Allgemein · Politik / Polemik

Geldsorgen

Die G 7-Finanzminister haben sich auf eine Mindeststeuer von mindestens 15 Prozent für Großkonzerne geeinigt. Die Unternehmen sollen dort Steuern zahlen, wo sie Umsatz machen.

Man hat diese Regelung protokolliert und die Protokolle unterschrieben.

Stunden später verkündet Boris Johnson, dass man da lieber nicht mitmache.
UK wünscht eine Ausnahmeregelung.

Selbst Vorschulkinder können erkennen, dass UK eine Steueroase für Grosskonzerne werden will.

Das Projekt Mindeststeuer ist nun Makulatur. Die gierigen Iren wie der Pleitestaat Ungarn galten als Wackelkandidaten – und die Briten?`Immerhin haben sie nicht gewackelt, sondern direkt angesagt, womit man rechnen muss.

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Nebenbei bemerkt: Nehmen wir mal die Lufthansa. Dort hat man Gewinne erwirtschaftet, die zum Teil auch in Aktionärstaschen versenkt wurden.
Nun machen sie – Covid-bedingt – Verlust, man verlangte Subventionen aus den Taschen der Steuerzahler und kriegte 10-stellig. Die Eigentümer, Aktionäre allesamt, werden nicht belastet.

Dazu kommt: Unternehmenssteuern werden vermieden, wo immer das machbar ist.

Rechtmässig? Vermutlich ja.
Gerecht? ……………………..

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