Sport? Nein, Spott!

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, langweilt mich das Fussballspiel. Selbst in diesen Tagen, die per Weltmeisterschaft mit Fußball vollgestopft sind, hat sich an meiner Gemütslage nichts geändert. Diese Sportart wäre nach meinem Gusto erst attraktiv, wenn man mit dem Gekicke auf dem Rasen aufhörte. Unterhaltsam ist das ganze Drumherum, bis hin zu dem Kübel Bier und der Stadionwurst, letztere eine Scheußlichkeit, die aber beim Fan ankommt, weil Schalke 04 auf der Pelle steht. Was ich meine? Beispiel: In Qatar wird die Stadionwurst mittlerweile „Ekel-Wurst“ genannt, weil sie eklig aussieht, eklig schmeckt, und 9 Oiro kostet. Bier zum Runterspülen gibt es nicht. Ich finde das lustig. Man kann sogar noch eins draufsetzen: Die Fußball-Mafia „FIFA“ spricht auf ihrer Website von „Weltklasse-Gastfreundschaft“. Ja. Und ein Ticket für das Finale kann 1400 Oiro kosten. Das Leben in der Schweiz ist halt sauteuer, und so müssen viele Rubelchen Richtung Zürich rollen! Der Präse Gianni Infantino muss auch noch dringend zum Friseur.

Das muss übrigens auch ein Spieler des französischen Klubs „Paris Saint-Germain“, ein junger Mann namens Kylian Mbappé. In Profi-Kreisen kursiert die Meinung, er sei das Beste wo gibt. Angeblich versucht man, ihn mit einer Börse von 1 Milliarde Oiro abzuwerben. Briten! Ein Ölscheich. Was sonst?

Hier ist für mich der Spass zu Ende. Ich komme zurück in die Spaßecke. Versuche es, positiv zu denken. Beispiel: Ich achte darauf, das Ende der unsäglichen Kickerei nicht zu verpassen. Gestern hat ein Noname, Marokko, die Spanier nach Hause geschickt, einen Favoriten für den Titelgewinn. Keiner hat geglaubt, dass das möglich sein könnte; entsprechend war die Reaktion von Spielern und Zuschauern. Man durfte erleben, wie Glücklichsein aussieht. Viele Marokkaner haben Rotz und Wasser geheult – Emotion pur! Pfeif auf den Fussball, genieße den Augenblick!

Ich gestehe, auch ich hatte einen seltenen Genuss an der Situation. Fast hätte ich mich mit dieser Sportart versöhnt – aber nur fast. Dann sind mir wieder die Deutschen in den Sinn gekommen, ihr seelenloses Gekicke, und ihr Zustand nach dem Spielende. Ehrlich gesagt – für Spass hat bes nicht gereicht, aber immerhin für Häme und Spott. Ich erinnerte, wie einer der Wortführer aus der deutschen Delegation im Brustton der Überzeugung, also laut und deutlich sagte:

„Wir fahren dahin, um Weltmeister zu werden!“

Und das Schicksal antwortete:

„Peng!““

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