Brandenburger Tor, Berlin

Ernst zu nehmende Quellen behaupten, Helmut Kohl hätte das Momument noch zu Lebzeiten als sein Grabmal bezeichnet und testamentarisch verfügt, dass sein Leichnam in diesem Bauwerk aufbewahrt werden soll. Einen Locus amoenus habe er nicht bestimmt. Nun, so redet man, habe man von Kohl nur das Gebiss in Speyer begraben, den Rest aber auf das Tor geschafft und direkt unter den Pferdehintern eingemauert. „Damit ihm die Rösser auch in der Ewigkeit ihr Bestes geben können“. Wohl aber sollte der Bundesadler aus dem Plenarsaal des Bundestags umziehen und an die Vorderfront des Tors „gedübelt“ werden. Als Pfälzer sprach er allerdings von „gediwwld“.

Diese Geschichte erzählte ein Berliner Taxifahrer seinem chinesischen Fahrgast. Der allerdings erlaubte sich, sein eben erlerntes Deutsch auf den Markt zu werfen. Er brachte folgende Redewendungen zustande:

„Bellin wundelbal!“
„Blandenbulgel Tol glossaltig.“
„Wil zwoi jetz fahlen Biel tlinke Bellinel Bälenbläu Expolt!“

Der Taxifahrer, „expolt, expolt“ brüllend, soll den Chinesen aus dem Auto geworfen haben und sei einfach davongefahren. Noch ein Stadtneurotiker, merkte der Erzähler an.

Seltsam asymmetrisch, diese Geschichte – und so ganz ohne Sex!