1062 – Übel

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Vorgestern abend bin ich schmerzfrei in mein Bett gestiegen, und gestern früh mit heftigten Schmerzen im Knie aufgewacht. Ich weiss ja nicht, wie und wie lange ich schlafend in meinem Bett umhertobe – schliesslich bin ich regelmäßig weggetreten, also ohne Bewußtsein, und damit für nichts verantwortlich. Nur: Das ändert nichts an der Tatsache, dass mein rechtes Knie ziemlich weh tut. Mein Schlaf ist also ungesund. Ein verdammt schlechter Witz!

Nun weiss ich, wo der Schmerz in diesem Gelenk sitzt. Es gibt keine Schwellung, keine Rötung, keine anderen Symptome, die eine Arthritis anzeigten. Ich darf also von einem Knorpelschaden ausgehen. Das fügt sich gut mit meinem Wunsch, doch wieder einmal ins Krankenhaus zu gehen, wenn auch nur für wenige Tage, und nur, dass man dort weiss, der Risch lebt immer noch. Man würde minimal-invasiv die Trümmer rauspulen, die Bruchkanten abschleifen und ein Pflaster auf die kleine Wunde kleben. Danach liegt man noch zwei Tage im Bett und mopst sich, und wenn sich die kleine Stichwunde nicht entzündet, geht man nach Hause. Ich weiss das, denn vor vielen Jahren, ich war noch jung, so um die 68 habe ich das schon mal mitgemacht. Das eigentlich Gefährliche kommt aus der Krankenhausküche. Mein lieber Schieber! Was die dort „Abendbrot“ nennen, ist das tägliche Brot, ein Graubrot, nass, und halb gefroren.

Ich muss mich nun zurücknehmen. Krankenhausküche ist für mich ein Reizthema. Warum? 5 Tage dort kosten bei einem Pflegesatz von 600/Tag = 3.000 €. Die medizinische Leistung muss nochmal extra bezahlt werden, ausgenommen die Schlaftablette. Die gibt’s zum Bett. Für 3.000 € wohne ich in einem Hamburger Luxushotel 5 Tage bei erstklassiger Verpflegung.

Ehrlich ….. ich muss den ganzen Mist nicht haben. Man soll mich gefälligst in Ruhe lassen, dann bin ich so aggressiv wie eine Runkelrübe auf dem Acker.

So, nun habe ich mir die gute Laune selbst verdorben. Mein Mittelchen dagegen: Küche, Pizzaboden belegen mit Frutti di mare. Ich hatte große Shrimps, Vongole, Miesmuscheln, Octopus, Sardinen dazu Cherrytomaten, Jalapenos, Frühlingszwiebel, Büffel-Mozarella und Knobie satt. Eine reelle Sache.

Bis dennächst!

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