194 – Briten

Es ist in der Tat verflucht schwer, zu begreifen, wie die Briten ticken.

Kommentatoren aus GB berichten:

Boris, Landesvater von und zu Johnson macht derzeit im mondänen Marbella Urlaub. Dennoch redete man ein wenig über die Heimat, und einer bemerkte, dass dort die Preise für Lebensmittel steigen. Der Landesvater erklärte in einem Nebensatz, dass ihn das nicht weiter juckt. Eine arbeitslose Amy Clarkson mit ihren drei Kindern hatte er momentan nicht auf dem Zettel.
Klar, die juckt ihn auch nicht.

Aus seiner Entourage wurde bekannt, dass sich der eine oder andere über Spanien wundert. Offenbar hatte man nicht erwartet, in Marbella Sprit und Bier zu kriegen und im Super Mercato volle Regale vorzufinden. Bei solchen Typen ist der Realitätsverlust fast schon beängstigend.

Ein englischer Passant hat allerdings das Kind beim Namen genannt: Schuld sei der Brexit, wenn nichts läuft. Nur: Er setzte hinzu, er würde dennoch wieder das Gleiche wählen – Johnson und seinen Brexit.

Verwirrend, nicht wahr? Sind die noch dicht?

Nein, sind sie nicht. Sie glauben, sie seien unfehlbar, weil es immer einen Weg aus der Misere gäbe, was natürlich nicht stimmt. Wer je sein Auto in eine Schlammkuhle gefahren hat, weiss das.
Der Brite denkt, er mache keine Fehler. Und wenn doch, dann ist der Fehler genau das Richtige, denn kein Mensch könne wissen, was das wirklich Richtige bewirkt hätte. Des Briten Ziele sind immer richtig (für ihn). Erreicht er sie nicht, dann ist der Weg schuldig, und alles, was sich dort finden lässt. Es ist Camouflage für seinen Bockmist. Und er sucht neue Wege, die zum Ziel führen, und – wenn nicht anders möglich – trickreich von hinten durch die Brust ins Auge.

Dieses Handlungsmuster verantwortet die Genetik des Briten. Es ist in einer X- und Y-Chromosomenfolge fixiert, an der die Genetiker weltweit noch immer herumforschen. Anders gesagt: Briten sind nicht dumm, sondern chronisch krank. Zaun drum, Dach drauf – weltweit das grösste Irrenhaus.
Dieser Gedanke müsste sogar einem Briten gefallen!