Leichte Kost

Jüdischer Humor

quelle: WDR

Ein jüdischer Pop-Star bestellt beim Schneider eine Hose. Er sagt, sie soll eng sein und korrekkt anliegen. Der Schneider baut die Hose, und bei der Anprobe reklamiert der Pop-Musiker, sie sässe nicht eng genug. Sie müsse so eng sein, dass man sogar sein Geschlecht erkennen kann. Sagt der Schneider: „Wenn ich sie noch enger mache, sieht man sogar Deine Religion!“

Eine Frau steht in der Strassenbahn. Ein SS-Mann steigt zu, und der Frau auf die Füsse. Sie schreit los, und haut dem SS-Mann eine rein. Da dreht sich ein Jude um, und schlägt gleichfalls zu.
Beide Schläger landen vor einem Richter. Der fragt die Frau, was sie sich dabei gedacht hatte. Die Frau erklärt in epischer Breite, wie die SS ihr die Sandalen ruiniert habe. Der Richter winkt ab. Deutsche Mutter – alles in Ordnung, da kann man ein Auge zudrücken.
Nun fragt er den Juden, was er sich bei dem Schlag gegen die SS gedacht hat. Dieser antwortet kurz , knapp und bescheiden: „Ich glaubte, man darf schon!“

„Eine Mutter kommt ins Kinderzimmer: ‚Du musst zur Schule gehen, Bernie.‘ Bernie zieht sich die Decke über den Kopf. ‚Ich will nicht zur Schule gehen.‘
‚Du musst aber‘, sagt die Mutter.
‚Ich will nicht. Die Lehrer mögen mich nicht, und die Kinder machen sich über mich lustig.‘
Die Mutter zieht die Bettdecke weg. ‚Bernie, du hast keine Wahl. Du muss zur Schule gehen.‘
Sagt er: ‚Sag mir nur einen guten Grund.‘
Sagt sie: ‚Du bist 52 Jahr alt und bist der Direktor.‘“

Kurz bevor Samuel Kohn dann doch starb, rief er nach einem katholischen Priester. Alle sind bestürzt, aber es ist der letzte Wunsch und so holt man einen Pfarrer. Samuel wünscht sich auch noch getauft zu werden, der Priester führt die Zeremonie sofort durch. Danach fragen ihn alle „Samuel, was soll das?“ Sagt Samuel „Ich hab mir gedacht, wenn ich schon sterben muß, soll’s wenigstens einen von denen erwischen!“

Itzig kommt am Freitagnachmittag in ein Versicherungsbüro, um eine
Lebensversicherung abzuschließen. Der Beamte wundert sich:
„Sie sind doch schon ziemlich alt für so etwas!“
„Achtzig Jahre.“
„Und da wollen Sie eine Lebensversicherung abschließen?! Na, jetzt
schließen wir ohnehin gleich das Büro. Kommen Sie morgen wieder!“
„Morgen kann ich nicht: Schabbes!“
„Dann kommen Sie am Montag.“
„Geht auch nicht. Am Montag hat mein Vater Geburtstag.“
„Himmel! Sie haben noch einen Vater? Wie alt ist er?“
„Hundert Jahre.“
„Was!! Gratuliere! Also kommen Sie halt Dienstag.“
„Geht auch nicht. Da heiratet mein Großvater.“
„Großvater haben Sie auch!? Wie alt ist denn der?“
„Hundertzwanzig Jahre.“
„Und der will noch heiraten?!“
„Was heißt will! Er muss!“

Der US-Präsident Biden unterhält sich mit seinem jüdischen Freund David.
Bush: „Wieso seid ihr Juden immer die Ersten, die über alles informiert sind?“
David: „Das ist ganz einfach. Wir Juden haben eine Frage auf Jiddisch, eine Art Code, die lautet: Wus tit sech? Das bedeutet soviel wie, was gibt’s Neues? Wenn ein Jude einen anderen trifft, fragt er ihn diese Frage und der andere erzählt ihm sofort alles, was er weiß. So geht die Information von einem Juden zum anderen und wir sind schnellstens informiert.“
Das imponiert dem Präsidenten und er beschließt, es selber auszuprobieren.
Er verkleidet sich als religiöser Jude, klebt sich einen Bart und Pajess an und setzt einen schwarzen Hut auf. Dann nimmt er die U-Bahn und fährt nach Brooklyn in ein jüdisch-orthodoxes Viertel. Dort angekommen überwindet er seine Scham, hält einen Chassid an und flüstert ihm mit amerikanischen Akzent leise ins Ohr: „Wus tit sech?“ Der Chassid flüstert zurück: „President Biden is in town!“

Fängt der eine an:
„Sie sind geboren zwischen 1910 und 1951.“
„Jo, das ist richtig, kennen wir uns?“
„Nein. Sie sind in einem kleinen Dorf bei Prag zur Welt gekommen.“
„Stimmt genau. Woher wissen sie das?“
„Ihre Familie ist in eine kleine Synagoge gegangen, nahe dem Ortsausgang, Richtung Prag.“
„Und wir kennen uns wirklich nicht?“
„Nein, aber zu der Zeit hat dort Reb Moische gelehrt. Reb Moische konnte nie einen geraden Schnitt machen, und Sie pinkeln mir auf die Fieße.“