92 – Populi

Politiker und Sportfunktionäre – zum geschätzt 80% übles Volk, sind Gift für die Gesellschaft.
Eben noch das Beste, was ich ihnen nachsagen könnte, ist ihre Art, den Sport zu handhaben – kaschiert zwar, aber astrein als „Geschäft“, aus dem man persönlichen Nutzen ziehen kann: Geld, Macht über andere, Ansehen. Andere, das sind hier zuvörderst die Sportler/innen.

Zumk Vortäuschen einer idealistischen Grundgesinnung tragen sie ein Abzeichen am linken Revers ihres Sakkos, also grosspurig z. B. die Nationalfarben „über dem Herzen“.

Aber sie sitzen dem Sport im Nacken, ein Volk von Schmarotzern, stets auf der Lauer, um irgendwo irgendwas abzukassieren. Wenn ich Mitglied im dörflichen Fussballverein werde, zahle ich einen Beitrag und weiss, dass ein Teil davon irgendwelchen DFB-Oberen in die Tasche rinnt. In manchen Systemen ist die Schwerkraft stillgelegt, und es fliesst einiges von unten nach oben. Klar doch, es ist nicht anders als mit einem Oiro, den ich als Steuer abliefern musste. Der kann nolens volens in der Kasse einer amerikanischen Rüstungsfirma aufschlagen. Die macht dann eine Gewehrpatrone draus, die mich später unter die Erde bittet. Und ein US-Präsident nennt das dann einen mehrstufigen Selbstmord, während er sein Abzeichen mit dem Sternenbanner sorgfältig poliert.
Hatte sich doch eine fette Fliege erdreistet, draufzuknöten – eine durchaus politische Meinungsäusserung. Vermutlich muss man in Berlin die Fenster des Kanzlerbungalows täglich mit Rasierklingen abziehen, um das Tageslicht zu erhalten. Wenn man nun das so gewonnene Material in der Bundestagskantine verarbeitet hat, so verwundert es nicht, dass mir die Reden im Plenarsaal so garnicht schmecken wollen.
Es ist wie ich immer sage: Man kann aus Scheisse keine Venus kneten!
awer jetz is genuch

Wie bitte? Ahem – ja, es könnte durchaus sein, dass ich ein wenig verrückt bin. Sehr gerne sogar.