493 – Gerettet?

Es ist Freitag, und es ist wieder Futter im Häuschen. Dies nicht nur für die Vögel und die Katzen – nein, sogar für mich, den Bescheidensten aller Bedürftigen, der mit Brot und einem Apfel bestens verpflegt ist.
Dafür habe ich gefälligst froh und dankbar zu sein. W. hat zu meinen Lasten für 146 oiro eingekauft; mein Anteil an dieser Summe beträgt fast 16%. Die restlichen 84% haben mich gefälligst nicht zu interessieren.

Unter solchen Bedingungen friste ich hier mein Leben. Und ich frage mich ohne Unterlass, welche teuflische Macht mich so ….. schreibs hin, Feigling ….. so fett werden liess, und auf welche Weise?

„An apple a day keeps the Doctor away!“? Falsch! Der musste wieder einmal kommen, wieder nichts mit away gekeept, er macht eine Fleischbeschau wie der Tiermediziner an einer Schlacht-Sau und stellt fest: Na, schon wieder ein wenig zugelegt? Steigen Sie doch mal auf Ihre Waage ….. ich weiss die ist ewig kaputt ….. aber sie tut es noch ein wenig ….. beim Sperrmüll? Macht nix, hinter Ihnen steht die Gleiche …..

Okay, mit meinen Andeutungen weise ich darauf hin, dass selbst das Leben eines Rentners, der keine anderen Pflichten hat als zu leben, nicht ohne Hindernisse ist. Zu allem Überfluss macht man sich in meiner Notsituation auch noch lustig über einen alten Mann, dem man so im Vorbeigehen zuruft, man habe k e i n e Getränke gekauft, also auch kein Bier, sodass ich gezwungen bin, den Mett-Igel, mein Minced meet trocken runterzuwürgen, weil a. mein Wein nicht zu rohem Schweinefleisch passt und b. mein Weinvorrat nahezu Null beträgt.

Schon gut. Lacht mich ruhig aus. Aber mein ist die Rache! Ihr werdet das alles noch erleben, und ich wünsche Euch, dass das andauert, bis Ihr 130 Jahre alt geworden seid. Dann werdet auch Ihr Kalbsleberwurst ordern, und man wird Euch Pfälzer Leberwurst vorsetzen, das 60 Jahre lang, und Ihr werdet nichts, aber auch garnichts kapieren. Die Höchst-Strafe!

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