lieber ein wahrhaftiger, demokratischer Sozialist,
als ein mangelhafter, sozialistischer Demokrat.
 
In toto Kurt Tucholsky (Freitod 1935):
 
Entspanne dich.
Laß das Steuer los.
Trudele durch die Welt.
Sie ist so schön: gib dich ihr hin,
und sie wird sich dir geben.

Der Mensch als Objekt – ein Klischée

Da ist ein junger Mensch, der sich Übles geleistet hat.
Man schaut sich die Randbedingungen an und
stellt fest:
 
Der Vater ist nicht präsent, die Mutter ist also
allein erziehend und für die Finanzen voll
verantwortlich; sie hat einen Fulltime-Job.
 
Ihr Kind ist also tagsüber an 5 Tagen
pro Woche zunächst sich selbst überlassen,
und zunehmend in einem nicht
wahrgenommenen Prozess der Strasse.
 
In einer dörflichen Gemeinschaft, wo jeder
jeden kennt, ist das Risiko einer Fehlentwicklung
bei Heranwachsenden überschaubar.
Es wirkt eine Hemmschwelle.
 
In einer Großstadt entfällt diese Beschränkung.
Es wirken die Gesetze der Strasse direkt und
in vollem Umfang. Es können Rauschmittel
oder die Kriminalität das Handeln junger
Menschen dominieren und ihre Zukunft
bestimmen.
 
Verläuft die Karriere derart negativ,
so wird die Erziehungsberechtigte verzweifelt
fragen, was sie falsch gemacht hat.
 
Die richtige Antwort: NICHTS !
Versagt hat das Gesellschaftssystem, das
Alleinerziehende zwecks Broterwerb an
einen Job bindet, statt an das Wertvolle,
ihre Kinder.
 

Ich glaube, dass …..

Wir glauben leichtfertig Informationen,
wenn sie in unser Bild von der Welt
und den Menschen passen.
Entsprechendes geschieht, wenn es nicht passt.
Dann glauben wir nicht.
 
Die Objektivität bleibt auf der Strecke.
So sind wir gestrickt.
Die Krone der Schöpfung.

Nach oben, nach oben!

Wer hoch hinaus möchte, also zum Gipfel strebt,
der sollte für ein zweites Leben sorgen.
Dann kann sich das erste auf den Weg nach oben
machen, während das zweite als Backup
an einem sicheren Ort verweilt.
 
Alle Wege zum Gipfel sind gefährlich,
und wer abstürzt, fällt tief.
 
Auf dem Gipfel ist man allein,
schutzlos,
ohne Spielräume,
in eisigem Klima.
Die Persönlichkeit des Gipfelstürmers
stirbt einen einsamen Tod,
und es bleibt ein Zombie.
Zurück gekehrt, wird das Backup diese Hülle
beseitigen und die Zukunft übernehmen.
 
(Zu kryptisch? Bitte sehr:
Zu Hause ein liebevoller Familienmensch,
und im Job als bösartige Wildsau
im Top-Management?)