Herr, laß Hirn regnen!

Die Alte Seidenstrasse ist ein Handelsweg über 6.400 km und reichte von Xi’an bis an das östliche Mittelmeer. Die Neue Seidenstrasse endet erst in Deutschland, genauer gesagt in Duisburg; neuerdings peilen die Chinesen auch Hamburg und Rotterdam an. In Hamburg hat man sich mit dem Containerterminal Tollerort bereits eingekauft.

Das chinesische Projekt ist ein Fall für Volltrottel. Man ist zu dämlich, nach Australien zu schauen, wo China mittlerweile auf Grund gelaufen ist. Man versuchte bislang vergeblich, über wirtschaftliche Verflechtungen die australische Politik zu lenken – eine Okkupation durch die kalte Küche zu wagen.

Xi Jinping erzählt der Welt ein Märchen. Er will neue Handelswege bauen und lokale Infrastruktur verbessern. Und die bräsigen, selbstverliebten alten Männer in der Europa-Politik glauben das zu gerne. Was der China-Mann wirklich will, ist Einfluss auf die Politik in Zentralasien, in Russland und in Europa, zu eigenem Nutzen natürlich. Zu diesem Zweck will man an der neuen Route Schwerpunkte bauen, die sich diesen Einfluss verschaffen sollen. Die Methode ist einfach: Kaufen! Menschen, Häfen, Bahnen, Unternehmen und so fort.

Wenn das, was ich erwarte, Wirklichkeit wird, dann Gute Nacht, Marie. Hier ein – zugegeben extremes – Beispiel für das, was uns blüht:

Ein ranghoher chinesischer Parteifunktionär kommentierte via Internet, die Menschen seien so etwas wie Huminerals, also menschliche Mineralien, die man nach 10 Jahren Wachstum ernten könnte, um sie zu verarbeiten. Wenn man sie ausgebeutet hat, müßte man sie auf eine umweltverträgliche Weise beseitigen.

Begleitend dazu kam die Meldung, dass sich Südkorea die benötigten Organe in China kauft.

Und da ist das Beispiel mit einem 15-jährigen Studenten, der verschwand. Seine Eltern suchten. Schliesslich hat Vater Staat ihnen 2 Mio. Renminbi, das sind rund 275.000 Oiro angeboten, wenn sie die Suche beenden. So, und auf andere Weise verarbeitet man in China Huminerals.

Und ich frage mich nun, was auf dem Kreuzfahrer mit Daniel Küblbeck geschehen ist.

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