Leichte Kost

Wenns blitzt

Ich gestehe, dass ich selbst nicht glaube, was ich hier schreibe.
Dennoch schreibe ich das mal so dahin.
Da soll ein ausgewachsenes Gewitter eine Million Tonnen wiegen.
Es wären eine Milliarde Liter Wasser!
Zu deutsch: 100 Millionen Eimer Wasser. Oben. Über meinem Kopf schwebend.
Allerdings ist der Bodensee 480.000 mal grösser.
So gesehen schwebt da oben nur eine Pfütze.
Täglich fliessen 31,5 Milliarden Liter Wasser durch den Bodensee,
also 3,15 Milliarden Eimer. Das wäre dann 1/3 der Tagesmenge, die der Rhein anliefert.
Was geschieht eigentlich da oben?
Wärme steigt auf, und mit ihr Wassermoleküle. Oben steigt die Luftfeuchtigkeit. Wenn dann aus irgendeinem Grund Kälte eintrifft, wird die Wolke inkontinent. Die Moleküle rücken zusammen, werden schwer und fallen runter.

Genau das ist für morgen als „Wetter“ angesagt. Wenn es dann regnet, und ich kann die Niederschlagsmenge pro qm Boden bestimmen, dann kann ich errechnen, wieviel von dem Gewitter runtergekommen ist. Dann muss ich wahrscheinlich runter in den Promille-Bereich, und dort rechnen ist nicht so mein Ding.