434 – Stop

Seltsam, meine Situation. Icxh stelle fest, dass mein Flow beim Tippen zu Ende ist. Ich fühle das. Die Luft ist raus.

Nicht dass mich das nun auf irgendeine Weise berüähren würde. Im Gegenteil: Es ist befreiend. Die Manie ist überwunden, und denke, wieder normal zu sein. Back to normal!

Normal ist es nämlich nicht, wenn ich im mTV einen Spielfilm sehen möchte, hier z. B. „Apocalypse now“, der Streifen läuft auch tapfer über einen Riesen-Bildschirm voll in meine Bude, und ich hacke dabei auf meinem Keyboard herum, kriege nicht viel mit, schrecke hoch um die Frage, ob die Hubschrauber schon vorbei sind, oder ob sie noch kommen, und warum dümpelt da ein Mann im Wasser?

Was war das Ergebnmis? Mein Text ist Müll, schietig und voller Tippfehler, und die Apocalypse ist Müll, da sie nur brockenweise bei mir angekommen ist.

Ist ja gut! Ich weiss schon, was hier schief läuft.Man darf es getrost idiotisch nennen. Aber mir scheint, es ist vorbei. Jetzt bloss nicht depressiv werden. Dann wäre ich ja bipolar und ein Fall für den Psychotherapeuten!

Ich bin ok, im Gegensatz zu dem Monat November.Kann mir irgendwer erklären, wieso diese furztrockene, voll braune Distel vor meinem Fenster nun gelbe Blüten kriegt? Und die Spatzenbande kriegt Winterfutter, wird immer fetter, sodass sie schon zu Fuss gehen müssen, weil sie nicht mehr hoch kommen zum Fliegen! Offenbar kriegen sie mehr Energie, als sie verbauchen. Sie sollten in meinem Gefrierschrank übernachten! Dort zittert man sich die Pfunde runter.
Ich habe es selbst probiert. Meine Eiskiste ist einfach nicht geräumig,
und man fühlt sich eingesperrt, allein in Dunkelhaft.
Schade. Nötig wäre die Massnahme. Fly, Robin, fly, up up to the sky?
Träume weiter, Alter.

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