387 – Musik

Musik bis der Arzt kommt, oder der Nachbar, weil er endlich seine letzte Nachtschicht wegschlafen möchte.

Diese Koreaner! Blasen einen Hamburger Shanty seelenvoll auf einer Mundharmonika, und senden ihn als New age music – das hat doch was!

Musik ist eine Klangwelt besonderer Art. In ihr sind gewaltige Bögen gespannt, von den Gregorianischen Gesängen bis zum Tekkno, vom Didgeridoo bis zum elektronischen Keyboard, von Hamburg bis Hawaii.

Wir sind mittlerweile daran gewähnt, Musik als Hintergrundgeräusch zu konsumieren. Gut, dagegen gibt es nichts einzuwenden. Nur: Es ist eben nicht Musikhören im eigentlichen Sinne.

Musik verdient Aufmerksamkeit. Ich glaube, dass man erst bei ungeteilter Aufmerksamkeit entscheiden kann, ob man eine Komposition mag, oder nicht.

Möglich, man entdeckt Schönheit, wo man sie nie vermutet hätte.
Vielleicht gehts so: Wir können aus Musik nur heraushören, was hineingeschrieben wurde. Legt der Komponist Seele in sein Werk, dann können wir sie vielleicht wahrnehmen. Vielleicht meint, dass auch unsere Seele auf Empfang geschaltet sein muss.

Musikgenuss ist ein Brückenschlag der Seelen – vom Komponisten über die Interpreten zum Zuhörer.

Ich habe irgendwo gelesen, Gemeinschaft sei eine Sache der Seele. Im Zustand der Harmonie einer Gemeinschaft kannst Du glückliche Momente erleben.

Teufel noch eins. Mag sein, ich bin nun sentimental geworden. Na und? Man muss doch mal darüber nachdenken, warum die Musik in der Psychotherapie eine so grosse Rolle spielt, und warum Musik zu Tränen rühren kann, oder? Was liegt darin? Erzähle!

Kann es sein, dass Du mich immer noch nicht verstehst? Dann höre wieder mal bei QUEEN und Freddy Mercury rein …..

One man, one goal, one mission,
one heart, one soul, just one solution,
one flash of light – yeah one god, one vision!

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