Leopard 2

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Das ist er nun, der Leopard 2 aus dem Berliner Zoo. Seine geballte Kampfkraft hängt von seinem Schlafbaum runter. Das Gesamtbild beweist die Wirkung der modernen Kriegsführung via Cyber War auf die Kampfstärke traditioneller Waffensysteme.
Leopard 1 ist an einem Rohrkrepierer gestorben. Tiermediziner nennen das Malheur „cisternina ruptis“, oder auch „eructationibus“, das allseits bekannte Sodbrennen.

Wie man vermuten muss, hat der Bundesdingens – ich sage nicht unser Bundeskanzler, meiner ist es nicht – hat also der Bundeskanzler eine besondere Zuneigung zum Leo 2 entwickelt und will ihn nicht hergeben. Der Mann ist kackfrech und stellt sich gegen die USA auf, wohl wissend, dass die Amis ihren Leo auch nicht herausrücken mögen, diesen sagenhaften Abrams M1. Am Portepee gepackt wird ihnen unwohl, und sie erklären, der M 1 brauche besonders gemischten Treibstoff zum Saufen. So ein Cocktail mit Kerosin und anderem. Das ist natürlich gelogen. In Australien säuft der M 1 normales Diesel.
Nun geht die Lügerei diesseits des Atlantik weiter. Pistorius, so sagte er, m üsse erst mal die Leo’s zählen, bevor er sich äußern kann zur Möglichkeit, welche an die Ukraine abzugeben. Ich schaue mikr das Bild mit dem Leo 2 nochmal an, und zähle: Eins. Zugegeben – wenn Pistolius oder Scholz ebenfalls da oben übern Ast hängen würden, wäre die Zählung komplizierter, und man käme auf 1,05.

Nun hängt über meinem Schreibtisch eine Duftwolke, ich rieche Natriumpersulfat. Das ist ein Ätzmittel, und garnicht gesund!

Jetzt weiss alle Welt, dass es in DE noch weitere Leo’s gibt. Irgendwer hat vor Monaten mal 111 Stück gezählt. Wie? Das weiss kein Irdischer. Aber die Stückzahl wissen nur Insider wie ich, Leute wie Scholz und Pistolius wohl nicht.
Oder sie wissen es, aber haben keine Ahnung, wieviele davon ausgeschlachtet als Denkmäler in irgendwelchen Ecken herumstehen.

Es könnte auch sein, dass sie voll informiert sind. Dann ist des Ministers Spruch mit dem Zählen die dämlichste aller denkbaren ausreden.

Anderes Thema:
Wäre ich der neue Rüstungsminister, so würde ich mir einen Fahrplan entwickeln und einen Workshop einrichten, der unter Verwendung einfachster, nackter Logik letztlich definiert, was zu tun ist, um die Bundeswehr zu reformieren. Und alles findet zu Hause, im Bendlerblock statt, nicht irgendwo auf der Welt. Das muss doch mit einer Risiko-Analyse beginnen, dann sind Wege und Mittel zur Risikobekämpfung zu ermitteln, alle Ergebnisse zusammenzufügen und zu harmonisieren, und erst dann wird ein Beschaffungsplan fällig. Das Ganze ist 3 x fällig, nämlich für Herr, für Luftwaffe und für Marine. Und was macht die Bundesregierung? Von nichts eine Ahnung, aber erst mal 55 Kampfjets F-35 kaufen. Nun rennt der Pistolius fix in die USA und nach Kanada. Mit 100 Milliarden Oiro in der Hosentasche. Will er sich nun dort bewundern lassen?
Das hätte uns gerade noch gefehlt. Die Frau Lambrecht, eine Erbsenzählerin endlich weg, der Neue mag lieber reisen statt arbeiten, ist schon nicht mehr da, und der Bundes-Olaf schweigt wie immer.
Ich fürchte, das wird die Bundeswehr n i c h t reformieren.

Zugegeben – das ist eine böswillige Interpretation des Wahrgenommenen. Dumm nur, dass oft kommt, was ich kommen sehe.

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