132 – Gefasel

Schon gehört? Die durch das Covid-19 verursachten Beulen und Löcher in den Lieferketten hat nun dazu geführt, dass der Fahrradmarkt leidet! Es gibt keine Fahrräder zu kaufen! Man sage mir, was ich tun soll ….. schliesslich bin ich es gewöhnt, und es ist unabdingbar, dass ich wöchentlich mindestens 1 Fahrrad kaufe!
Besonders tragisch ist der Umstand, dass – einen anderen Mangelzustand betreffend – keine Fahrradklingel ohne die Installation eines Halbleiters funktionieren kann.
Zwar ist genug Bier im Land, aber soll etwa ein Fahrradfahrer bier-saufend über Radwege brettern und „Weg da“ brüllen?

Erstaunlich, wie sich alles fügt. Der Fahrradmangel nivelliert, so mancher wird seine alte Karre aus dem Keller holen und aufmöbeln. Schliesslich will man nicht als Fussgänger Füsse und Schuhwerk strapazieren; der Ledermarkt kann bisher leider nicht eingeschätzt werden. Schuhleder kommt schliesslich aus Argentinien, denn in Deutschland sitzen die meisten Rindviecher auf Stühlen herum, saufen Bier und kauen auf einem bunten Salat herum. Ein Bild zum Gotterbarmen!

(Mann, bin ich wieder grosskotzig!)

Unsere Welt ist an Globalisierung erkrankt, und nun kam dieses verfluchte Virus praktisch obendrauf. Offenbar gibt es dennoch Gewinner, Leute wie Dominic Raab, der britische Aussenminister, der Leistung auch dann verweigert, wenn die Hütte brennt. Er zahlte für eine Woche auf Kreta rund 44.000 oiro. Die Luxusherberge stellt ihm natürlich ein Fahrrad kostenlos zur Verfügung, und wenn er will mit einem Kasten Bier hinten drauf. Die britische Öffentlichkeit ist aufgeregt und erbost. Man glaubt, er habe garnicht bezahlt, es wäre die Investition eines anderen gewesen!

Dieser Hurensohn trinkt sowieso heimlich nur dänisches Starkbier – in Kopenhagen gibt es davon genug. Tja, das Leben geht weiter, ohne Shimano-Schaltung am Radl.

Wie? Ja, richtig. Die Hühner werden knapp. Für 6.300 oiro pro Tag bekommt Raab auf Kreta auch ausreichen Fried Chicken Wings. Vermutlich bringt er sich davon 50 kg mit nach London, wenn er wieder Aussenminister des UK ist. Und das Hotelfahrrad, in einen Hotelbademantel gewickelt. Das ist alles drin, wenn man 44.000 löhnt!

5 Antworten auf “132 – Gefasel”

  1. Verflixt, jetzt wird es tatsächlich ernst. Habe gerade nachgeschaut: das Mindest-Haltbarkeits-Datum für meinen Gel-Sattel ist seit 3 Wochen abgelaufen. Und jetzt gibt es keine Neu-Sättel. Was mach ich nur?

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    1. Gütiger! Das ist doch kein Problem! KOche Dir einen Wackelpeter mit doppelter Pulver-Menge und 3 EL 1030er Mehl, schneide den Sattel an der Seite längs auf und fülle den Pudding heiss ein. Verschliesse den Schnitt mit einem guten Industriekleber, dann musst Du tapfer sein – und Dich draufsetzen, damit der Sattel eine gute Passform bekommt. Für die anschliessende Kühlung des achterlichen Stevens reicht in der Regel einkalter Waschlappen. Nebenbei: Toll, dass man zwischen Waldmeister und Himbeere wählen kann! Mango/Maracuja gibt es leider noch nicht.

      ALSO – NICHT VERZAGEN, ALLES WIRD GUT !

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      1. ???
        ob oetker noch puddingpulver liefern kann ?
        2 päckchen Backpulver kann man ja mit der Post direkt bis an die Backofentür schicken.
        Ich bin ärgerlich. Seit die Lieferkette in Supply chain umbenannt wurde, gibt es Störungen. Das liegt gewiss an den Lorry drivern, die man früäher Trucker nannte, und ganz früher LKW-Fahrer.

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