485 – Protest

Liebe Kampfgefährten, Mitbürger und /-innen! Man sollte es nicht glauben, aber es ist wieder einmal so weit, dass wir von der AfS mahnend den Finger heben müssen, um unsere grundgesetzlich garantierten Rechte in die Erinnerung der Berliner Polit-Klique zurückzurufen. Ich rufe es ihnen in aller Deulichkeit zu: Wir sind freie Bürger, unsere Menschenwürde darf nicht mit Füssen getreten werden, und wir bestehen auf unserem Recht auf Selbstbestimmung!

Darum ist es nicht hinnehmbar, wenn man aus Sorge über die Ernährungslage in unserer Republik ständig auf die Karoffel verweist. Wir bestreiten ganz entschieden, dass diese Knolle geeignet ist, als Grundnahrungsmittel für die ganze Armee der Alten und Kranken, der Armen und der Kinder eingesetzt zu werden. Und wir verleugnen die Kartoffel aus gutem Grund: Sie besteht zu 56% aus Stärke, dem Triebmittel für Fettleibigkeit und zu 44% aus Solanin, einem Glykoalkaloid, das bekanntlich Gift ist. Der Rest ist Wasser. Anscheinend möchte der Herr Gesundheitsminister eine Strategie fahren, bei der die Menschen nicht dick werden können, weil sie das Gift rechtzeitig tötet. Er nennt das dann sozial verträgliches Ableben, weil damit positive Effekte verbunden werden können.

Ausserdem hat es sich erwiesen, dass die Kartoffel unfruchtbar macht. Diese Feststellung benötigt keinen besonderen Beweis. Hat je ein Mensch davon gehört, dass eine deutsche Frau, die Kartoffeln meidet, keine Kinder bekommen kann? Derartige Diffamierung ist einfach abstrus und beleidigt jeden, der Bratkartoffeln als Schweinefutter stehen lässt!

Die Kartoffel hat in der Vergangenheit ganze Völker ausgerottet. Ihr südamerikanische Ursprung hat dort Katastrophen ausgelöst. Wo sind sie heute, die Azteken, die Tolteken? Sie sind dort, wo die Kartoffel hingehört: Unter der Erde!
Überlebt haben nur die Hypotheken, aber die sind bekanntlich Geldfresser. Kleiner Scherz meinerseits.

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Tomate. Ihr Aussehen, das agressive Rot signalisiert schon hinreichend, dass mit dieser Frucht Vorsicht geboten ist. Auch sie enthält Solanin. Deshalb ist ein Alltagsgericht wie Spaghetti bolognese berits ein gesundheitliches Risiko, aber mit Kartoffel kombiniert nahezu tödlich. Wie kommentiert der Bundesminister für Gesundheit diese Tatsache? Was tun seine Behörden gegen ein solches Risiko? Nichts. Nichts.

N i c h t s !

Alsdo, liebe Parteigenossen und /-innen, liebe Gäste – hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott! Finger weg von der Knolle, und Euch allen einen Guten Stuhlgang! Freundschaft!

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