85 – Spot

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat seinen Sitz in Bad Godesberg. Man beschäftigt 344 Mitarbeiter und verfügt über ein Budget von 250 Millionen Oiro.
Der Oberste nennt sich Präsident, ist ein Politiker der CDU und heisst Armin Schuster (nicht verwandt mit Armin Laschet).
Schuster’s Chef ist Horst Seehofer, unser Heimat- und Innenminister, ein begabter Dummschwätzer.

Schuster hat zur Flutkatastrophe Stellung bezogen; am Vorwarnsystem hat er nichts auszusetzen. Bemerkenswert ist seine Meinung zu NiNA, einer App für Smartphones. Über diese App wären Warnungen rechtzeitig verbreitet worden. Schuster erkannte überraschend, dass keine Warnung ankommt, wenn das Handy nicht eingeschaltet sei und die App nicht gestartet ist. Nicht erkannt hat Schuster, dass seine NiNA genau deshalb nicht taugt. Offenbar ist der Mann davon ausgegangen, dass reichlich Bürger NiNA starten, im 24/7- Betrieb durchlaufen lassen und damit rechtzeitig gewarnt sind.
Was Schuster unter „rechtzeitig“ versteht, hat er verschwiegen. Ganz ausdrücklich betonte er, seine Behörde dürfe sowieso nicht operativ tätig werden, das sei den Ländern und Kommunen vorbehalten.

Der Spruch mit NiNA zeigt, dass Schuster nur Stroh im Kopf hat. Denken? Das geht damit nicht.

Anders ein Flugeschädigter: „200 Mio. Hilfsgeld sind ein Witz. Die Lufthansa hat das 12-fache wegen Corona erhalten!“
Man muss wissen, dass die Lufthansa zu 20% der Bundesrepublik gehört, und 75% der Aktien sind Freefloater, also gestreut. Aber: Bei der LH ist man es gewöhnt, Gewinne auf die Caymans zu transferieren, um der Steuer zu entgehen. Diese Reserven möchte man in der Covid-Krise nicht verplempern.
Aktionäre haften mit dem Wert ihrer Aktien. Aber auch sie werden verschont; statt dessen haftet in der Krise der Steuerzahler mit Milliarden. (12,3 Mrd. in 2020) Das flutscht wie ein nasser Aal. Darum:

Wählt Laschet oder Scholz!

Die beherrschen das Handwerk des Bürgerbetrugs aus der Lameng!