401 – Armut

Reich wird man erst durch Dinge,
die man nicht begehrt,
sagte Gandhi.

(Mahatma Gandhi = Gandhi mit grosser Seele)

Ich begehre keinen Pfefferminztee.
Und?
Keine Spur von Reichtum!

Also habe ich es mit Vollkornbrot probiert.
Nichts!

Wie soll das gehen,
wenn ich Reichtum nicht begehre?
Ob ich dann wohl reich werde?

Ich habe wohl etwas nicht verstanden.

Für Herrn Gandhi war Reichtum nicht
identisch mit materiellen Werten?
Vielleicht geht es ihm um den
Reichtum einer reinen Seele?
Und was, verdammt, wäre eine Seele?
Eine gereinigte?

Geschwafel um ein Windei!

Gandhi meinte sicherlich, dass reich ist, wer alles hat, was er haben möchte, wer also zufrieden ist.

Daraus ergibt sich, dass ich, chronisch krank, nicht alles habe, was ich mir wünschte. Es mangelt mir an Gesundheit. Ergo bin ich ein armes Schwein. Schön, wenn’s endlich mal einer bemerkt. Endlich!

Ich weine nun ein wenig in mein Bierglas.

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