607 – Gehorsam

Schon Flavius Vegetius Renatus (400 n. Chr.) schrieb in seinem Buch „De Re militari“ („Über militärische Angelegenheiten“):

„Wer den Frieden wünscht, bereite den Krieg vor.“

Es ist überaus interessant, dass diese Empfehlung eines römischen Militärexperten auch heute noch Leitlinie für die Landesverteidigung ist.
Damit ist die Forderung der US-Waffenlobby (NATO genannt) nach 2%-igen Staatsausgaben, bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt, begründet.
Es geht um rund 70 Milliarden Oiro, das sind ca. 20% des Bundesetats.

Ich plädiere offen für die 2% des BiP unter der Bedingung, dass man nicht in den USA einkauft, sondern bei ALDI. Damit wäre die Not in der Unterschicht beseitigt, und es blieben einige Oiros für Infrastrukturmassnahmen und/oder Bildung übrig.

Zurück auf soliden Grund:

„Weisst du nicht, mein Sohn, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird?“
(Kardinal Richelieu 1585 bis 1642)

Nebenbei:

Auf deutscher Seite ist die Zusage zur 2%-Regel (= plus 17 Milliarden, Ziel 70 Milliarden) für Waffenkäufe etc. durch SPD-ler abgegeben worden. Rädelsführer waren Peter Struck (ist glaube ich nun tot), und durch Frank-Walter Steinmeier, unser präsidialer Ober-Salbader und Worthülsen-Artist.
Man muss hoffen, dass die Zusage an die USA von britischer Qualität ist. Eine vertraglich bindende Zusage als lustige Ablehnung – das könnte mir gefallen!

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