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Coffee to what?

Dies ist ein Coffee mug von STARBUCKS aus der Serie „Cities“. Experten für Städtereisen oder auch die global beschäftigten Business men bringen gerne solche Teile mit, um zu Hause eine Sammlung anzulegen. Man baut aus 40 Bechern eine Pyramide, die belegen soll, dass man ein echter Global traveler ist. Dabei ist es völlig unerheblich, ob man weltweit 40 Städte abgeklappert hat, oder ob die weiteste Reise ein Trip von Dortmund nach Bochum gewesen ist. Diese Kaffeebecher kann man bei eBay zusammenkaufen.
Allerdings kostet zum Beispiel das hier gezeigte Exemplar mittlerweile so um 60 Oiro. Die Preise schwanken zwischen 30 und 1200 Oiro, je nach Seltenheitswert.

Aus eigener Erfahrung weiss ich: Der Gebrauchswert ist deutlich niedriger. Die Dinger sind dickwandig, schwer, unbequem für grosse Hände, und in der Regel innen dunkel gefärbt, sodass man nicht erkennt, wieviel Kaffee drin ist, dies allerdings nur problematisch für Leute wie ich, die „ohne alles“ trinken. Mag sein, sie sind auch als Waffe gedacht.

Die STARBUCKS Cities Serie war als Marketingmassnahme sicherlich sehr erfolgreich – nur nicht in meinem Haushalt. Ich habe nie einen Becher gekauft, und es sind mir 4 Stück klammheimlich zugeflossen ….. und wieder abgeflossen. Ich weiss nicht, wo sie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Meine Tochter kennt Taipei; ich war nie dort. Wozu auch? Allerdings kann ich mir vorstellen, mit Emirates nach Taipei zu fliegen, dort aber im Flieger sitzen zu bleiben und umgehend wieder nach Hause zu jetten. In der ersten Klasse!
Hauptsache keine Chinesen sehen müssen! Das wäre Luxus vom Feinsten.

Wenn ich dann, 95 Jahre alt und volltrunken über Hamburg kreisend fast wieder zu Hause bin, darf mich ein Herzinfarkt ins Jenseits befördern, und ich werde mit den Füssen voran aus der Boeing 777 getragen.

Diese Gesamtveranstaltung ist dann ein Tod wie aus dem Bilderbuch! Oder?

Ein Kommentar zu „Coffee to what?

  1. Der aus Helsinki steht im Schranklinks von der Tür zum Wirtschaftsraum, 3. Fach von unten, hinten links.
    Der Becher aus Kuwait ist im WohnZi Schrank sichergestellt, da er als Anlageobjekt kategorisiert wurde. Zürich ist kaputt, genauso wie Macao.
    Nein, auf eine Sammlung habe ich verzichtet…ein solches Unterfangen fand ich irgendwie eitel und angeberisch.
    Außerdem boykottiere ich starbucks, seitdem ich weiß dass starbucks nicht nur ein mieser Arbeitgeber ist, sondern auch keine Steuern in Dtl. und anderenorts zahlt.

    STEUERGERECHTIGKEIT JETZT!!!!
    STARBUCKS GO HOME!

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