COVID – Langzeitfolgen

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Eigentlich sollte ich diszipliniert genug sein, um die Finger von Dingen zu lassen, die mich nichts angehen, und von denen ich keine Ahnung habe.
Ich gestehe ohne jede Einschränkung, dass ich mit einer Schwäche behaftet bin, die mich umtreibt. Eben war ich noch mit der Zuckerrüben-Ernte in Gange, und schon bin ich bei der Henle-Schleife in meinen Nieren. Ich finde das ein wenig krank, eine spezielle Form von Irresein.

Nun bin ich über das chinesische Modell zur COVID-Bekämpfung, die Herden-Immunität gestolpert.
Ich denke so vor mich hin – Shanghai, 26 Mio. Menschen, das ist ein Drittel Deutschland. 70% erkrankt, das sind 18,2 Mio.
Wenn man im ganzen Reich so erfolgreich mit den Infektionen ist, hat man 980 Mio. Kranke. Das ist unsinnig. Ich rechne mit 250 Mio. Erkrankten.

Nun geht es um die Frage nach den Langzeitfolgen der COVID-Infektion. Man hat weltweit keine verläßlichen Zahlen dazu. Meldungen liegen zwischen 7,5 und 41%. Bei klinischen Fällen in DE zählte man 37,6% mit deutlichen Folgeschäden.
Aber zurück nach China.

250 Mio. Infizierte. Letalität bei 10%. Bleiben 225 Mio. Erkrankte, schlecht versorgt, oder auch garnicht. Folgeschäden bei 50 bis 60 Mio. Genesenen. Und dies bei einem miserablen Gesundheitssystem. Wie will man dieses Problem lösen?

Man löst das Problem auf chinesische Weise. Man tut nichts, und macht das Thema mit reichlich Propaganda tot. Das ist Pragmatismus in Reinform. Und es ist nicht mal falsch gedacht. Zahlenspiele wie meines oben werden nicht benötigt. Das Kommando lautet „Laufen lassen und wegsehen!“

MAKABER, NICHT WAHR?

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