Das Drinnen und das Draussen

Triviales:

Wer tief in einer Sache steckt und dort so etwas wie ein Zuhause gefunden hat, wird „Insider“ genannt.

Fühlt man sich drinnen nicht wohl, möchte man seinen Individualismus leben und die Gemeinschaft so weit wie möglich ausschalten, so ist man ein „Outsider“, ein Aussenseiter.

Frage: Was ist man, wenn keines der beiden Prädikate eindeutig zutrifft? Da kommst Du nie drauf: Man ist „normal“! Man entspricht weitgehend einer öffentlichen, von der Allgemeinheit anerkannten Norm!

Und nun mal ehrlich: Wer will das schon? Wer zählt sich freiwillig zur Massenware? Wie langweilig! Wie unattraktiv! Wir wollen Insider sein, irgendwo wirklich dazugehören, wo Aussergewöhnliches geschieht. Wo man Prestige pflegen kann. Wo Mystisches das Leben einfärbt!
Tja, wären da nicht noch einige, die die Tür zuhalten! Wir laufen einige Male gegen die Wand, bis uns dämmert, dass wir nicht dazu gehören. Dann wenden wir und laufen in die andere Richtung, werden zum Aussenseiter. Und das geht wie das Katzenmachen. Ich verkaufe mein Auto und gehe zu Fuss – schon bin ich ein seltsamer Typ. Ich meide Menschen, und schon bin ich ein Eigenbrötler, mit dem nicht gut Kirschen essen ist.
Ich bin ein Outsider – und das ist korrekt gesehen.

In, inter oder out – das ist doch sowas von wurscht! Das Nachdenken sollte erst beginnen, wenn irgendwer Schaden nimmt. Bis dahin ist jeder Zustand positiv zu werten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.