UK’s Sorge um die EU

Wir haben wieder einmal Glück gehabt. Schwester Britannia hat die EU unter ständiger fürsorglicher Kontrolle. Deshalb hat sie nun auch beobachtet, dass der Staatenbund nach dem Brexit leidet wie ein kranker Hund, denn GB hat bis heute immerhin 68% seiner Exporte und zahlreiche Unternehmen verloren.

Doch, Du hast richtig gelesen und alles falsch verstanden. Die Briten verlieren Geschäftsvolumina, und darum geht es der EU so schlecht. Jetzt geschnallt?

Nachdem das kapiert ist: Als Problemlösung verlangen die Briten nun eine Verlängerung der Grace period, die am 31. März planmässig endet. Die EU soll also durch eine Verlängerung der Gnadenfrist genesen, die nur den Briten nützt: Kein Zoll zwischen Insel und Nordirland oder zwischen Nordirland und er Republik Irland. Gleichzeitig möchten die Briten ein Rosinenpicken veranstalten, um der EU wieder auf die Beine zu helfen, indem die für GB unbequemen Regelungen verändert oder beseitigt werden.

Böse Zungen kürzen ab: „Die Briten wollen wieder verhandeln!“ Korrekt formuliert: Sie wollen einen neuen, für sie besseren Vertrag. Der vorliegende ist ohnehin bis heute von beiden Seiten nicht ratifiziert.

Unter der Hand spricht man nun über drei Alternativen zur Durchsetzung von Forderungen:

Alt. 1 – Neuer Vertrag ohne Widerstand der EU
Alt. 2 – die EU zwingen; Mittel noch unbekannt
Alt. 3 – Gegenleistung anbieten.

Reaktion in Brüssel: Pffffttttttt ……… man wird schon noch umfallen! Nur nicht sofort. Dann aber wie eine 300 Jahre alte Eiche.

Abschliessend:

Es fällt mir nicht leicht, mich bei einem Gnom zu bedanken, bei einer Figur aus dem Dunkel, aber ich muss es, es ist mir ein dringendes Bedürfnis:

Vielen lieben Dank, Boris für Deine Fürsorge!