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Da nervt wieder einer

Frank Walter Steinmeier, der Grüß-August Deutschlands, hat es sich offensichtlich in seinem Schloß Bellevue bequem gemacht und will den protzigen Bau nicht mehr verlassen.
Dort kann er in seiner bräsig-bratzigen Art gestriegelt und gesalbt auf, unter und hinter Gobelins repräsentieren.
Weitaus sympathischer wäre mir ein normaler Mensch, so ein Typ wie Gustav Heinemann. Der hatte alle Tassen dort stehen, wo sie hingehören.

Steinmeier ist ein Kunstprodukt. Als Werbefigur für die SPD hat er versagt. Für mich ist das eine Genugtuung; Werbung gehe ich so weit wie möglich aus dem Weg. Die Überflutung mit dieser im Land üblichen dumm-schlampigen Reklame grenzt an Körperverletzung.

Vor Jahren fand ich in Zürich das Schaufenster einer Chokolaterie. Ganz gegen meine Gewohnheit studierte ich die Auslage. Blickfang war ein Stapel Schokoladentafeln im Viertelquadratmeter-Format. Ich, Schoko-Fan der ersten Stunde nach dem Krieg wandte mich ab. Es hat 4 Wochen gedauert, bis ich wieder mal Schokolade essen konnte. Und seit „Schauma in der Tuuube“ wasche ich mir nicht mehr die Haare. „Dash wäscht so weiss ….“, und ich trage nur noch schwarze Unterwäsche und kaufe Persil. Und so fort.
Persil muss ich akzeptieren, da die Marke seit 114 Jahren existiert, also eine Antiquität ist.

„Mache Deinem Mastdarm eine Freude – nimm Dulcolax-Zäpfchen!“