752 – Alarm

Oh ja, ich spüre,
wie das Gift mir den Atem nimmt,
meine Sinne trübt
und meiner Seele
die Leichtigkeit des Lebens
kompromisslos verweigert.
Ungeschützt ertrage ich das Übel,
das die Welt Konflikt nennt
in einem Raum, wo Tod und Leid
sich wie gute Geschwister
in Liebe die Hände reichen.
Es wartet reiche Ernte,
wieder und wieder,
wie vor tausend Jahren.
Wieder einmal herrscht Ares,
der Gott des Kriegs
über die Menschen-Welt
und lenkt der Menschen Sinne
einzig auf das Schwert.
Sein Auftrag lautet „Töten!“,
wie immer. wie immer.
Heut‘ weint eine alte Frau,
in ihren Armen den Tod,
und sie sucht vergebens
nach einem Sinn,
dem Sinn ihres ihres Lebens.

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