475 – Vivat!

Hurra, es ist bei uns angekommen. Seine Reisezeit war weniger als 48 Stunden, und seine ersten Besuche macht es in Belgien und in Deutschland. Ja, es ist die Rede von COVID-19 Vers. B.1.1.529!

Diese Variante soll 5 x ansteckender sein als die bisher bekannten Varianten und bis zu 30 Unterarten hervorbringen. So recht glauben mag ich das nicht; weiss der Teufel, wer sich hier auf diese Weise warum aufspielen muss – gewiss ist allerdings, dass es diese neue Versionm unseres Haustiers gibt – und unsere Katzen sind mir willkommener. Aber was hilfts?

Das Ding ist da, ob der ohnehin bröckelnde Impfschutz gegen den 529er wirkt, weiss man nicht.
Soeben erreicht mich die Nachricht, dass der Neuling auch in Israel angekommen ist. Es ist interessant, wie sich die Affaire dort entwickeln wird, denn Israel gilt als Musterland mit relativ niedrigen Fallzahlen – mein Testfeld erster Güte.
Anders die BRD; hier steckt man bereits tief in Schwierigkeiten, und die Verblödung schreitet voran – weil die Briten längst dichtgemacht haben, aber in Frankfurt ist heute noch ein Flieger aus Südafrika gelandet, und die Passagiere sind nicht in Quarantäne gegangen, sondern ungehindert in die Stadt. Stunden später ist ihnen etwas aufgefallen, dann wollten sie diese Leute zurück haben – als Idioten sind sie unschlagbar. So erzählt man sich.

Davon losgelöst muss man hinnehmen, dass uns die neue Virusvariante ohnehin irgendwann erwischt hätte. Aufhalten ist technisch unmöglich. Dies ist Teil eines umfassenden Grundverständnisses, gegen das viele Verantwortliche geimpft zu sein scheinen. Vielleicht ist dies der Grund für das bürokratische Gehabe in Politik und Verwaltung, das immer Zeit kostet – die man in Epidemien nicht hat, und in Pandemien schon mal garnicht. Man muss schneller sein als das Virus, und keine „Ständige Impfkommission“ als Bremsklotz mit sich schleppen, die immer nächste Woche diskutieren möchte.
Und eines ist sonnenklar: Die BRD befindet sich in einer Notstandssituation, das Gemeinwohl hat Vorrang vor dem Einzelnen. Wenn es nötig oder zweckmässig ist, Freiheitsrechte zeitlich begrenzt einzuschränken, so muss der Bürger das hinnehmen – mehr, er muss seine Regierung unterstützen. Und daran ist nicht zu rütteln, auch nicht mit einem veralteten Grundgesetz.
Regierungen müssen einen Zwei-Fronten-Krieg führen. Die Feinde sind die Viren, und die Dummheit des Volks. Sind Beamte, Juristen und Landwirte dieser Aufgabe gewachsen?

Jetzt darf gelacht werden!

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