582 – Evolution

Man könnte meinen, ich sei ein Trapper. Es hat den Anschein, dass ich im Trab in jede Trap tappe, die in der Landschaft gestellt wurde.

Heute früh machte ich meinen gewohnten Spaziergang (im Netz). PLötzlich lag vor mir das Wort „Evolution“. Ich bin voll reingetreten und werde festgehalten wie in einer Bärenfalle. Nun, die Situation ist weiss Gott nicht gefährlich. Was soll schon sein?
Da wächst eine Gurke. Die sieht anders aus als die Gurke vom letzten Jahr. Irgendein Ereignis hat sich auf meine Vorjährigen ausgewirkt, sie genetisch „modifiziert“, und nun ist meine Salatgurke lila und schmeckt wie Cola. Nun müsste ich meinen aktuellen Bestand an Gurken auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Aber nein, ich werfe die Dinger übern Zaun in die Wildnis. Würde ich sehr lange leben, so könnte ich irgendwann feststellen, dass mein Gurkenstamm nun blau ist und ohne Fett nach Mettwurst schmeckt.

So jedenfalls geht Evolution. Eine natürliche Entwicklung von allem, was lebt. Moment mal! Himmel, da kommt mir ein Verdacht! Ich denke falsch. Ursprünglich war die Gurke blau und hat nach Wurst geschmeckt. Im Lauf mehrer Millionen Jahre hat sie sich weiterentwickelt und irgendwann in mehrere Zweige geteilt, von denen wir zwei kennen: Die wässerige grüne Gurke mit ihren Abarten Essiggurke, Spreewald-Gurke und Senfgurke und schliesslich den Menschen. Letzterer befindet sich noch immer in einer Frühphase. Man erkennt es daran, dass allzu viele Exemplare kein Hirn besitzen, sondern Gurken-Inneres unter der Schädeldecke tragen, womit sie zu denken versuchen.

Sieh an, sieh an! Nachdenken! So wird der Horizont weit, und die Sicht wird klar!

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