531 – Ordnen

Ich denke, dass jeder Mensch dazu neigt,
auf eigene Art mit der Zeit umzugehen.
Aber man kann heutzutage in weniger als
12 Semestern sumerische
Kalenderwissenschaften studieren.
Mit einem entsprechenden Abschluss
ist man in der Lage, die Gesellschaft
mit einer Zeitordnung zu unterstützen,
indem man z. B. die
weihnachtlichen Events
in einer Zeitleiste so fixiert,
dass sie für die Ewigkeit Zeugnis
soliden Wirkens
ablegen werden. Solche Arbeiten
gewinnen zunehmend an Bedeutung
für die Weltwirtschaft.
Kalendristische Konzile sorgten
für Fixierung, indem sie im
Jahr jeden Tag in 24 Stunden,
jedes Jahr in 12 Monate unterteilten
und es an jedem 31.12. enden lassen.

Wir erinnern an das Konzil von
Konstanz (1414 bis 1418),
wo alles auf den Prüfstand kam,
nicht wahr?
Nun wurde auch dort gepfuscht.
Man schaut sich den aktuellen Kalender an und stellt fest:
Die 52. Woche 2021 ist nicht voll.
Man braucht 2 Tage zum Komplettieren.
Also nimmt man sich die
ersten beiden Tage des neuen Jahres dazu.
Gleichzeitig lässt man das Jahr 2022
wie immer am 1.1. beginnen.
Somit leistet man sich beim 1.1. unbd beim 2.1.
einfach eine Doppelverwendung.
Merkt ja keiner.
???
Doch, einer hats gemerkt.
Danke, Dieter!
Wer zum Teufel ist nun Bundesinnenminister`?
Nancy Faeser?
Es gendert ja richtig im grossen Fressnapf!
Ob sie den Saustall im Kalender in den Griff kriegt?

Es soll nicht unerwähnt bleiben,
dass heute der Kalendrismus
die Zeit verteuert; Zeit, Papier gebracht,
muss man in der Regel kaufen.

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