117 – Huren

Man möge Nachsicht üben. Ich gestatte mir hier, ordinär zu werden. Warum auch nicht, wenns der Sache dient? Zumindest werde ich sofort verstanden!

Also, es geht um folgendes:

Der US-Staat Colorado zahlt seinen Bürgern einen kleinen Betrag dafür, dass sie zur Toilette gehen. 1 x Kacken bringt einen halben Dollar, 1 x Pinkeln einen Vierteldollar. Man kann auch Jahreskarten beantragen. Sie kosten nichts, aber sie verpflichten zu 122 x Kacken und 730 x Pinkeln. Der Staat zahlt dann einen Bonus von 20%, somit insgesamt 289,– USD.

Begründung der Massnahme: Dient der Volksgesundheit.
Bürgerbeteiligung: Die üblichen 50%
Kosten: 870 Millionen USD.

Wie, das glaubst Du nicht? Ich auch nicht. Also ab in die Wirklichkeit:

Wer sich in Colorado impfen lässt, bekommt 100 USD auf die Hand.


Es wird berichtet, dass diese Masche gut funktioniert.
Woher kennen wir diese Art von Geschäft? Na? Aus dem horizontalen Gewerbe ! Zum Kunden gehen, 1 x stechen lassen, 100 oiro kassieren! Seien wir ehrlich ….. das kennt man doch!

Diese Art des staatlichen Handelns in einer Pandemie versteht man, denn er handelt in Notwehr.
Die Bürger verstehe ich allerdings nur so gut wie den Trauergesang einer Salatschnecke.
„Staat, wenn Du Dir Sorgen um meine Gesundheit machen willst, dann zahle erst mal dafür!“

Was für ein übles Gesindel! Aber extrem geschäftstüchtig! Wahrscheinlich schieben sie auch noch sabbernd die tote Oma im Rollstuhl zum Impfzentrum – deren Hunderter kann man doch auch noch mitnehmen! Und da sie ungebildet sind, spucken sie nach der Impfung 10 x aus und glauben, nun wären sie den Impfstoff wieder los. Der Europäer schaut konsterniert zu, fragt sich, weshalb solche Leute seine Freunde sein sollen, , wo es doch in jedem Rudel Schakale anständiger zugeht als hier in Colorado, und die Szene berührt ihn unangenehm, weil sie ihn an seinen letzten Besuch bei den Huren erinnert.

Ich schlage vor, man baut an der Trump’schen Mauer weiter, an die Süd- wie an der Nordgrenze. Wie Trump entschieden hat, wird Mexiko alles bezahlen. Dann könnte ein Dach drüber gelegt werden, und wir hätten – ganz im Sinne der Weltmacht USA, der Welt grösstes Irrenhaus. Wie? Alaska? Ich denke da grosszügig. Das lassen wir wie es ist. Dort ist zu viel Natur, und die Verrückten graben alle am Klondike nach Gold:
„Contract a disease? Sorry, no time! I’m digging for the fucking yellow metal! Kick rocks!“

(Den letzten Satz hätte ich gerne ins Deutsche übersetzt, aber ich kann kein Englisch.)