Vorlieben

Wenn ich etwas gut kann, dann ist es Krankheit. Es geht überall etwas kaputt, und das unentwegt. Das führte daztu, dass ich eine Liste angelegt habe; sie sagt dem Arzt, was wann los war. Aus dem Gedächnis kriege ich das nicht auf die Reihe.

Wenn ein Doc nach Vorerkrankungen fragt, ziehe ich also meine LIste aus der Tasche, reiche sie rüber und denke so ganz für mich, er möge damit Spass haben. Denkste. Ich habe nir ein Mal ein Wort der Anerkennung geerntet. Einer meinte, das An gelistete reiche für 7 Leben. Ich aber weiss es wie immer besser. Es reicht für ein Leben, nämlich meines.

Ich weiss nicht, wer ich bin. Ein Alien? Oder ein Mensch mit Hirnschäden? Alles andere scheidet aus.Was war? Nun, man steckte mich in einer Klinik zu den Krebskranken und wartete auf meinen Tod. Ich sagte, dass es so nicht geht, habe mich 3 Wochen lang geschunden wie ein Grubenpferd, und bin dann nach Hause gefahren.

Eine andere Episode: Der Doc sagte, das dort sei ein Karzinom.
Ich schaute mir mein Röntgenbild an und kommentierte; das sei Scheisse. Der Doc schaute mich an, und meinte, das sei Scheisse. Dann hat es in meinem Schädel gerödelt und gebrummt, und ich hatte den Krebs verarbeitet. Sagte dem Doc, dann gehen wir das jetzt an, und fragte nach dem nächsten Schritt. Der hatte wohl erwartet, jetzt bricht der dicke Risch zusammen. Falsch. Angst und Jammern sind kontraproduktiv. Wie es sich gehört, ist der Krebs zusammengebrochen.

Dem Tier bin ich näher als dem Menschen. Ich esse fetten Speck, besonders wenn er gut gewürzt ist. Meine Kaltgetränke müssen so kalt sein, dass sie im Hals gefrieren. Heisses gegen Durst – nicht mein Ding. Beim Obst esse ich alls, ausgenommen die Stiele vom Apfel und den Kern der Mangofrucht, den kriege ich nicht runtergeschluckt.

Bei Wasser und bei Bier trinke ich wie eine Kuh. Eine Stange Kölsch zum Beispiel bringt mir 0,2 Liter. Ich setze an, schlucke dreimal, und das Glas ist leer. Ehrlich, das bringt keinen Spass, keinen Genuss. Halbe Liter ist mein Minimum. Anders bei Wein und guten Spirituosen. Dazu lasse ich mir extrem viel Zeit. Mein Kühlschrank steht mir dabei sehr nahe – es mögen 70 cm sein, bis zu seiner Tür.

FRisches (dieser Tippfehler macht Sinn!) Bauernbrot aus Sauerteig mit nichts drauf, aber eine Flasche Chardonnay dazu – das ist für mich eine leckere Mahlzeit am Abend.

Verflucht! NUn sitze ich hier, und es läuft mirt Speichel aus der Futterluke auf die Tastatur (das ist ein Fremdwort für Keyboard); das ist ungesund für das Gerät. Ich sollte allmählich das Thema wechseln.

Ok, das sieht nun ein wenig wie Aufschneiderei aus. Ich nehme mich zurück. Könnte nun erklären, wie man Briketts für den Winter stapelt. Das kann nicht jeder. Schliesslich soll der Stapel nicht bei jedem Luftzug umfallen. Ich lausche – keine Signale aus dem Netz. Also lasse ich das. Obwohl – mein Vater war da sehr eigen. Wenn ich ….. schon gut!

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