127 – Splitter

Rüstungsausgaben werden in DE immer noch als „Verteidigungsausgaben“ bezeichnet. Vielleicht, weil man diese Ausgaben gegen die Bürger verteidigen muss?

Das Grundgesetz bestimmt, dass die Bundeswehr nur als Mittel zur Landesverteidigung eingesetzt werden darf. Folgerichtig hat man den Ort der Verteidigung in den Hindukusch verlegt. Schon passt es.

Der Alptraum, dass die Taliban auf ihren Mopeds angerast kommen, bei Berchtesgaden in die BRD eindringen und uns dem Islam als Futter vorwerfen, kostete uns knapp 47 Milliarden oiro. Nun ist die Kohle verbrannt, und uns bleibt nur der Ascheregen, den die Medien nun erzeugen. Mein Gott! Was hätten wir mit den 47 Milliarden sonst anfangen sollen?

Die USA hat wegen dem Afghanen-Unfug etwa 2,8 Billionen USD ausgegeben. Echte Billionen, das sind die mit den 12 Nullen!

Wer glaubt, das Geld sei in den Sand gesetzt, weil man den Krieg gegen 60.000 Taliban verloren hat, irrt, und zwar gewaltig. Aber wir werden nie erfahren, wer wieviel Profit gemacht hat. Aber wir wissen, dass Kriege stets wegen Profit angezettelt werden.

In 2020 hat man in der NATO rund 1100 Milliarden USD die Rüstungsgüter ausgegeben. Man erzählt sich, beim Erzgegner, dem Russen seien es 61 Milliarden gewesen. Das wäre ein 18-tel. Verwunderlich: In der Bundeswehr trinken sie die Erbsensuppe immer noch aus dem Kochgeschirr, weil kein Geld für Löffel da ist!

Was zum Teufel hatten die NATO-Staaten in Afghanistan zu suchen? Humanitäre Gründe können es nicht gewesen sein, sonst wäre man etwa 1968 in die Schweiz einmarschiert, um das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Es wurde erst in 1971 auf Bundesebene und bis 1990 auf Kantons-Ebene gewährt, und dies nach heftigen Geburtsschmerzen!

Afghanistan ist ein Staat, der in seiner Entwicklung auf Steinzeit-Niveau festgefroren ist. Modern ist dort nur die Praxis der Korruption, sie wird meisterhaft beherrscht. Wer dort eine im idealistischen Sinne neue Staatsordnung schaffen wollte, ist durchgeknallt und gehört weggesperrt.
Was also wollte man dort? Viel fällt mir nicht ein. Den Anbau von Schlafmohn verhindern? Der Staat finanziert sich im wesentlichen aus dem Vermarkten von jährlich 8.000 Tonnen Roh-Opium!
Ich denke, es ist die geo-strategisch günstige Lage. Die USA wäre Profiteur geworden. Afghanistan hat eine Grenze zu China. Dort wollte man einen militärischen Popanz aufbauen und die Chinesen beeindrucken. Ausserdem wäre der Weg vom Stützpunkt Afghanistan zum Nachbarn Persien nicht allzu weit. Mit den Iranern will man ja noch immer abrechnen.

Die Vorstellung, man könnte Iraki oder Afghanen in die deutsche Gesellschaft integrieren, ist schlicht schwachsinnig. Die Türken beweisen uns täglich, dass sie sich um das „Deutsche“ einen Dreck kümmern. Sie leben mitten unter uns Natives und ignorieren unser, achten ihr eigenes Rechtssystem. Man kann aus Feuer und Wasser kein neues, harmonisches Element bilden. Ich bin sicher, dass jeder das weiss. Aber sie erzählen uns dazu Wippchen; wir sollen doch an das Gute im Menschen glauben, diese lächerliche Fiktion.

(Gutes steckt natürlich im Individuum. Sobald wir aber unser Privatissimum verlassen, wirken andere Kräfte auf unser Denken und Handeln)

2 Antworten auf “127 – Splitter”

  1. Siehst Du, und um all die Ausgaben/Schulden hereinzuholen brauchen wir Wirtschaftswachstum. Die USA sind das höchst verschuldete Land der Welt, und das kann nur weitergehen, wenn die Wirtschaft läuft.
    Aber es fängt ja bei uns schon in den Ländern der an. Hessen hat ein CORONA-Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro bereit gestellt. Und bei Vermögen dachte ich immer: das ist etwas, was man hat! In Hessen wird es durch die Aufnahme eines Kredites geborgt worden. Auf 30 Jahre. Und mein jüngster Sohn darf mit abbezahlen, denn ich glaube nicht, dass die Banken das zum Null- oder Minus-Zins bereit gestellt haben.
    Und vergiss nicht die 284 Milliarden Euro, welche die Zentralbank uns Sparern bereits entzogen hat, um die sog. Finanzkrise zuzuschütten.
    Ich könnte Dir noch mehr aufzählen, aber ich grade mal raus und kotzen.

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    1. Oje! Wachstum wird am BIP gemessen. Um zu steuern kann man an 120 Schrauben drehen.

      Neulich sagte ein Politiker, Staatsschulden im Finanz-Binnenmarkt würden eh nicht zurückgezahlt.
      Darüber redet man ungern. Ist ja klar.
      Was Wachstum betrifft: Wenn es auf natürliche, also ideae Weise entsteht, kann man nicht Gegner sein.
      Wenn es aber künstlich erzeugt wird, ist der Fall ein anderer. Beliebte Massnahme ist die Senkung der Lohn- und Lohnnebenkosten, Kürzung der Sozialleistungen usw. Hartz IV ist eine prominente Folge des Wachstumswahns. Privatisierung des Gesundheitswesen, siehe GB – so kriegt man defizitäre Systeme aus der Bilanz! Hedgefonds kaufen, erhöhen alle Preise und machen dann Profit. Und so fort. Das sind meine Brechmittel.

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