139 – British

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“
Dieser Spruch von Bertolt Brecht war vor Zeiten richtig – heute glit das Gesagte nur noch bedingt, da die Moral abhanden gekommen ist. Die Briten beweisen dies Tag für Tag.

Neu: Die britische Regierung hat nun nach Schuldigen gesucht. Es sind die Bürger, denn sie haben den Brexit gewählt! Und es ist die Wirtschaft, die unfähig ist, das Land mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie selbst haben ja nichts dazu beigetragen.

Nigel Farage sieht das anders. Er traut sich nicht mehr, nach Wales zu reisen, und er hat seinen Kumpels geraten, dort nicht aufzutauchen. Grund: Angst vor den Fischern, die er bekanntlich deftig belogen hat.

Zudem werden Stimmen laut, die vorhersagen, dass das UK nicht mehr lange zusammenhalten wird. Als Grund gibt man an, es sei zu viel Gift geflossen.

Ein mögliches Szenario:

Erst scheidet Schottland aus. Dort wird an der Selbständigkeit seit Monaten gearbeitet, und man will zurück in die EU. Wenn sie das geschafft haben, wird ihnen Wales folgen. Nordirland wird an die Republik Irland zurückgegeben, damit in dieser Ecke Ruhe einkehrt. Dort kennt man übrigens keine Versorgungsprobleme, da man Nordirland so behandelt, als wäre es noch EU-Mitglied. Freier Güterverkehr, kein Zoll usw. Die Nordiren sind privilegiert und verwöhnt, und dies nur aus Vorsicht, damit nicht wieder der Bürgerkrieg ausbricht.

Was bleibt? Es ist England mit seiner Hauptstadt London. Ein kleines Stückchen vom Globus, das man selbst mit einer Zange nicht anfassen möchte. Was bleibt ihnen?
Nun, da ist einiges von Gewicht:

  • Söldnergruppen zum Krieg führen
  • Geldwäsche für Großkriminelle
  • Datenkontrolle mit Vermarktung aus dem Internet
  • gute Geheimdienste und
  • Haferkekse.

Damit – und besonders mit den Haferkeksen -bleiben sie auch als Kleinbritannien gefährlich. Wie gesagt: Moral findet in englischen Köpfen seit Menschengedenken nicht statt. Überflüssiger, hinderlicher Luxus!

  1. tja, nachdem Rüstungskonzerne nach dem WWII privatisiert wurden, setzt sich der Trend im Bereich Soldatenhandwerk fort.
    Jetzt spricht man von der Privatisierung des Krieges. Das heisst nicht nur, dass der Markt für sog private armed forces (Söldner) wächst, sondern auch, dass zunehmend nicht mehr Nationen / Regierungen als Auftraggeber tätig sind, sondern eben auch Privatunternehmen / global Corporations (Bsp. Monsanto, Barclays etc.).
    Selbst Söldner-Branchenvertreter warnen mittlerweile davor, dass diese Entwicklungen demokratiegefährdend sind.
    Private Military Companies oder – Contractors (Bsp Academi = ex Blackwater; Wagner Forces etc.) sind auch nachrichtendienstlich und in Sachen PsyOps unterwegs und bilden an Waffensystemen aus.
    Allein im Irak sollen mehr als 80 Britische Söldnerunternehmen mitverdient haben.
    Der Umfang dieses Wirtschaftszweigs lässt sich nur schwer beziffern. 2006 schloss das US-Verteidigungsministerium 48 Prozent seiner Verträge mit Privatunternehmen für den Erwerb von Ausrüstung und Nachschubgütern ab, 13,5 Prozent für militärische Forschung und 38,5 Prozent (oder für 113,4 Milliarden Dollar) für „andere Dienstleistungen“. Nach Angaben des Friedensforschungsinstituts Sipri handelt es sich bei der Mehrheit der Unternehmen, mit denen Verträge über „andere Dienstleistungen“ abgeschlossen wurden, um Anbieter militärischer Dienstleistungen. In Großbritannien wurde 2005 der gesamte Markt für militärische Dienstleistungen auf vier Milliarden Pfund geschätzt.

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