Aus dem Tierreich

Ich bin mit meinen Randnotizen zu den Bildern meiner Sammlung beim Buchstaben „B“ angekommen. Ziemlich weit vorne steht dieses Bild mit dem Titei „bc3a4r.jpg“. Gemeint ist B ä r. Irgendein Programm zeigte sich ausserstande, Umlaute binär in Alphabet umzusetzen – typisch amerikanisch. Ist jedoch kein Problem. Jenes liegt anderswo.

Nein, ich mache keinen Bären Balu draus, der möge im Dschungelbuch bleiben, wo er hingehört. Beim Nachschauen, ob diese Berühmtheit Balu oder Balou heisst, kreierte Google sofort einen neuen Suchbegriff mit „Bärlauch Balou“ und hatte tatsächlich Rezepte zum Nachkochen zur Hand. Ich schaute mir noch kurz den Balu an, sah, meiner ist es nicht – Thema durch. Dito Bärlauch.

Dann vergrösserte ich mein Bären-Exemplar auf dem Monitor auf 300 %, schaute mir dieses fettärschige Untier an ….. und bin eingeschlafen. Niemals hatte ich mit einer hypnotischen Wirkung dieser Karikatur eines Grizzly gerechnet. Aber ich war rund 40 Minuten zwar anwesend, aber abwesend.

Das passiert mir nicht nochmal. Ich habe das Fenster des Texteditors über den Penner so gelegt, dass nur sein Fett-Steiss zu sehen ist. Das ist – ich gebe es zu – recht infantil. Es sollte eh nicht mehr Text werden, und er und ich sind schon komisch genug:
„Dicker Bär schläft. Dicker Mann auch. Ein Beispiel friedlicher Koexistenz. Nehmt Euch ein Beispiel, Ihr Nordiren, Ihr Drecksgesindel in den USA und in Old Germany!“

Aber auf mich hört ja keiner.