460 – Aphorismus

Nun habe ich mir 12 von diesen Dingern ausgedacht und bin richtig stolz, denn endlich konnte ich 12 kürzeste Texte posten (sagt man das so?). Das Ergebnis meiner Mühe erschüttert mich bis hinein in meine Grundmauern: Kein Mensch liest sie!

Im Ernst: Sind derartige Sprüche nützlich?

Ich sage dazu unmissverständlich und festen Glaubens: JEIN! Mal ist man wie weggetreten, guckt drüber und fragt sich, was der Mist eigentlich soll. Ein anderes Mal ist man auf Empfang geschaltet, liest, und bildet sich ein Urteil. Und im dritten Fall geht man sogar ein Stück mit. Ich mache das gelegentlich, indem ich zitiere, den roten Faden aufgreife und ein kleines Stück Länge dazuspinne. So verwendet machen Aphorismen für mich Sinn. Warum? Nun, ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, was der Autor uns nahe bringen will / wollte. Nutzlos? Ich meine, bei weitem nicht. Es gehört zu meinen nahezu religiösen Überzeugungen, dass ich auch damit das Süppchen unter meinem Schädeldach am Köcheln halten kann. Dort ist noch ein wenig Leben, und das soll mir erhalten bleiben!

Ich kämpfe nun mit dem Schlaf. Es ist tägliche Routine und sie hat einen festen Platz in meinem Zeitraster: 11 bis 12:30 Uhr! Danach bin ich wieder komplett anwesend. Vielleichtg schreibe ich dann die nächsten 12 Aphorismen! (Keine Sorge, ist nur eine leere Drohung). Obwohl – es ist ein bisschen wie Pilze sammeln.

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