1066 – Leckerli

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Wer fragt schon nach, woher das viele Geld kommt, das die Chinesen für den Aufbau ihrer Wirtschaft und für kostspielige Projekte wie „die neue Seidenstrasse“ ausgeben?
Aber aller Ignoranz zum Trotz spült die Zeit eine Antwort an die Oberfläche: Der Schotter kommt aus dem Westen.

Man muss diese Feststellung ein wenig bearbeiten, um zu erkennen, wie einfach die Angelegenheit gestrickt ist.

In der Fiananzwirtschaft zockt man mit fremdem Geld. Deutsche Banken mussten dazu geprügelt werden, ihre Eigenkapitalquote von 2 auf 5 oder 7% zu erhöhen, sie arbeiten also mit mehr als 90% Fremdkapital, also auch mit meinem Ersparten.

Nun haben westliche Finanzer den Chinesen Geld geschickt. Auch meines. China muss nichts zurückzahlen. Zinsen? Null Prozent. China vergibt für die freundliche Hilfe Firmenanteile chinesischer Unternehmen.

Würde die Wirschaft in China boomen, so könnte der gewünschte Profit abgeholt werden. Aber es boomt nicht mehr! Es droht eine Rezession – dann ist das Westgeld verloren.

Daraus ergibt sich, dass man in der Politik sehr sorgsam miteinander umgehen muss. Die Westler haben schon zu viel Geld in China verbrannt, was Herrn Xi Jinping kaum interessiert. Er muss gegen die drohende Rezession und seine Widersacher in seiner Partei kämpfen.

Die westliche Finanzwirtschaft (inklusive USA) leidet nun unter Muffensausen. Wenn China in die Knie geht, hat man Milliarden verbrannt. Wie gesagt – fremdes Geld.

In diesen Zopf muss man nun noch ein buntes Band einflechten; es ist die Staatspartei CCP, die von der Führung in Peking bis ins letzte Kaff korrupt ist. Natürlich fliesst Westgeld auch in private Taschen.

Neulich las ich, man würde vermuten, dass Herr Xi Jinping der reichste Mann der Welt sei. Das ist nicht mehr als ein Gerücht. Offiziell ist er der Generalsekretär seiner Partei, der CCP. Inoffiziell könnte gelten, was als ertragreicher Status wirkt: An der Quelle sass der Knabe! Nein, er sitzt, noch immer. Wer gut beobachtet, würde vielleicht bemerken, dass dieser Mensch zwei Hände hat. Mehr braucht er nicht. Mit einer Hand hält er sich an seinem Amt fest, und die zweite Hand steckt womöglich im großen Futterkessel, den westliche Großinvestoren so bereitwillig füllen.
Aber wie gesagt ….. ein Gerücht! Aber es passt so gut, als Merkmal für das weltweit benutzte Konzept für moderne Staatsführung.

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