Ein Stern geht unter …..

….. und die Welt versinkt in Trauer. Es ist wieder einmal die Rede von Grossbritannien und insbesondere von den dort Regierenden. Diese Experten-Mannschaft muss derzeit zuschauen, wie ihnen die britische Wirtschaft unter dem Hintern wegbricht. Natürlich haben sie sich auf den Weg gemacht, nach den Gründen zu suchen, und sie haben einen Grund gefunden, der sie zufrieden stellt:

Ursache allen Übels ist die EU.
Man hat GB in eine Falle gelockt.
Führend beim unfairen Tun sei Frankreich.
Die Franzosen wollten alle Macht über Europa.
Und es sei unfair gewesen,
mit Michel Barnier einen versierten, fachkundigen Diplomaten
in die Verhandlungen zu schicken.
Ausserdem sei dieser Mann heimtückisch
mit Freundlichkeit und Eloquenz aufgetreten.
Er sei „d i e Honeytrap“, also eine wahre Honigfalle gewesen.

Wohlgemerkt: So berichtet die britische Regenbogenpresse.
So schildert man in diesen Tagen den Bürgern, warum sie in der Tinte sitzen.
Inzwischen wurde auch ein wenig geklärt, was man in GB beim Brexit ursprünglich erwartete:
Ein Gentleman-Agreement ohne viel Aufhebens, das GB den Zugriff auf den EU-Freihandel zusichert. Nun war das Unerwartete geschehen: Barnier und seine Leute kamen mit Bergen von Papier an und verlangten das Unmögliche: Dass irgendein Brite das Zeugs durchliest! Diesen Briten gibt es wohl nicht. Aufforderungen der EU, zu arbeiten gelten selbst in der OECD als Unhöflichkeit. Gleichfalls ist unhöflich, den Briten nicht zu geben, was sie wollen. So das offizielle Grossbritannien.

Achtung! Das liest sich wie ein Joke, es ist ein Joke, aber so verrückt wird es durch die Murdoch-Medien an die britische Bevölkerung verkauft. Da diese Bildungslücken aufweisen, die so gross sind wie das Zillertal, also nicht viel wissen, müssen sie glauben.
Parallele: Siehe Trumpisten!