259 – CUM-EX

In den Jahren 2008 bis 2011 hat das Hamburguische Bankhaus M. M. Warburg 196 Mio. vom Finanzamt zurückgefordert, Steuern, die man zuvor nie bezahlt hatte. Eine betrügerische Handlung! Danach sollte Warburg 43 Mio. an das Finanzamt zurückzahlen. Warum nicht 196 Mio.? Keiner weiss es. Aber der Bankchef mochte garnichts zurückzahlen und versuchte mit Verfahrenstricks, die Forderung verjähren zu lassen. Mit Erfolg? Kann sein, ich weiss es nicht. Aber der Bankboss hatte auch den 1. Bürgermeister einzupannen versucht, einen Mann namens Olaf Scholz. Dem hat man bis heute nichts nachweisen können. Aber man weiss, dass die Hansestadt dem Herrn Olearikus einiges verdankt. Der Mann hatte inh Vorjahren dem Senat mehrfach aus der Klemme geholfen, Unternehmen und Arbeitsplätze gerettet. Damit „hat er etwas gut“, wie man so salopp sagt.

Seitdem gilt Scholz als zwielichtige Figur. Den CUM-EX-Mist kehrt man unter den Teppich. Und dieser Scholz hat sich nun für eine Börsenumsatzsteuer ausgesprochen und ist sich mit dem Franzosen Macron einig geworden. Man will wohl Aktienkäufe besteuern. Bürger werden also dazu animiert, ihr Geld in Aktien anzulegen und damit – wegen der Renten-Misere – privates Kapital bilden, aber der Staat greift sich erst mal 10% davon? Nicht von dieser Besteuerung betroffen sollen dann die Geschäfte mit den hochriskanten Derivaten sein, sowie der Hochfrequenzhandel. Also dort, wo richtig Kapital fliesst und Geld gemacht wird, kassiert man nicht mit.

Typisch sozialdemokratisch, typisch Macron und Scholz! Ich nenne solche Pläne bösartig, und hoffe sehr, dass diese Biedermänner damit ordentlich auf die Fresse fliegen.
Wäre ich ein aufrechter „Demokrat“, so müsste ich nun Die Linke wählen.
Denen kann man solche Sauereien noch nicht nachweisen.

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