217 – Jetzt?

Hast Du schon mal über das Substantiv „Gegenwart“ nachgedacht?
In Wikipedia wird definiert:
Gegenwart ist eine Bezeichnung
für ein nicht genau bestimmtes Zeitintervall
zwischen vergangener Zeit (Vergangenheit)
und kommender, künftiger Zeit (Zukunft).
Als Synonyme dafür werden auch
die Begriffe heute und jetzt verwendet.

Unbestimmter Zeitintervall –
damit entkommt man der semantischen Falle.
Die Logik setzt dagegen eine Konstante,
mag sein die Sekunde, und stellt fest:
Ist die Sekunde vorbei,
so ist sie Vergangenheit,
und es läuft die „Gegenwart-Sekunde“.
Die nächst folgende ist Zukunft.
Dieselbe Sichtweise gilt
für Milli-,Mikro-, Femto- und Attosekunden,
unvorstellbar kleine Zeiteinheiten,
die man in der Theorie weiter teilen kann
bis zur Null-Existenz.
Konsequent wird Gegenwart
auch mit Zeitlosigkeit definiert.
Die Gegenwart ist Fiktion.
Es existieren nur Vergangenheit und Zukunft,
deren Ausdehnung gleichfalls
nicht quantitativ bestimmt werden können.
Logisch, nicht wahr?
Und nun?
Scheun’n Schiet!

  1. Gegenwart ist tatsächlich der Nullpunkt oder wird auch als dynamische Leerheit bezeichnet, sie ist das Pedant des Nicht-Sein zum Bewusst-Sein, diese vorzkonzeptionelle Leerheit, das Zwischen (Bardo) nämlich, ist der Hyperraum der Magie und das Bewusstsein des mystischen Magiers.

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