Politik / Polemik

Zu Britannien

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Und des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
So sprach der Volksmund vor 70 Jahren.
Und es ist was dran.

Aufgemerkt:
Boris Johnson hat nun angeordnet, dass die EU bis zum 12.7.2021 das Nordirland-Problem zu lösen hat.

Jaaa, hat er.
Das Problem besteht seit 1690, ist also 330 Jahre alt, und weder die Briten noch die Iren fanden eine Lösung. Johnson gibt der EU nun 2 Monate Zeit.

Nun ist man in Brüssel am Rätseln um die Frage, was die EU damit zu tun haben sollte. Und so mancher meint, man solle sie einfach lassen, wenn sich die Nordiren gegenseitig umbringen mögen. Wenn einer, der zur Waffe greift, umgebracht wird, kanns kein allzu grosser Verlust für die Menschheit sein; bei 10.000 davon muss man schon von einem Segen sprechen.

Trotz, oder wegen der dem Problem innewohnende Zynik sollte die EU das Idiotenspiel dort beenden. Man teile Zwergenkönig Boris dem Irren das Folgende mit:

Wir haben Euer Problem gelöst und weisen folgendes an.

  1. Ab 12.7.2021 wird Nordirland wieder der Republik Irland zugeordnet.
  2. Alle Nordiren geben ihre brtischen Pässe an und erhalten irische.
  3. Irische Truppen rücken vor und sichern die nordirischen Häfen.
  4. Diese Häfen erhalten den Status von Freihäfen und stehern unter Zollverwaltung.
  5. Die Bürger werden aufgefordert, ihre Waffe abzugeben.
  6. Bürger, die Briten bleiben wollen, sind aufgfordert, bis zum 31.12.2021 nach Britannien umzusiedeln.
  7. Bis zum selben Termin sind Bauwerke, die das Zusammenleben behindern, wie Mauern und Zäune, zu beseitigen.
  8. Der Versuch, genetisch manipulierte oder vergiftete US-Lebensmittel über Irland einzuschleusen, ist strafbar. Derartige Güter werden zu Lasten Britanniens als Sondermüll entsorgt.
  9. Solle die britsche Regierung den Anweisungen der EU micht Folge leisten, so wird man den militärischen Zweig der Sinn Féin mit Waffen ausstatten, sodass man intern in der Lage sein wird, über ein Gleichgewicht der Kräfte zu einer Problemlösung zu kommen.
  10. Eine Auseinandersetzung nach Punkt 9. ist ein unbedeutender lokaler Konflikt. Sollte Britannien auf irgendeine Weise dort eingreifen wollen, so muss dies als Krieg gewertet werden.

Natürlich leistet sich Johnson hier nur eine weitere Provokation. Er fährt ja seit Jahren in Europa eine Zermürbungspolitik, und er weiss um die Wirkung. Schliesslich sitzen in Brüssel genügend Arschlöcher, die auch in 5 Jahren nicht gelernt haben, dass man den britischen Gnom nur zu fassen bekommt, wenn man ihn vor der Welt lächerlich macht. Sein Nordirland-Ultim,atum ist ein Leckerbissen dafür. Aber: Man schweigt dazu. Auch in dieser BRD, wo ma so viel strategische Intelligenz besitzt wie ein Dornbusch aus dem Westerwald. Meine Infos stammen aus Britannien. Zustimmung für seine Politik derzeit angeblich bei 80 %. Es gibt also kaum Unschuldige, die man bemitleiden müsste.