Allgemein · Aphorismen

Tragödie – Einer zahlt immer

Die wirklich grossen Tragödien
im Leben eines Menschen
sind nichts weiter als Zufallsprodukte.
Sie entwickeln sich
aus einem unkontrollierbaren Gemisch
von Fakten und Emotionen,
gewinnen Gestalt und Gewalt,
und lösen sich nur auf in Katastrophen.

4 Kommentare zu „Tragödie – Einer zahlt immer

    1. ich würde es eher „distanziert“ nennen. aber das löst sich auf, wenn das bild in meinen gedanken einen platz
      findet. wie beim haiku muss man komplettieren. im übrigen ist es wie im wald mit dem ameisenhaufen. gehe ich mit der lupe ran und betrachte eines dieser wundervollen geschöpfe, so sehe ich ein dummes viech. gehe ich auf distanz, dann muss ich diese bagage mit ihrer massen-intelligenz bewundern. lupe und distanz sind werkzeuge, die man situationsabhängig richtig verwenden muss. in „tragödie“ arbeiten beide zusammen: bild = lupe, text = distanz. so sehe ich das.

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      1. Ich denke bei eigenen Tragödien oder Katastrophen hat man erst den Lupenblick, bis mit der Zeit die Distanz das große Ganze erfasst, Auswege findet und merkt dass die Welt davon nicht untergeht. Ja, oft entwickelt man sich dadurch etwas weiter.

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