651 – Selfie

Ich meine, dass das Wort „Selfie“ ganz und garnicht zu mir passt. Ich b in ein alter Knacker, und diese Vokabel ist mir zu ….. zu jung, zu modern, und zu abgedroschen. Ich bin da sehr unentschlossen, zumal ich auch schreiben könnte, es sei mir gelungen, mich selbst abzulichten – so alt bin ich wieder nicht. Wäre es so, ich würde längst mit einer Kerze in der Hand auf dem Friedhof stehen und warten, bis ich dran komme. Nein, noch ist Luft nach vorne!

Mit dem Fotografieren habe ich nichts am Hut, aber ich besitze eine kleine Kamera. Die ist so winzig, dass ich sie mit meinen Wurstfingern kaum bedienen kann – und sie will bedient werden. Um alle Funktionen zu beherrschen, brauchte ich ein Studium in zwei Semestern. So fühlte ich gestern. Ich klappte Deckelchen auf, sah ein kleines Loch, und in meinem Gesicht stand die Frage, wozu hier ein Loch ist. Greife zur Lupe und zur Taschenlampe und schau hinein, sehe Kontakte – aha! Das ist eine Steckdose. Wenn ich nun ein Kabel finde mit kleinem Stecker, das am anderen Ende einen grösseren Stecker hat, kriege ich die Kamera möglicherweise an den PC …. und dann die Bilder rüber …. und so weiter. Nach einer Bedienungsanleitung brauche ich erst garnicht zu suchen. Solche Sachen frisst die Zeit weg.

Nun, wenn man solches Gerät 10 Jahre nicht angefasst hat, gibt es das eine oder andere Problem. Bei SONY fand ich dann doch etwas zum Nachlesen. So konnte ich heute, hochmotiviert und -konzentriert das Ding lauffähig hinkriegen.

Hier der Beweis:

Das bin ich heute, am 5.2.2022, ohne Tasse Kaffee; mit sehe ich viel besser aus

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