177 – Jamaika

Nun ist der Geist Donald Trumps doch tatsächlich in Windeseile über den Atlantik gekommen und hat von Armin Laschet Besitz ergriffen. Und dieser geistige Gartenzwerg leistet sich in seiner Selbstüberschätzung, einen Machtmechanismus ü b e r jene Kraft zu stellen, die man hierzulande so gerne (und so falsch) mit Demokratie betitelt.
„Ich scheisse auf das Wahlergebnis! Ich will Kanzler sein!“

Es deutet sich an, dass wir diesen Menschen in die Reihe der seelenlosen Narzissten wie Orban, Trump, Lukaschenko und Erdogan stellen können.

Der Selbstdarsteller Lindner und sein schwarzes Pendant Merz werden versuchen, den schwarzen Kanzler zu dominieren. In speziellen Situationen werden Schwarz und Gelb eine besondere Stärke entwickeln und die Grünen in den Keller schicken. Habeck und Co. werden dabei den gleichen Schaden nehmen wie die Roten in der Großen Koalition. Randfiguren ohne Meriten. Profile nutzen sich ab wie Schuhsohlen. Am Ende geht man auf der Brandsohle und merkt es nicht mal.

Und die Bürger? Sie haben brav ihre Kreuzchen gemalt, man hat das Ergebnis anschliessend zurechtgebogen, die Roten also in die Wüste geschickt, und nun legt man los. Womit? Beispiele: Bundeskanzler Laschet hat bereits im Wahlkampf erklärt, er wolle die Rüstungsausgaben von 1,45 auf 2,0 % des BIP erhöhen, wie es von den USA befohlen wird. Das wird dann ein Sechstel des Bundeshaushalts werden. Schuldenfinanziert selbstverständlich. Und er möchte flächendeckende Überwachung der Bürger per Kamera, wie man das aus GB kennt.

Am Ende wird wer die Zeche zahlen? Rate mal!

Wie es mit dem CumEx-Scholz laufen würde, weiss ich nicht. Der hat nicht geschwiegen wie die Sphinx, sondern wie die Pyramiden von Gizeh. Mit Scholz nur mal so angedacht: Mindestlohn erhöhen auf 12 Oiro – Unternehmen haben dann höhere Lohnkosten. Es werden die Produkte neu kalkuliert, die Preise steigen, und wir, die Bürger zahlen. Die Unternehmer werden sich doch wohl nicht ihre Profite kürzen lassen! Der Wettbewerb reguliert hier nichts weg, da alle Unternehmen in gleicher Weise betroffen sind. Einen Vorteil geniesst nur, wer keine oder nur wenige Mindestlöhner beschäftigt.

Ich hör‘ ja schon auf!