Gendering

Die stolze Freie und Hansestadt Hamburg. Dort macht man sich Gedanken um das Gendering und die damit verbundene Vorschrift, die Schreibweise betreffend.
So hat man heutzutage die Auswahl, ungenau zu sein mit Soldaten, Soldat*innen oder weibliche Angehörige der Bundeswehr. In der Hansestadt will man nun eine Volksbefragung veranstalten mit dem Ziel, den guten alten Sprachgebrauch wiederzubeleben und den Gendering-Unfug zu unterlassen. Das Unding mit dem Sternchen soll beseitigt werden.
Man erzählt sich, 65% der Bürger seien für die Abschaffung der gequält wirkenden Schreibweise. Und man benötigt 65.000 Stimmen, um überhaupt ein Verfahren anzustrengen.

Nun hat sich eine junge Sprachwissenschaftlerin für den Fortbestand der „Sternchen-Version“ ausgesprochen. Sie begründete ihren Standpunkt mit dem Hinweis, dass sich die Sprache ohnehin ständig verändere, also das *innen durchaus akzeptabel sei. Ich saß vor dem TV und war sprachlos. Fragte mich, was für ein unansehnliches Gemüse da heranwächst.
Die Dame hat ja recht! Die Sprache verändert sich ständig. Es ist die Folge veränderter oder neuer Prozesse im kulturellen Bereich; siehe die gesamte IT-Technik! Aber sie wird nicht per Order di Mufti geändert. Sonst wird plötzlich aus dem Briefumschlag eine selbstklebende Papiertüte – und ich sitze immer noch hier und frage mich: Warum? Und im Innenministerium in Berlin sitzt ein Beamter und glaubt, er habe sich nun ein Denkmal gesetzt? Oder steckt DE wieder mal in einer existentiellen Krise? Deutet sich der Untergang des Abendlandes an?

Anderswo sitzt ein 92 Jahre alter Mann auf einem Vermögen von 75 Milliarden USD und erzählt: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“. Dieser Spruch ist schon etliche Jahe alt. Heute scheint er altersmilde zu denken: „Das wahre Problem sind Menschen wie ich“. Und „„Das wahre Problem meiner Meinung nach ist, dass der Wohlstand für die extrem reichen Menschen nahezu unglaublich ist“, sagte Buffett dem Sender CNBC.
„Wenn du dir die Forbes-Liste aus dem Jahr 1982 anschaust, hatten die 400 vordersten Plätze ein Gesamtvermögen von 93 Milliarden Dollar“, so Buffett. Heute seien es 2,4 Billionen. „Diese Wohlstandsvermehrung ist eine unverhältnismäßige Belohnung der Reichsten.“
Belohnung wofür? Für die Ausplünderung der gesamten Welt?

Hierzu der deutsche Amtseid:
„Der Amtseid lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Nun stelle ich fest, dass in diesem Text zwei Worte fehlen. Ich wette, man hat sie mit voller Absicht ausgelassen. es muss heissen …..meine Kraft dem Wohle der Reichen des deutschen Volkes widmen …..

Der deutsche Wähler, dieser sagenhafte Max Mustermann besitzt offenbar nicht mehr Intelligenz als ein Pflasterstein aus Blaubasalt. Wenn man hinter Kaninchen her ist, um ihnen das Fell für eine Pelzjacke abzuziehen, reagieren diese Tierchen. Mit Flucht – aber immerhin. Unser Max aber öffnet höflich seine Geldbörse, und jeder Berufene darf sich bedienen. Seine, des Maxens Verblödung wird sichtbar – er guckt zu oft „Dschungelcamp“und „Shopping Queen“.

Wirksame Opposition findet nicht statt. Die Sozialdemokraten haben schon meinen Vater verraten, das war vor 90 Jahren. Und das machen sie mit mir. Eklig, wie sich dieser Pistorius an die Amis ranschleimt. Und die sind schlimmer als die Russen. Die Linken werden von den Deutschen – ganz besonders schlau – verteufelt und abgelehnt. Leider sind sie die einzige parlamentarische Opposition. Und leider mit einem Gebiss wie ein Neugeborenes.

Bein Gendern können gottlob alle mitlabern, bis ihnen das Maul ausfranst – anderes geht nicht kaputt. Da geht es um alles Mögliche, wie um die Sache, um Feminismus und Machismo, um Rangstufen in Politik und Job, um tradierten Schwachsinn, um Alt gegen Jung und so fort ……

Vollbremsung !!!

2 Antworten auf “Gendering”

  1. Dieser Denkmal-Beamte in Berlin hat abber wohl vergessen, dass es auf tönernen Füssen steht. Weil z.B. das Gegenstück zu Max Mustermann genderisch noch immer fehlt. Ich glaube, ich werde das Husumer Oberste Gender-Gericht einschalten, damit dieser Missstand beendet wird. Ausserdem gibt es Mann, Frau und Kind, und die sind ganz durchs Sieb gefallen.

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