184 – Quanten

Meinem Bildungsstand entsprechend habe ich unter Quanten immer nur große Füße verstanden. Nun, seit ich von Heisenberg erfahren habe, der eine der wichtigsten Säulen der modernen Physik mit seiner „Quantenmechanik“ entwickelte, hat sich mein Horizont ein wenig (minimalst!) erweitert; dennoch ist mir das Verhalten von Materie im atomaren Raum ein wenig egal. Hauptsache, sie verhält sich.

Wie bin ich in diese Überforderungsfalle geraten? Ach ja, die Heisenberg’sche Weltformel! Sie hat sich für diesen Wissenschaftler als grosse Pleite erwiesen, als grandioser Irrtum eines Nobelpreisträgers. Dieses Thema ist nun wieder wie für mich gemacht. Dort komme ich noch ein wenig mit, denn:
Die Weltformel sollte die Theorie von Allem erklären. Von allem! Das gesamte Universum besteht aus Elementarteilchen, und wie die funktionieren, dass dabei ein Elefant rauskommt, oder so etwas wie ich – das erklärt die Weltformel (die es angeblich garnicht gibt).

Wenn es diese Formel nicht gibt, Werner Heisenberg also Quatsch geredet hat, wie kommt es dann, dass beim Durchrechnen von Modellen zur Welt immer „42“ rauskommt? Die Erklärung ist unglaublich einfach: Du tippst die 42 in Dein Keyboard, und Dein Computer macht daraus ASCII-Code und zeigt was an? “ * “ ! Ein Sternchen, das Symbol für Platzhalter, das sagt, ich stehe für alles!

Es ist also das „Alles“, woran man festmacht. Ja, ich habe verstanden. Heisenberg war zu früh dran mit seiner Weltformel. Damals gab es noch keinen ASCII-Code. Heute lesen ihn interessierte 7-jährige flüssig, und 70-jährige nennen dies Fortschritt.

Man komme mir nicht mit dem Vorwurf, ich würde hier Mumpitz treiben. „Alles Quatsch“? Ich antworte: Definiere bitte Quatsch! Schliesslich sind wir hier nicht im Kindergarten!