Der Abschied

Mit allem, was greifen kann, halten wir am Leben fest.
Doch irgendwann greifen wir ins Leere.
Das Leben ist verschwunden,
auf eine andere Ebene gelangt,
die sich uns entzieht.
Auf dem Weg dorthin wird es von Unrat gereinigt,
auf Wesentliches reduziert,
und findet einen neuen Status
als Erinnerung
in die Empathie anderer gebettet.
Sie werden sagen:
Ein Sauhund war er schon,
aber irgendwie auch ….. irgendwie …..
Du kennst ihn doch, besser als ich …..
aber immer sympathisch, der Scheisskerl!
Das da ist sein Pinot grigio.
Mach endlich die Flasche auf!
Schädigen wir ihn posthum!