304 – Warnung!

Wer kennt schon Bettwanzen? Sie sind nur dem Namen nach präsent und galten als ausgestorben. Doch nun tauchen sie wieder auf, weil Touristen sie unbemerkt in Deutschland erneut heimisch gemacht haben. Sie sind unangenehme Tiere, da sie sich wie die Zecken von Blut ernähren. Allerdings sind sie Feinschmecker. Gefragt ist in ihren Kreisen der menschliche Saft.
Der Mensch kann sich gratulieren, wenn die Wanze zugebissen hat. Die Pusteln jucken heftig, und lange. Zur Idfentifikation: Sie sind 3 bis 5 mm gross, vollgefressen bis zu 9 mm.

Eine komfortable Bekämpfung der Bettwanzen hat man im Flughafen Frankfurt eingerichtet. Dort arbeitet ein Hund, ein Retriever als Bettwanzen-Spürhund.

Empfehlungen:

Koffer nie auf einem Bett auspacken, sondern im Badezimmer.
Auch die Kleidung soll nicht auf Betten ausgebreitet werden.
Wie man vermeidet, dass sich die Wanzenbande nicht im Kleiderschrank breit macht, wird nicht kommuniziert.
Zur Sicherheit wäre zu beachten, dass Bettwanzen die Farben Gelb und Grün nicht mögen. Rot und Schwarz sind die Farben der männlichen, Blau und Orange die der weiblichen Tiere. Man sollte also z. B. grüne Unterhosen zu einem gelben Shirt tragen. Dann bleiben die Biester im Bett. Dazulegen wäre nicht sehr klug, auf einem Küchenstuhl nächtigen ist vermutlich clever.
Gelb-grüne Bettwäsche aufzuziehen ist nicht zielführend. Die Räuber ziehen sich in dem Matratzenbereich zurück und gehen dann auf Raubzüge wie die Wikinger.

Sonstiges:

Ja, Geschlechtsverkehr haben die Bettwanzen auch. Die Weibchen legen täglich zwischen 1 und 12 Eier.
Sie leben 9 bis 12 Monate. Für Nachwuchs ist also genügend Zeit vorhanden.
Kammerjäger lassen verlauten, dass sie bei der Bekämpfung einige Probleme haben. Die Biester sind zäh wie Juchtenleder.
Sie riechen wie Koriander, in alarmiertem Zustand nach Bittermandel.

Wer sich über die traumatische Insemination informieren möchte, lese bitte bei WIKI nach.

So. Ich denke, das sollte zur Vorbereitung genügen. Alles Gute!

  1. Nach dem Krieg haben Flüchtlinge sie in das Mietshaus mitgebracht, in dem wir lebten. Ich habe meine Mutter angeschrien, dass sie die „schrecklichen schwarzen Käfer“ totmachen solle.Total zerbissen wollte ich nur noch im Wohnzimmer schlafen…

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