890 – Geo-Strategie

Die Zeichen mehren sich für ein Komplott. Der Osten plant. Der Chinese Xi Jinping und der Russe Putin haben ein gemeinsames Ziel definiert und werden weiterhin zusammenarbeiten.

Das Ziel nenne ich ganz platt „Weltherrschaft“. Xi Jinping redet davon bereits öffentlich, und zieht aus der Deckung die Strippen. Aus seiner Sicht ist Putin der Köter für die Drecksarbeit.

Das „Projekt“ Ukraine schlucken war ein offener Test, ein genialer Test für den Chinesen, der nun erfahren hat, wie die Welt reagieren wird, wenn er über Taiwan herfällt.

Die Inbesitznahme westlicher Territorien organisiert er anders. Als Beispiel gilt Großbritannien. Dort regiert dert Russe. Und man blicke nach Australien. Dort kontrolliert der Chinese das Trinkwasser. Die Aussies haben es endlich verstanden und setzen sich gegen China zur Wehr. Die Briten sind noch nicht aufgewacht. Sie stehen unentwegt vor dem Spiegel und bewundern so Ihr Ideal, den Gentleman.

Man kann sagen, dass die Waffe der Russen und Chinesen „Geld“ genannt wird. Wenn das russische Geld abgezogen wird, kann London City die Pforten schliessen. EU und USA müssten Finanzhilfe leisten, um den Bankrott zu vermeiden, und das wäre sehr teuer.

Apropos EU: Dierser Staatenbund ist soweit gereift, dass man ihn auflösen müsste.
Man redet zur Zeit über Reformen, möchte gerne Mehrheitsentscheidung anstelle der Einstimmigkeit, und kriegen solche Korrekturen niemals auf die Reihe, weil die kleinen, Geld fressenden Klitschen auf das Machtinstrument nicht verzichten werden.
Die EU sabotiert sich selbst, schwächt sich, und ist für das Große Spiel nicht tauglich.
Und die Wirtschaft des Westens hat unentwegt Knowhow nach China transferiert, weil Billiglohn den Profit steigert. Dabei hat man nicht gesehen, dass China die Transfer-Masse nutzt, um die deutsche Mutter mit Billigpreisen aus dem Markt zu drängen.

Die USA haben einen anderen Weg zum Untergang eingeschlagen. Sie sind sehr stark mit ihrer Innenpolitik beschäftigt, hauen sich gegenseitig die Augen dick, müssen mit einer Massenpsychose fertig werden, die „Trumpismus“ genannt wird und streiten sich um Macht, die sie längst verloren haben. Und sie müssen sich wohl oder übel mit den Briten gut stellen, weil sie militärisch, per Geheimdienset abgesichert, finanztechnisch, mit dem Söldner-Unwesen und dem totalen Zugriff auf das www äusserst wirksame Waffen besitzen.

Und langsam, ganz langsam kommen Meldungen aus Afrika. Da sitzen auch einige Psychopathen, die mitspielen möchten. Mit bunten Glasperlen sind sie nicht mehr zufrieden zu stellen. Dazu ein selbst erlebtes Beispiel: Eine deutsche Furma baut eine Fabrik in Uganda. Als die Anlage produktionsreif war, kam der Staatschef, legte seine Hand drauf und entschied:“Alles meins.“ Die Deutschen packten und reisten ab in ihre kalte Heimat. Ende des Berichts.
Natürlich haben die Chinesen ein Riesenproblem: Zu viele Menschen, zu wenig Raum. man weiss, dass man in Peking davon träumt, Bevölkerung in Afrika anzusiedeln. Dazu kann man das, was in und mit der Ukraine geschieht, nahzu identisch als Fortgang des chinesischen Abenteuers vorausahnen.
Die gute alte AK-47, die Kalashnikow als Anti-Chinesikum – das hat was.

Relative Ruhe herrscht in Ozeanien. Dort hält man sich alle Optionen offen, aber mit den Chinesen kuscheln fände man schon attraktiv.

Die Pol-Regionen sind bereits zum Streitobjekt geworden. Man vermutet dort wertvolle Bodenschätze. Die Chinesen haben die Nase vorne. Die Deutschen erkennt man sofort, sie sind im Rennen die letzten. Berlin hat unlösbare logistische Probleme, nicht mal Unterhosen für die Bundeswehr. Unser Forschungsschiff findet die Felder mit Mangat-Knollen – andere besorgen die Ernte. Sie nennen das dann Arbeitsteilung.
Der Kampf um die Schätze der Arktis wirkt ein wenig wie eingefroren. Übrigens wollten die Chinesen das dänische Grönland kaufen und damit einen Territorialanspruch auf die Arktis anmelden. Die Dänen haben angeblich 11 Tage lang nur gelacht.

Kleinen Moment – da war noch etwas. Ich habs. Andorra. 80.000Leute, halb so gross wie Berlin. Man ist selbstbewusst. „Lassd sie kommen! Hier sind 40.000 Jagdwaffen, in Kampfgruppen organisiert, die von Capitanos geführt werden. Man schiesst gerne mit Sauposten, weil 2,75 mm-Schrot richtige Löcher in die Hose des Gegners reisst.

Ja, da ist noch der Vatikan mit seiner Schweizer Garde. Mittelalter per Hellebarde gegen das moderne China mit dem G 36 von Heckler & Koch – denkbar, aber nicht dankbar. Die Chinesen zerstören die Sixtinische Kapelle, als wäre es eine Sandburg am Strand von Norderney. So sind die Regeln im Krieg. Man glaubt, Michelangelo sei eine Nudelsorte.

Vermisst jemand Südamerika im Grossen Spiel? Verständlich. Ich auch.

Eine Antwort zu “890 – Geo-Strategie”

  1. China in Südamerika – Gekommen, um zu bleiben…
    Statista: Bis Ende des Jahres 2021 betrug der Kapitalbestand von Direktinvestitionen (FDI) aus China in den Staaten Südamerikas rund 189,3 Milliarden US-Dollar an. Der südamerikanische Staat Brasilien weist mit rund 73,75 Milliarden US-Dollar den größten Kapitalbestand chinesischer Direktinvestitionen (FDI) in Südamerika auf.

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